Max Rendschmidt besuchte seine ehemalige Grundschule in Oberkassel

Zu einem inspirierenden Besuch kam der Kanu-Rennsportler und Kajak-Fahrer Max Rendschmidt in die Gottfried-Kinkel-Grundschule in Oberkassel. Er ging bis 2004 selbst dort zur Grundschule. Eine Lehrerin, die Rendschmidts Nachbarin ist, hatte seinen Besuch organisiert. Noch am Vortag hatte Rendschmidt mit seinem Bruder am Bonn Triathlon teilgenommen. Für ihn eine völlig neue Sportart, was die Kinder natürlich aber schon wussten.

Max Rendschmidt – Gold im Kajak Zweier und Vierer bei Olympia in Rio

Der Kanute erzählte allerdings lieber von seinen Erfolgen in Rio de Janeiro. Im Vorjahr gewann er dort bei den Olympischen Spielen gleich zwei Goldmedaillen. Im Vierer-Kajak über 1.000m zusammen mit Max Hoff, Tom Liebscher und Marcus Groß. Mit dem Berliner Marcus Groß gewann er auch im Zweier-Kajak über die gleiche Distanz.

Max Rendschmidt hatte den Grundschülern einen kleinen Film bzw. eine Dokumentation mitgebracht. Was diese nicht abdeckte, erzählte er dafür umso lebhafter direkt in Person. Für seine Zuhörer war das mit Sicherheit ohnehin interessanter. Jedenfalls nutzten sie ihre Gelegenheit, dem Olympiasieger alle möglichen Fragen zu stellen. Ob er denn auch andere Sportarten beherrsche, wurde gefragt. Darauf  antwortete er verschmitzt, dass er in Ballsportarten nicht der Begabteste sei. Er sei also beim Paddeln geblieben. Nun, eine schlechte Entscheidung scheint das definitiv nicht gewesen zu sein! Davon wirkten die Kinder zumindest überzeugt. Ähnlich schien es die Lehrerin zu sehen. Ihre Schüler hatten eine gute Möglichkeit, ein Bild von einer Sportlerkarriere zu bekommen. Und vielleicht konnten seine Erzählungen zu der ein oder anderen Leistung motivieren.

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