Corona-Pandemie und Kontaktverbot – Ist das Paddeln noch erlaubt?

Sport an der frischen Luft ist während der Corona-Pandemie noch gestattet – individuell und mit dem dazugehörigen Sicherheitsabstand. Die gute Nachricht für euch ist, dass das Paddeln auch dazugehört. So wurde es im Kontaktverbot zwischen den Vertretern des Bundes und der Bundesländer letzten Sonntag beschlossen.

Paddeln in Zeiten des Kontaktverbots: Darauf müsst ihr achten!

Ihr dürft nur noch alleine paddeln. Maximal eine Person, die nicht zu eurem Haushalt oder zum Kreis eurer Familie gehört, darf euch begleiten. Dabei müsst ihr einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Meter einhalten – auch auf dem Wasser beim Paddeln. Je nach Entwicklung der aktuellen Lage kann sich an der Regelung etwas ändern. Die einzelnen Bundesländer können das Kontaktverbot verschärfen. Auch wäre es möglich, dass sie eine Ausgangssperre verhängen. Dann wäre auch das individuelle Sporttreiben verboten, wozu ja auch das Paddeln gehört.

Hannes von Kanu zum Frühstück im Nelo Viper 46.

Wer von euch trotzdem paddeln möchte, sollte vorher auf jeden Fall beim lokalen Ordnungsamt anrufen und sich genau vergewissern, was er darf und was nicht. In Hamburg und Berlin ist beispielsweise der gesamte Sportbetrieb in öffentlichen und vereinseigenen Anlagen untersagt. Dementsprechend haben die Kanu-Freunde dort auch keinen Zugriff auf ihre Boote. Seid ihr Mitglied in einem Verein? Dann meldet euch am besten kurz bei eurem Vorstand. Hier bekommt ihr alle Infos, die ihr braucht. Besonders bei Fragen rund um die Benutzung von Bootshaus, Booten oder den Regelungen zum Nutzen des Vereinsgeländes in Corona-Zeiten findet ihr hier Hilfe. Der Deutsche Kanu-Verband sorgt sich trotzdem um eure Gesundheit. Daher heißt es, dass ihr zu Hause bleiben und die Situation nicht auf die leichte Schulter nehmen solltet. Es ist ernst!

Kanu-Shops und Kanu-Marken stellen sich auf Corona-Pandemie ein

Ernst ist die Corona-Pandemie auch aus wirtschaftlicher Perspektive. Events, Messen und Wettkämpfe sind bis einschließlich 30. Juni abgesagt. Ladengeschäfte sind geschlossen. Kanu-Shops, wie EKÜ-Sport, Kajak Nord oder Sport Schröer sowie Kanu-Marken, wie Prijon oder Lettmann büßen zahlreiche Kontaktpunkte zu den Kunden ein. Haben sich aber auf die Krise eingestellt.

Konzentration auf digitale Kanäle und auf die Kundenhotline

Alle Shops und Marken sind über Ihre Kundenhotlines erreichbar und stehen euch mit Rat und Tat zur Seite. Zudem zeigt es sich nun auch das Investitionen in die digitalen Kanäle sich auszahlen. Eure neue Paddelausrüstung und Kanus bekommt ihr über die jeweiligen Online Shops. Ihr habt Fragen zu den Produkten? Diese könnt ihr per Mail oder über Facebook und Co. stellen. Besonders kreativ sind hier die Kollegen von Sport Schröer geworden.

Also #supportyourcanoedealer!!!

Nun bleibt nur noch eins: Bleibt gesund.

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