SUP · Tagestour · Gar nicht · Sommer, warm · See
10 kg Gepäck, 20 kg gesamt – mindestens 2 × 30-Liter-Packsack
Flach und weit vorn. Das Gepäck gehört flach auf das Vorderdeck, dicht an die breiteste Stelle. Ein hoher Stapel hebt deinen Schwerpunkt mit an, und der ist auf einem Board ohnehin die Grenze des Ganzen.
Alles ans Board, nichts nur obendrauf. Was auf dem Board liegt, liegt beim ersten Sturz im Wasser. Gepäck gehört unter die Gummizüge an der Bugspitze und zusätzlich mit einer dünnen Leine gesichert.
Was du unterwegs brauchst, muss in Reichweite sein. Trinkflasche, Snack und Sonnencreme gehören in eine Decktasche vor dir, nicht in den Packsack an der Spitze. Alles, wofür du absteigen oder anlanden müsstest, wirst du unterwegs nicht benutzen.
Was nass werden darf, entscheidest du vorher. Auf dem Wasser gibt es kein Vielleicht: Was nicht wasserdicht verpackt ist, wird irgendwann nass. Handy, Papiere und Ersatzkleidung gehören in dichte Packsäcke oder Hüllen, bevor du ablegst – nicht, wenn es anfängt zu regnen.
Sag jemandem, wo du fährst. Einstieg, geplanter Ausstieg und ungefähre Rückkehr bei einer Person an Land hinterlegen. Das kostet eine Nachricht und ist im Ernstfall der Unterschied zwischen einer Suche und einer gezielten Hilfe.
Der Müll fährt mit. Ein Müllbeutel gehört auf jede Liste, auch für den Tagesausflug. Alles, was mitkommt, kommt auch wieder mit – an vielen Rastplätzen gibt es keine Tonne, und was liegen bleibt, bleibt lange liegen.