KRM Essen und PSC Coburg sind Deutscher Meister im Kanu-Polo

Bei den Deutschen Meisterschaften im Kanu-Polo am vergangenen Wochenende in Essen am Baldeneysee haben bei den Herren KRM Essen gewonnen, bei den Damen setzte sich PSC Coburg durch.

Spannende Finalbegegnungen

Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren wurde das Finale in einem dritten Spiel entschieden, was die momentane Ausgeglichenheit der deutschen Kanu-Polo-Liga unterstreicht.

Im Modus „best of three“ haben sich bei den Herren im ersten Spiel die Hamburger vom ACC knapp gegen das Heimteam aus Essen durchsetzen können. Das zweite Spiel ging dann mit 6:1 deutlich verloren, sodass es zu einem entscheidenden dritten Spiel kam, welches direkt im Anschluss an die zweite Begegnung ausgetragen wurde. Wieder kam es zu einem ausgeglichenen Spiel, indem die Hamburger den besseren Start für sich erwischten, die knappe 2:1 Führung aber nicht bis zum Ende halten konnten – es kam zu einer Verlängerung. Hier hatten die Hamburger schließlich das Nachsehen, die Essener erzielten das entscheidende Siegtor und sind somit Deutscher Meister 2017. Dritter wurde der  WSF Liblar, der sich im Spiel um den dritten Platz gegen den Vorjahres-Meister KCNW Berlin durchsetzen konnte.

Auch bei den Damen erstreckte sich das Finale über drei Spiele. Die erste Begegnung entschied Coburg für sich, Berlin glich im zweiten Spiel aus. Das entscheidende dritte Spiel konnten die Coburger dann wieder für sich entscheiden. Dritter wurde der ACC Hamburg.

Auf- und Absteiger 2017

Bei den Herren spielten KSV Glauchau, VK Berlin, WSV Niederrhein und VMW Berlin die Playdowns aus. Hier werden die Absteiger ermittelt. Schließlich konnten sich VK Berlin und KSV Glauchau durchsetzen und werden auch 2018 in der 1. Bundesliga spielen. Für VMW Berlin und Niederrhein geht es im nächsten Jahr in der zweiten Liga weiter. Aufsteiger in die Bundesliga sind der Göttinger PC, der Absteiger aus dem letzten Jahr, und der KSV Havelbrüder – Ein Verein, der sich seit Jahren durch großartige Nachwuchsarbeit auszeichnet und in diesem Bereich bereits viele Titel gewinnen konnte. Es verspricht eine spannende Saison 2018 zu werden.

Der Modus bei den Damen unterscheidet sich von dem Playdown-Modus der Herren. Da in der Damen Bundesliga nur 8 Teams spielen, treten jeweils zwei Verlierer der Playoffs im Modus „best of three“ gegeneinander an. Die Verlierer dieser Begegnungen treten den Weg in die 2. Liga an. In den Begegnung zwischen SKG Hanau und KP Münster und Mülheimer KSF und Göttinger PC fiel die Entscheidung jeweils erst nach drei Partien. Göttingen bleibt in der ersten Liga und Münster, der Aufsteiger aus dem letzten Jahr, bleibt ebenfalls erstklassig. Hanau und Mülheim spielen 2018 wieder in der 2. Liga. Den Aufstieg haben die Mannschaften KRM Essen und WSF Liblar geschafft. Beide Teams sind sehr stark einzuschätzen und werden die etablierten Teams in der Bundesliga im nächsten Jahr vor eine schwere Aufgabe stellen.

Starker Nachwuchs

Im Finale der U-21-Klasse hat sich der KSV Habelbrüder (Berlin) in der Verlängerung gegen KRM Essen durchgesetzt. Nach einer zwischenzeitlich komfortablen Führung der Berliner kämpften sich die Essener zurück und erzwangen schließlich eine Verlängerung, und er sie sich aber schließlich geschlagen geben mussten. Dritter wurde der KCNW Berlin.

In der Jugendklasse konnte ebenfalls der KSV Havelbrüder gegen KRM Essen gewinnen, KCNW Berlin wurde dritter.

Bei den Schülern gewann der WSF Liblar im Finale gegen den 1. Meidericher KC, TuS Warfleth belegte den dritten Platz. 

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