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Der ultimative Leitfaden für SUP: Alles, was du wissen musst

SUP WM 2022 Polen Hauke Hartmann

Willkommen auf dem Wasser! Wenn du nach einer Sportart suchst, die Entspannung, Naturerlebnis und ein effektives Ganzkörpertraining perfekt miteinander vereint, dann bist du beim SUP – der Abkürzung für Stand-Up-Paddling – genau richtig. Das Gleiten über spiegelglatte Seen oder das Surfen kleiner Wellen übt eine unglaubliche Faszination aus. Doch gerade zu Beginn stellen sich viele Fragen: Welches Board passt zu mir? Wie falle ich nicht direkt ins Wasser? Und wo darf ich überhaupt paddeln? In diesem Leitfaden für Anfänger klären wir alle deine Fragen. Lehn dich zurück, schnapp dir deinen imaginären Neoprenanzug und lass uns gemeinsam in dein neues Lieblingshobby eintauchen!

💡 Das Wichtigste in Kürze

Du möchtest direkt aufs Wasser und suchst den perfekten Überblick zum Einstieg?

  • Ganzkörper-Workout & Entspannung: SUP trainiert die Tiefenmuskulatur, verbessert die Balance und baut gleichzeitig effektiv Stress ab.
  • Ausrüstung: Für den Start genügen ein kippstabiles Board (meist ein iSUP), ein anpassbares Paddel sowie eine Sicherheitsleine (Leash).
  • Lernkurve: Das SUP fahren ist extrem anfängerfreundlich. Mit der richtigen Anleitung stehst du meist schon nach wenigen Minuten sicher auf dem Board.
  • Vielfalt in Deutschland: Von idyllischen bayerischen Seen bis hin zu urbanen Kanälen in Leipzig oder Hamburg gibt es unzählige perfekte Reviere für Einsteiger.
Direkt zur Ausrüstungs-Übersicht ➔
📌 Inhaltsverzeichnis
  • 1. Was ist Stand-Up-Paddling?
  • 2. Die notwendige Ausrüstung für SUP
  • 3. Sicherheit beim Stand Up Paddling
  • 4. SUP Touren in Deutschland
  • 5. Tipps für Anfänger im Stand-Up-Paddling
  • 6. Vorteile des Stand-Up-Paddling
  • 7. FAQ – Häufig gestellte Fragen zum SUP

1. Einführung in den Trendsport Stand Up Paddling

Bevor wir uns in die Fluten stürzen, lass uns kurz klären, was genau hinter dem Hype steckt. Die Stand-Up-Paddling Vorteile sind so vielfältig, dass der Sport in den letzten Jahren rasant an Beliebtheit gewonnen hat.

Was ist Stand-Up-Paddling?

Das Prinzip ist denkbar simpel: Du stehst aufrecht auf einem speziellen, sehr auftriebsstarken Surfbrett und bewegst dich mit Hilfe eines langen Stechpaddels vorwärts. Im Gegensatz zum klassischen Surfen bist du nicht zwingend auf Wellen oder Wind angewiesen. Du kannst auf nahezu jedem Gewässer paddeln, sei es ein See, ein ruhiger Fluss oder das offene Meer.

Die Geschichte des Stand-Up-Paddling

Auch wenn man das Gefühl hat, dass SUP erst seit ein paar Jahren auf jedem Badesee zu sehen ist, reichen die Wurzeln viel weiter zurück. Polynesische Fischer standen bereits vor Jahrhunderten auf ihren Kanus, um sich einen besseren Überblick über Riffe und Fischschwärme zu verschaffen. In den 1950er Jahren nutzten Surflehrer auf Hawaii (die sogenannten „Beach Boys“) Stehpaddel-Techniken, um ihre Surfschüler besser im Blick zu behalten und schneller durch die Wellen zu manövrieren. Zum weltweiten Freizeitsport wurde es erst in den frühen 2000ern.

Für wen ist SUP geeignet?

Die kurze Antwort: Für fast jeden! Egal ob du ein sportliches Workout suchst, mit der Familie einen entspannten Tag am See verbringen willst oder nach einer Reha schonend deine Gelenke wieder belasten möchtest. Dank der breiten Auswahl an Boards gibt es für jede Gewichtsklasse und jedes Fitnesslevel das passende Material.

2. Die notwendige Ausrüstung für SUP

Die richtige Stand-Up-Paddling Ausrüstung ist entscheidend für deinen Spaß und deine Sicherheit auf dem Wasser. Die Auswahl an SUP paddle boards ist heute riesig, weshalb wir hier Licht ins Dunkel bringen.

SUP Boards: Hardboards vs. aufblasbare Boards

Grundsätzlich wird zwischen festen Boards (Hardboards) und aufblasbaren Boards (iSUPs – inflatable SUPs) unterschieden.

  • iSUPs: Sie sind der absolute Standard für Anfänger. Sie lassen sich im Rucksack transportieren, sind extrem robust und verzeihen Stöße ans Ufer. Moderne Drop-Stitch-Technologie macht sie steinhart, wenn sie auf den richtigen Druck aufgepumpt werden. 92 % der verkauften SUPs sind aufblasbare Stand UP Paddling Boards.
  • Hardboards: Sie bieten eine direktere Kraftübertragung und gleiten noch geschmeidiger durchs Wasser. Allerdings benötigst du einen Dachträger für den Transport und Platz für die Lagerung. Wenn du es wirklich ernst mit dem SUP-Paddeln meinst und regelmäßig an Wettkämpfen teilnehmen willst, ist ein Hardboard die richtige Wahl.

Wenn du aktuell ein SUP kaufen willst, greife als Anfänger zu einem Allround-iSUP. Es ist breit, kippstabil und verzeiht Fehler.

Paddel und deren Auswahl

Das Paddel ist dein Motor. Für den Einstieg eignen sich höhenverstellbare Aluminium- oder Fiberglaspaddel, da sie sich an deine Körpergröße (Faustregel: Körpergröße plus ca. 15-20 cm) anpassen lassen. Carbonpaddel sind deutlich leichter und schonen die Schultern auf langen Touren, kosten aber auch entsprechend mehr.

Sicherheitsausrüstung

Sicherheit geht immer vor! Die wichtigste Stand-Up-Paddling Ausrüstung neben dem Board ist die Leash (Sicherheitsleine). Sie verbindet dein Fußgelenk mit dem Board. Fällst du ins Wasser, treibt dein Board durch Wind oder Strömung nicht ab. Zusätzlich empfehlen wir für Flüsse oder größere Gewässer dringend eine Schwimmhilfe (Restube oder eine klassische SUP-Weste).

Unsere Empfehlungen: Testsieger und Preistipp

Damit du dich im Dschungel der Angebote zurechtfindest, haben wir uns zahlreiche Modelle angesehen. Ein ehrlicher SUP Testbericht und ein unabhängiger SUP Boards Test sind Gold wert, bevor du dich entscheidest. (Hinweis der Redaktion: Die nachfolgenden Produkte sind beispielhafte Top-Empfehlungen für deine Entscheidungsfindung).

🏆 Unser Testsieger: Decathlon Itiwit SUP Set 10’6 (100 Blau)

Warum dieses Board unser Testsieger ist: Das aufblasbare Decathlon SUP Itiwit 10’6 ist der absolute Favorit für Einsteiger. Mit seinen großzügigen Maßen bietet es eine überragende Kippstabilität, was dir die ersten Aufstehversuche enorm erleichtert. Es lässt sich dank der durchdachten Drop-Stitch-Konstruktion prall aufpumpen, biegt sich nicht durch und verzeiht kleine Balance-Fehler auf dem Wasser mühelos.

Besonders für Anfänger, die ein verlässliches Paket suchen, ist dieses Board ein Volltreffer. Es ist vergleichsweise leicht zu transportieren, extrem robust und glänzt mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis für diese hohe Verarbeitungsqualität. Wenn du SUP Zubehör kaufen oder direkt mit einem top bewerteten Board durchstarten möchtest, das dich sicher auf deinen ersten Touren begleitet, bist du hier genau richtig.

Unsere Empfehlung
DECATHLON SUP Set aufblasbar
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  • Hohe Stabilität
  • Kinderleichter Transport
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SUP-Zubehör Must-have

Paddel, Leash und Pumpe sind bereits im Set enthalten. Allerdings solltest du dir überlegen, ob das folgende Zubehör Sinn für dich und dein Abenteuer auf dem Wasser ergibt.

Die wasserdichte Tasche (Drybag)

Wenn du mit deinem SUP-Board auf dem Wasser unterwegs bist, fragst du dich oft: Wohin mit Handy, Autoschlüssel und einem kleinen Snack? Genau hier kommt die wasserfeste 5-Liter-Tasche (IPX6) in strahlendem Orange von Decathlon ins Spiel. Auf einem Stand-Up-Paddle-Board stehst du buchstäblich mitten in den Elementen; Spritzwasser, kleine Wellen oder ein plötzlicher Regenschauer sind an der Tagesordnung.

Dieser kompakte Drybag passt dank seines geringen Volumens von 5 Litern perfekt unter das Gepäcknetz deines Boards, ohne dich beim Paddeln zu stören oder das Gleichgewicht zu beeinträchtigen. Die IPX6-Zertifizierung garantiert, dass deine empfindlichen Wertsachen selbst bei starkem Strahlwasser absolut trocken bleiben. Zudem sorgt die leuchtend orange Farbe für ein Plus an Sicherheit, da du auf dem Wasser besser gesehen wirst. Kurzum: Dieser kleine Packsack ist das unverzichtbare Zubehör, das dir den Kopf frei macht, damit du jeden Paddelschlag entspannt genießen kannst.

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  • Absolut Wasserdicht (IPX6)
  • Kompakte 5 Liter
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Das Mikrofaser-Handtuch

Wer auf dem Stand-Up-Paddle-Board unterwegs ist, kennt das Problem: Der Platz ist extrem begrenzt, und ein klassisches, flauschiges Baumwollhandtuch ist viel zu voluminös und saugt sich schwer mit Wasser voll. Die Lösung ist das ultrakompakte Mikrofaser-Handtuch in der Größe L (80 x 130 cm) von Decathlon.

Dieses kleine Wunderwerk lässt sich auf die Größe einer Faust zusammenrollen und passt damit mühelos in jeden noch so kleinen Drybag. Trotz des minimalen Packmaßes bietet die Größe L genug Fläche, um dich nach einem erfrischenden Bad im See oder nach einem unfreiwilligen Sturz vom Board komplett abzutrocknen. Die innovativen Mikrofasern nehmen Feuchtigkeit extrem schnell auf und trocknen in Rekordzeit, selbst wenn du das Handtuch nur kurz in den Wind hängst. Das leuchtende Orange sieht nicht nur sportlich aus, sondern passt auch perfekt zu deiner restlichen Sicherheitsausrüstung. Egal ob zum Abtrocknen, als Sitzunterlage für die Pause am Ufer oder um dein Board vor dem Einpacken abzuwischen – dieses Handtuch ist ein absolutes Multitool.

NABAIJI Mikrofaser-Handtuch
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  • Kompakte Größe
  • Schnelles Trocknen
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5 Dinge, die du vor dem SUP-Kauf beachten musst

  1. Das zulässige Maximalgewicht: Achte auf die Traglast des Boards (Fahrergewicht + Gepäck), damit das SUP nicht zu tief im Wasser liegt und seine Gleiteigenschaften verliert.
  2. Die richtige Boardbreite: Als Anfänger solltest du ein Board mit mindestens 31 bis 33 Zoll (ca. 78-84 cm) Breite wählen – das garantiert die nötige Stabilität.
  3. Dicke des Boards: Ein gutes iSUP für Erwachsene sollte idealerweise 6 Zoll (15 cm) dick sein. Dünnere Boards biegen sich schnell durch (der sogenannte „Bananen-Effekt“).
  4. Komplett-Set vs. Einzelkauf: Anfänger fahren mit Komplett-Sets (Board, Rucksack, Paddel, Pumpe, Leash) meist deutlich günstiger und stressfreier.
  5. Zubehör Must-have: Trotz SUP-Sets solltest du auf Zubehör wie eine Dry Bag oder ein Mikrofaserhandtuch nicht verzichten.

3. Sicherheit beim Stand Up Paddling

Wasser hat keine Balken – deine Stand Up Paddling Sicherheit steht daher an oberster Stelle. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Equipment schützt dich und andere.

Notwendige Sicherheitsausrüstung

Schwimmweste / Restube: Auf vielen Gewässern herrscht Mitführpflicht oder Tragepflicht für Schwimmhilfen (mind. 50N Auftrieb). Kompakte, aufblasbare Rettungssysteme (wie Restube) tragen kaum auf und bieten im Notfall Auslöseschutz.

Leash: Verliere niemals dein Board! Bei Wind oder Strömung treibt ein freies Board schneller ab, als du schwimmen kannst. Wichtig: Auf Fließgewässern nutzt man spezielle Hüft-Leashes mit Notauslöser, damit man sich bei Hindernissen unter Wasser nicht verfängt.

Funktionale Kleidung: Im Sommer reichen Lycra/UV-Shirt und Badeshorts. Im Frühjahr und Herbst schützt ein Neoprenanzug oder Drysuit (Trockenanzug) vor gefährlicher Unterkühlung bei Stürzen ins kalte Wasser.

📋 SICHERHEITS-CHECKLISTE VOR DEM START:
  • [x] Wetterbericht & Windrichtung geprüft?
  • [x] Leash am Board und Körper befestigt?
  • [x] Schwimmweste / Rettungsmittel angelegt?
  • [x] Handy im wasserdichten Case dabei?
  • [x] Ausreichend Wasser & Sonnenschutz eingepackt?

Verhalten auf dem Wasser & Notfallmaßnahmen

Wetter- & Wind-Check: Gegenwind auf dem Rückweg ist der häufigste Grund für Erschöpfung. Paddel bei Touren stets zuerst gegen den Wind los.

Notfallsignal: Solltest du in Not geraten oder deine Kräfte schwinden, setze dich auf dein Board und winke langsam mit beiden Armen über dem Kopf hin und her.

Rechtliche Bestimmungen

In Deutschland gelten auf Bundeswasserstraßen klare Regeln für Sportgeräte:

  • Kennzeichnungspflicht: Dein Board muss mit deinem Namen und deiner Adresse unlöschbar beschriftet sein (z. B. per wasserfestem Stift auf der Unterseite).
  • Vorfahrtsregeln: Berufsschifffahrt, Fahrgastschiffe und Segelboote haben immer Vorfahrt vor Stehpaddlern.
  • Naturschutzzonen: Befahrungsverbote und Schilfgürtel-Schutzzonen müssen strikt eingehalten werden.

4. SUP Touren in Deutschland

Wenn du nach SUP Touren Deutschland suchst, wirst du mit einer schier endlosen Vielfalt belohnt. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Entdecke tolle SUP Touren Deutschland und erhalte Inspirationen für deine nächste Auszeit.

Top 5 SUP-Spots in Deutschland

🏔️ 1. Eibsee (Bayern)

Kristallklares Wasser vor der atemberaubenden Kulisse der Zugspitze. Ein Muss für jeden SUP-Fan!

🌲 2. Spreewald (Brandenburg)

Ein Labyrinth aus Wasserstraßen inmitten üppiger Natur. Hier ist gemütliches Paddeln angesagt.

🏙️ 3. Alster & Kanäle (Hamburg)

Urbanes Paddeln vom Feinsten. Erkunde die Hansestadt vom Wasser aus und mach Halt an einem der vielen Cafés.

🌊 4. Bodensee (Baden-Württemberg/Bayern)

Endlose Weite, klare Sicht und perfektes Alpenpanorama. Besonders schön in den frühen Morgenstunden.

🏖️ 5. Cospudener See (Sachsen)

Der „Cossi“ bei Leipzig bietet feine Sandstrände und hervorragende Wasserqualität.

Geheimtipps für weniger bekannte Orte

Meide an heißen Sommerwochenenden die großen Touristenmagneten. Kleinere Flüsse wie die Lahn oder die ruhigen Altarme des Rheins (beispielsweise der Kühkopf in Hessen) bieten fantastische, naturgeschützte Touren ohne Bootsverkehr. Erkundige dich aber vorher nach lokalen Befahrungsregeln und Naturschutzzonen!

SUP Touren und Veranstaltungen

Die deutsche SUP-Community ist groß. Regelmäßig finden geführte Touren in Vollmondnächten, SUP-Yoga-Kurse oder kleine Amateur-Rennen statt. Frag einfach beim SUP-Verleih deines Vertrauens nach lokalen Events.

5. Tipps für Anfänger im Stand-Up-Paddling

Das Beste am SUP fahren ist die steile Lernkurve. Mit ein paar grundlegenden SUP Anfänger Tipps wirst du die anfängliche Unsicherheit schnell ablegen.

Die richtige Technik beim Paddeln

Viele Anfänger paddeln aus den Armen heraus und ermüden schnell. Die Kraft sollte jedoch aus deinem Rumpf (Core) kommen. Führe das Paddel weit vorne ins Wasser, halte den unteren Arm relativ gestreckt und ziehe dich quasi am Paddel vorbei. Die Paddelblatt-Wölbung zeigt dabei überraschenderweise nach vorne, weg von dir!

Schritt-für-Schritt Anleitung: Sicheres Aufstehen auf dem Board

Schritt 1: Board im knietiefen Wasser platzieren

So stellst du sicher, dass die Finne nicht den Grund berührt. Lege die Leash an dein Fußgelenk.

Schritt 2: Auf die Knie gehen

Platziere das Paddel quer vor dir auf dem Board. Knie dich genau in die Mitte (auf Höhe des Tragegriffs).

Schritt 3: Ein Gefühl für das Wasser bekommen

Paddel zunächst im Knien ein paar Meter, um ein Gefühl für das Gleichgewicht und die Bewegung zu bekommen.

Schritt 4: Der Aufsteh-Vorgang

Lege das Paddel wieder quer vor dich, stütze dich mit beiden Händen auf dem Board ab.

Schritt 5: Füße aufstellen

Setze erst den einen, dann den anderen Fuß genau dorthin, wo vorher deine Knie waren (schulterbreit, auf Höhe des Griffs).

Schritt 6: Aufrichten

Richte dich langsam mit leicht gebeugten Knien auf. Richte deinen Blick direkt nach vorne auf den Horizont (nicht auf deine Füße!).

Schritt 7: Direkt lospaddeln

Sobald das Paddel im Wasser ist, wirkt es wie ein dritter Stützpfeiler und verleiht dir sofort Stabilität.

Umgang mit Herausforderungen

Wind ist der größte Feind des Stand-Up-Paddlers. Da du wie ein großes Segel auf dem Wasser stehst, kann Gegenwind extrem anstrengend werden. Starte deine Touren daher immer gegen den Wind, damit du auf dem Rückweg, wenn die Kräfte schwinden, Rückenwind hast. Fällst du ins Wasser: Keine Panik! Zieh dich an der Mitte des Boards einfach wieder hoch.

6. Vorteile des Stand-Up-Paddling

Die Stand-Up-Paddling Vorteile gehen weit über den Spaßfaktor hinaus. Es ist eine Wohltat für Körper und Geist.

Fitness und Gesundheit

SUP ist ein echtes Ganzkörper-Workout. Vom Fußgelenk, das die Mikrobewegungen ausgleicht, über die Oberschenkel, den Rumpf bis hin zu Schultern und Rücken – fast jeder Muskel wird trainiert. Dabei ist der Sport extrem gelenkschonend, weshalb er sich für nahezu jedes Alter eignet.

Stressabbau und Entspannung

Das sanfte Plätschern des Wassers, die frische Luft und der Fokus auf die Balance lassen den Alltagsstress in Minuten verschwinden. Stand-Up-Paddling hat fast schon meditative Züge und fördert die mentale Gesundheit massiv.

Gesellige Aspekte des SUP

Obwohl man alleine auf seinem Board steht, ist SUP ein toller Gruppensport. Man kann sich beim Paddeln wunderbar unterhalten, Picknicks auf dem Wasser veranstalten oder gemeinsam neue Ufer erkunden.

7. FAQ – Häufig gestellte Fragen zum SUP

Was versteht man unter SUP?
Unter SUP versteht man eine Wassersportart, bei der du aufrecht auf einem schwimmfähigen Board stehst und dich mit einem Stechpaddel fortbewegst. Es ist ein hervorragendes Ganzkörpertraining und eine tolle Möglichkeit, die Natur vom Wasser aus zu erkunden.
Wie viel kostet ein gutes SUP?
Ein solides aufblasbares Board für Einsteiger kostet in der Regel zwischen 300 und 600 Euro, abhängig vom gewählten Zubehör. Profi-Boards und hochwertige Hardboards können hingegen weit über 1.000 Euro kosten.
Für was ist SUP die Abkürzung?
SUP ist die weltweit genutzte und gängige Abkürzung für „Stand-Up-Paddling“. In der deutschen Sprache wird der Sport häufig auch einfach als Stehpaddeln bezeichnet.
Was bedeutet SUP in English?
Im Englischen steht die Abkürzung SUP für „Stand Up Paddleboarding“ oder auch „Stand Up Paddling“. Wörtlich ins Deutsche übersetzt bedeutet das schlichtweg „aufrecht stehendes Paddeln“.

Fazit

Stand-Up-Paddling ist viel mehr als nur ein flüchtiger Sommer-Trend. Es ist eine der zugänglichsten, gesündesten und naturverbundensten Wassersportarten, die du ausprobieren kannst. Mit dem richtigen Anfänger-Board, wie unserem Testsieger oder dem Preistipp, einer Sicherheitsleine und den grundlegenden Paddel-Techniken steht deinem Vergnügen nichts mehr im Weg. Nutze die große Auswahl an wunderschönen SUP-Spots in Deutschland, respektiere die Natur und die Verkehrsregeln auf dem Wasser und vor allem: Hab Spaß!

Starte dein Abenteuer im Stand-Up-Paddling noch heute!

💬 Jetzt bist du dran!
Hast du dein erstes Board schon im Auge oder warst du vielleicht sogar schon auf dem Wasser? Lass es uns in den Kommentaren wissen! Wenn dir dieser Beitrag geholfen hat, teile ihn gerne mit deinen Freunden, die ebenfalls SUP-Luft schnuppern wollen, und abonniere den Kanu zum Frühstück-Newsletter für weitere spannende Ratgeber und Tourentipps!

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Hannes Wagner
Gründer bei Kanu zum Frühstück
Hannes Wagner ist seit 1998 dem Kanusport verfallen. Egal, ob Kajak, Kanadier, Drachenboot oder SUP. Hannes brennt für das Paddeln. Früher war er im Leistungssport unterwegs und sammelte nationale und internationale Erfolge. Heute siehst du ihn in seinem Nelo Viper 46 oder im ARES Outrigger Einer von Kai Wa´a jeden Morgen auf der Alster rumschippern. Abseits des Wassers interessiert sich Hannes Wagner für das Online Marketing. Klar, dass es irgendwann zu einem Online Magazin im Kanusport kommen musste. Im Februar 2017 wurde Kanu zum Frühstück geboren.
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