Thomas Konietzko blickt in die Zukunft des ICF

Der Internationale Kanu-Verband (ICF) müsse bereit sein, seine Arbeitsweise zu ändern, wenn er für die Zukunft relevant bleiben wolle, hieß es auf der Vorstandssitzung in Tokio. ICF-Vizepräsident Thomas Konietzko sagte u.a., der Internationale Kanu-Verband müsse sich als Organisation positionieren, die sich um alle Sportarten kümmert, bei denen man paddelt und nach vorne gerichtet ist. Der Verband sollte sich insbesondere für Freizeitpaddler und Masters-Athleten attraktiver aufstellen.

„Das langfristige Ziel sei ein einheitlicher Wassersportverband, der alle Kanu-Aktivitäten abdeckt.“

„Wir müssen über unsere Strukturen nachdenken und wie wir sie in Zukunft gestalten werden, tun wir das nicht, sind wir als Verband in Gefahr. Wir müssen alle Paddler und alle Sportarten, die nach vorne gerichtet sind und ein Paddel haben, mit offenen Armen empfangen.“ sagte Konietzko und fügte hinzu: „Zudem müssen wir nach Wegen suchen, wie wir Freizeit-Paddler für den ICF gewinnen.“

Ein Vorschlag sei die Einführung der Option „assoziierter Mitgliedschaften“, die allen Sportverbänden offen stehen würde, die sich mit Kanu-Aktivitäten befassen. Er betonte auch die Notwendigkeit, mit allen nationalen Verbänden, welche die Hauptakteure im Kanusport sind, Gespräche zu führen, um sicherzustellen, dass sie die Veränderungen unterstützen und den besten Weg einschlagen die Ziele zu erreichen.

„Wir wollen diese Verbände oder Vereine nicht übernehmen. Sie haben ihre eigenen Mitgliedsverbände, können ihre Mitgliedsbeiträge selbst festlegen. Aber wir hoffen, dass sie sich an unsere ICF-Regeln und -Prinzipien halten. Wir haben die Anziehungskraft, der Dachverband des Kanusports bei den Olympischen Spielen zu sein und wir können diesen Sportarten auch dabei helfen, Teil anderer internationaler Multisportveranstaltungen zu werden. Das langfristige Ziel sei ein einheitlicher Wassersportverband, der alle Kanu-Aktivitäten abdeckt.“

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