Mehr Platz für dein Training: Bund fördert Sanierung kommunaler Schwimmbäder

Wenn die Tage kürzer werden und das Wasser auf den Seen und Flüssen empfindlich kalt ist, zieht es auch uns Kanuten an einen ganz bestimmten Ort: ins Hallenbad. Doch in den letzten Jahren standen viele Vereine vor verschlossenen Türen, weil Sanierungsgelder fehlten. Jetzt gibt es endlich fantastische Neuigkeiten! Der Bund fördert die Sanierung kommunaler Schwimmbäder. Warum diese politische Entscheidung für dich als Paddler ein echter Grund zum Feiern ist, erfährst du hier bei Kanu zum Frühstück.
Aufatmen im Verein: Was die Entscheidung des Bundes bedeutet
Jahrelang war der Sanierungsstau in deutschen Schwimmbädern ein riesiges Problem. Viele Bäder mussten schließen, was auch unzählige Kanuvereine hart traf. Nun hat der Bund beschlossen, massiv in die Sanierung und den Erhalt kommunaler Schwimmbäder zu investieren.
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Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und BauwesenOb an heißen Sommertagen zur Erfrischung oder im Winter für ein paar ruhige Bahnen im warmen Wasser. Schwimmbäder sind für viele Menschen ein besonderer Ort und ich bin selber gerne im Wasser. Hier machen Kinder ihre ersten Schwimmversuche, hier kommen Menschen zusammen, hier findet man Bewegung, Ausgleich und Gemeinschaft. Schwimmbäder gehören zum Leben dazu, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Damit das auch in Zukunft so bleibt, investieren wir als Bund kräftig in die Sanierung und Modernisierung unserer Schwimmbäder und unterstützen Städte und Gemeinden auf den Weg hin zu modernen Sportstätten, die Spaß machen und für alle da sind.„
Für uns bedeutet das konkret: Trainingszeiten bleiben erhalten, Bäder bleiben offen. Das ist nicht nur ein Sieg für den Schwimmsport, sondern auch eine lebenswichtige Maßnahme für den Kanusport in Deutschland.
Warum kommunale Schwimmbäder für uns Kanuten unverzichtbar sind
Vielleicht fragst du dich als Kanu-Neuling: „Warum sollte ich mit meinem Kajak in ein Schwimmbad gehen?“ Die Antwort ist einfach: Es gibt keinen besseren Ort, um wichtige Techniken sicher zu lernen.
1. Der perfekte Ort, um die Eskimorolle zu üben
Jeder erfahrene Paddler weiß: Die Eskimorolle (Kenterrolle) rettet Leben. Doch kopfüber im eiskalten, trüben Flusswasser zu hängen, ist für Anfänger oft mit Panik verbunden. Im kommunalen Schwimmbad hast du klares, warmes Wasser. Du kannst sehen, wie du dein Paddel anstellst, dein Trainer kann dir unter Wasser buchstäblich auf die Finger schauen, und du kannst entspannt aussteigen, wenn es mal nicht klappt.
2. Sicherheitstraining und Jugendarbeit
Für die Nachwuchsförderung im Kanusport sind Hallenbäder Gold wert. Kinder und Jugendliche lernen hier spielerisch den Umgang mit dem Boot, üben gezieltes Kentern und verlieren dabei die Angst vor dem Wasser. Ohne kommunale Schwimmbäder würde der Kanu-Nachwuchs buchstäblich auf dem Trockenen sitzen.
3. Kanupolo und Fitness im Winter
Viele Vereine nutzen die Hallenzeiten für rasante Kanupolo-Matches oder um die allgemeine Paddelfitness über den Winter zu retten. Ein geschlossenes Bad bedeutet oft einen kompletten Trainingsausfall für ein halbes Jahr.
Fazit: Ein Hoch auf die Hallensaison!
Dass der Bund sich für die kommunalen Schwimmbäder stark macht, ist eine Nachricht, die wir bei Kanu zum Frühstück absolut feiern. Es sichert unsere Trainingsmöglichkeiten im Winter und sorgt dafür, dass wir im Frühjahr alle sicher und top vorbereitet wieder auf die Flüsse und Seen starten können.
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