Der DKV – Ein Porträts des Deutschen Kanu-Verband e.V.

Der Deutsche Kanu-Verband, kurz DKV, wurde am 15. März 2014 in Hamburg gegründet und ist der Dachverband für den Kanu Sport in Deutschland. Der DKV ist ein Verein und besteht aus 18 Landesverbänden. 2015 waren 119.000 Mitglieder in ca. 1.300 angeschlossenen Vereinen in den jeweiligen Landesverbänden organisiert. Damit is der DKV der größte Kanusport Verband der Welt. Die Bundesgeschäftsstelle sowie der Sitz des Verbandes ist Duisburg. Seit 2010 ist Thomas Konietzko der Präsident des Deutschen Kanu-Verband.

Der DKV im Profil

Der Deutsche Kanu-Verband vertritt nicht nur die in seinem Verband organisierten Paddler, sondern auch die nicht organisierten Kanusportler. Er sieht sich als Interessenvertretung aller Paddel-Sportler in der Bundesrepublik. Der Deutsche Kanu-Verband fördert Freizeit- und Leistungssport, engagiert sich aber auch bei kanurelevanten umweltpolitischen Themen. Der Deutsche Kanu-Verband stellt seit den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona den erfolgreichsten Sportverband der deutschen Olympiamannschaft und gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Verbänden bei Olympischen Spielen. Seit Jahren ist das Kanu-Rennsport Nationalteam Weltspitze. Die im DKV organisierten Vereine und Landeskanuverbände verantworten im Jahr rund 700 Freizeit- und 500 Leistungssport Wettkämpfe. Hinzu kommen ungefähr 600 Aus- und Fortbildungsveranstaltungen. Der Deutsche Kanu-Verband ist nicht nur Gründungsmitglied des Internationalen Kanuverbandes, sondern auch Hauptinitiator dessen. Als Fachverband des Deutschen Olympischen Sportbundes ist der DKV für alle Varianten des Kanusports verantwortlich.

Die Geschichte des DKV

  • 15. März 1914: Gründung des Deutschen Kanu-Verbands im Hotel „Zum Kronprinzen“ in Hamburg
  • 08. Januar 1920: Das erste Heft „Kanu-Sport“, die Verbandszeitschrift, erscheint
  • 1932: Bereits 462 organisierte Vereine mit ca. 50.000 Mitgliedern
  • 1934: Umwandlung im Zuge der Gleichschaltung des DKV in Fachamt für Kanusport im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen
  • 1938: Rund 1.128 Kanu Vereine mit 44.129 Mitgliedern und schon 500 Bootshäusern
  • 1945: Auflösung aller NS-Organisationen, also auch des Fachamts für Kanusport
  • 1949: Wiedergründung des Deutschen Kanu-Verband in der amerikanischen- und britischen Besatzungszone. Später wurde der Verband in der gesamten damaligen Bundesrepublik als Dachverband seiner Landesverbände gestaltet.
  • 1952: Aufnahme in die International Canoe Federation (ICF)
  • 1955: Die Mitglieder zahl wuchs auf 40.000 Kanuten in 614 Vereinen an.
  • 1991: Vereinigung des Deutschen Kanu-Verband mit dem Deutschen Kanusport-Verband der DDR
  • 2014: 100 jähriges Jubiläum des Verbands – 120.000 Mitglieder, 1.300 Vereine, 18 Landesverbände

Die Sportarten im DKV

Folgende Ressorts gehören zum Bereich Leistungssport:

  • Kanu-Rennsport
  • Kanu-Slalom
  • Kanu-Wildwasserrennsport
  • Kanu-Polo
  • Kanu-Drachenboot

Folgende Referate gehören zum Bereich Leistungssport:

  • Kanu-Segeln
  • SUP
  • Kanu-Mehrkamp
  • Rafting
  • Kanu-Marathon
  • Kanu-Freestyle
  • Ocean Canoe

Deutsche Meisterschaften werden in fast allen Leistungssport-Disziplinen ausgetragen. Lediglich im Kanu-Mehrkamp und beim Ocean Canoe gibt es noch keine Bestenermittlung.

Die folgenden Sportarten gehören zum Freizeitsport-Bereich:

  • Kanu-Wandern
  • Wildwasserpaddeln
  • Seekajakfahren
  • Playboating

Das war „nur“ eine kleine Übersicht. Weitere Informationen zum DKV findet ihr u.a. auf dessen Website www.kanu.de.

 

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