Der DKV präsentiert die Naturschutzinitiative „Gewässerretter“

Der DKV präsentiert zusammen mit seinen Partnern, dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) sowie dem Deutschen Segler-Verband (DSV), auf der „boot“ in Düsseldorf die neue „Gewässerretter“-App.

Die Entstehung der „Gewässerretter“

Der DKV arbeitet seit Jahren mit den zwei anderen Wassersportverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes zusammen. Gemeinsam setzten sie sich für den Gewässerschutz und den Erhalt der heimischen Arten und Lebensräume ein. 2010 launchte der Naturschutzbund Deutschland das Projekt „Meere ohne Plastik“. Neben Bildungsarbeit sowie freiwilligen Reinigungsaktionen ist insbesondere die Zusammenarbeit mit den Wassersportverbänden ein Herzstück des Projekts. So entstanden beispielsweise Faltblätter und Dialogveranstaltungen zum Thema Gewässerschutz und Plastikvermüllung. Zudem sind die vier Verbände regelmäßig bei gemeinsamen Messeauftritten auf der „boot“ in Düsseldorf zu treffen.

Über das Onlineportal „Saubere Meere“ via relaunch zum „Gewässerretter“ Portal

Im Jahr 2013 ging das von den vier Verbänden initiierte Onlineportal „Saubere Meere“ live. Die Botschaft war früher die gleiche wie heute. NABU und Wassersportverbände gehen zusammen gegen die Verhüllung von Meeren, Flüssen und Seen vor. Nun kam der Relaunch der Plattform. Auf www.gewaesserretter.de könnt ihr Müll erfassen und melden, Reinigungsaktionen planen sowie bewerben und praktische Tipps zum Thema erhalten.

Allein 2017 wurden 10 Tonnen Müll von Freiwilligen aus Gewässern gefischt. “Über das Portal Gewässerretter.de sind innerhalb von 16 Monaten 48 Gemeinschaftsaktionen von Gruppen beworben und durchgeführt worden. Einige Aktionen mit Beteiligung von Tauchern, Kanuten und Seglern fanden dabei auch auf und unter Wasser statt. Eine Bilanz die sich sehen lassen kann“, sagen die vier Verbände. „Gemeinsam wollen wir unsere Zusammenarbeit für den Gewässerschutz fortführen und ausbauen. Die Plattform Gewässerretter bietet uns die Möglichkeit, Wassersport und Naturschutz zusammenzubringen und unser liebstes Hobby mit dem Einsatz für die Vielfalt vor unserer Haustür  zu verbinden“, so die Verbände weiter.

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