Packliste

Kajak · Tagestour · Gar nicht · Sommer, warm · See

12 kg Gepäck, 34 kg gesamt – mindestens 2 × 30-Liter-Packsack

Boot und Antrieb

  • Kajak 22 kg
  • Doppelpaddel 950 g
  • Spritzdecke 700 g
  • Reparaturset 250 g
  • Auftriebskörper für Bug und Heck 400 g

Sicherheit

  • Schwimmweste 900 g
  • Signalpfeife an der Weste 20 g
  • Paddelfloat 400 g
  • Lenzpumpe 500 g
  • Schwamm 100 g

Kleidung am Körper

  • Funktionsshirt, langärmelig 180 g
  • Badebekleidung 120 g
  • Hut oder Cap mit Band 90 g
  • Sonnenbrille mit Brillenband 40 g
  • Wasserschuhe 500 g
  • Regenjacke 350 g

Trockene Wechselsachen

  • Wechselshirt und Unterwäsche 300 g
  • Lange Hose 400 g
  • Socken, ein Paar mehr als gedacht 120 g
  • Fleece oder warme Jacke 500 g
  • Mikrofaserhandtuch 150 g

Navigation

  • Gewässerkarte, wasserfest 120 g
  • Kartenhülle fürs Deck 80 g
  • Kompass 40 g
  • Wetterbericht am Morgen geprüft 0 g

Essen und Trinken

  • Trinkflasche, griffbereit 1,2 kg
  • Proviant für den Tag 600 g
  • Riegel als Reserve 200 g
  • Sandwiches oder Wraps 350 g
  • Obst: Äpfel oder Bananen 300 g

Hygiene und Erste Hilfe

  • Erste-Hilfe-Set und Verbandsmaterial 400 g
  • Persönliche Medikamente 100 g
  • Sonnencreme, hoher Faktor 150 g
  • Lippenpflege mit Lichtschutz 10 g
  • Müllbeutel 40 g
  • Taschentücher 50 g

Technik und Strom

  • Handy, wasserdicht verpackt 250 g
  • Stirnlampe 90 g

Papiere und Geld

  • Ausweis 20 g
  • Bargeld in kleinen Scheinen 30 g
  • Bankkarte 5 g
  • Versichertenkarte 5 g
  • Notfallnummern, im Handy und auf Papier 5 g

Packen und Transport

  • Kleiner Packsack, 5–10 Liter 100 g
  • Wasserdichte Handyhülle 40 g
  • Spanngurte 400 g
  • Bugleine und Karabiner 300 g
  • Großer blauer Tragebeutel 250 g
  • Multitool oder Taschenmesser 200 g

Hinweise zum Packen

Schwer nach unten, schwer in die Mitte. Das Gewicht gehört tief und nah an die Bootsmitte, nicht in die Spitzen. Ein Boot mit schwerem Bug und schwerem Heck stampft in der Welle, statt sie zu nehmen, und lässt sich kaum noch drehen.

Eisen nach achtern. Ein Kompass reagiert auf jedes Stück Metall in seiner Nähe. Heringe, Kochgeschirr, Werkzeug und Konservendosen gehören deshalb nach hinten. Nach vorn kommt, was leicht, sperrig und unmagnetisch ist: Isomatte, Schlafsack und Wäsche.

Was du unterwegs brauchst, gehört ins Cockpit. Trinkflasche, Snack, Sonnencreme und Karte kommen in Reichweite – ins Cockpit oder in die Decktasche. Alles, wofür du anlanden müsstest, wirst du unterwegs nicht benutzen.

Was nass werden darf, entscheidest du vorher. Auf dem Wasser gibt es kein Vielleicht: Was nicht wasserdicht verpackt ist, wird irgendwann nass. Handy, Papiere und Ersatzkleidung gehören in dichte Packsäcke oder Hüllen, bevor du ablegst – nicht, wenn es anfängt zu regnen.

Sag jemandem, wo du fährst. Einstieg, geplanter Ausstieg und ungefähre Rückkehr bei einer Person an Land hinterlegen. Das kostet eine Nachricht und ist im Ernstfall der Unterschied zwischen einer Suche und einer gezielten Hilfe.

Der Müll fährt mit. Ein Müllbeutel gehört auf jede Liste, auch für den Tagesausflug. Alles, was mitkommt, kommt auch wieder mit – an vielen Rastplätzen gibt es keine Tonne, und was liegen bleibt, bleibt lange liegen.