Was ist Stand Up Paddling?

„Stand-Up-Paddling (SUP), auch Stehpaddeln genannt, ist eine Wassersportart, bei der ein Sportler aufrecht auf einem schwimmfähigen Board (Stand-Up-Paddle-Board oder Stehpaddelbrett) steht und mit einem Stechpaddel paddelt.“ verrät uns ein Eintrag bei Wikipedia. Na, das hört sich ja einfach an, dachten sich wahrscheinlich aktuell viele und kauften sich ihr persönliches Wassersporterlebnis für den kleinen Urlaub zuhause. Leicht erlernbar ist es für die einen ein Zeitvertreib auf dem heimischen Gewässer, für die Familie mit Kindern eine Badeinsel und für die anderen ein Sportgerät zum Yoga oder zum wettkampforientierten Vergleich.

Lake Tahoe – USA

SUP hat viele Disziplinen

So hat sich SUP inzwischen von der einfachen Kombination Board mit Paddel hin zu einer vielschichtigen Trend-Sportart entwickelt. SUP begeistert Menschen auf der ganzen Welt! Mit seinen Ursprüngen auf Tahiti und Hawaii ist es in den letzten Jahren zum Freizeitsport für jederman*frau geworden. Internationale Wettbewerbe, wie Weltmeisterschaften gibt es in den Disziplinen Wave und Race. Besonders spektakulär ist Stand Up Paddling mit einer Sicherheitsausstattung im Wildwasser auf speziell designten Boards. Auch SUP-Foils werden inzwischen in der Welle eingesetzt.

Raus auf das Wasser und den Alltag hinter sich lassen

Sich in der Natur auf dem Wasser zu bewegen ist für uns Entspannung und Aktivierung zugleich. Stand Up Paddling bietet von der Entschleunigung bis zum Ganz-Körper- Workout eine breites Spektrum je nach Einsatzgebiet und Material.

Abenddämmerung auf dem Lake Tahoe
Entspanntes „cruisen“ auf dem Lake Tahoe – USA

Richtig SUPen lernen

Es bietet sich an, einen qualifizierten Einsteiger-Kurs in einer SUP-Schule oder einem Verein zu belegen. Gerade am Anfang ist das Erlernen des komplexen Bewegungsablaufs zum Erzeugen des Vortriebs und das Steuern des Boards von Vorteil. Darüber hinaus vermitteln qualifizierte SUP-Schulen alle sicherheitsrelevanten Aspekte, die vor dem SUPen und auf dem Wasser zu beachten sind. So wird Stand Up Paddling auf dem Gewässer vor der Tür, auf dem Meer oder in Übersee unter Beachtung der lokalen Regeln (z.B. in Hamburg) ein positives unvergessliches Erlebnis, denn Stand Up Paddling hat ein hohes Suchtpotential im positiven Sinn.

Das richtige Material für den Anfang

Zum Erlernen eignen sich breite und voluminöse, kippstabile Boards mit genügend Auftrieb, die Sicherheit vermitteln. Das in der Länge verstellbare Paddel aus Aluminium oder Carbon sollte der Körpergröße und ggf. dem Alter (für Kinder gibt es spezielle Paddel) angepasst werden, weil nur richtiges Paddeln macht richtig Spaß!

Allroundboards – ideal für die Familie

Arne Stiller

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