Dachträger
Thule WingBar Evo: Der Lastträger für Kajak und SUP im Check
- Flügelprofil mit T-Nut: Kajak- und SUP-Träger wie DockGrip oder Hull-a-Port Aero sitzen ohne Adapter
- 100 kg Zuladung laut Thule, gilt aber nur mit einem Fuß, der ebenfalls 100 kg trägt
- Fünf Längen von 108 bis 150 cm, in Schwarz oder Silber
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Technische Daten im Überblick
| Merkmal | Thule WingBar Evo | Üblich bei Lastträgern für Dachträgersysteme |
|---|---|---|
| Bauart | Lastträger (Querträger) mit Flügelprofil, Aluminium | Vierkant, Flügel oder Profil mit mehreren Nuten |
| Länge Auch 108, 118, 135 und 150 cm; die richtige Länge legt der Thule Fahrzeugfinder fest | 127 cm | k. A. |
| Farbe Auch Silber (Aluminium), bei Globetrotter 60 € günstiger | Schwarz | k. A. |
| Maximale Zuladung Angabe Thule. Es zählt das schwächste Teil: Evo Clamp und Evo Flush Rail tragen 75 kg, und die Dachlast des Autos geht immer vor | 100 kg | 75 bis 100 kg |
| Gewicht Angabe Thule für den Artikel mit zwei Trägern in 127 cm Schwarz. Silber 127 cm: 3,12 kg | 2,86 kg | 2,5 bis 3,5 kg |
| Zubehöraufnahme Kajak- und SUP-Träger mit T-Nut-Adapter werden eingeschoben | T-Nut oben mit QuickAccess, SwingBlade-Endkappe | k. A. |
| System Passt auf Evo Clamp, Evo Fixpoint, Evo Flush Rail, Evo Raised Rail | Thule Evo | k. A. |
| Lieferumfang Füße und bei vielen Autos ein fahrzeugspezifisches Kit kommen dazu | 2 Träger, ohne Füße | k. A. |
| Herkunft | Schweden | k. A. |
| Garantie Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung, Angabe Thule | 3 Jahre Herstellergarantie bei Registrierung | 2 Jahre gesetzlich |
Im Lieferumfang enthalten: 2 Lastträger WingBar Evo in der gewählten Länge
Pro & Contra im Überblick
Dafür spricht
- Flügelprofil: leiser und mit weniger Luftwiderstand als ein Vierkantträger, laut Thule
- T-Nut mit QuickAccess: Kajak- und SUP-Träger sitzen ohne Adapter
- 100 kg Zuladung laut Thule
- Fünf Längen und zwei Farben, alle Füße des Evo-Systems kombinierbar
- Beim Autowechsel bleiben Träger und Bootsträger oft, nur Fuß oder Kit wechseln
Das musst du wissen
- Ohne Füße und oft ohne Kit nicht montierbar, beides kostet extra
- Die 100 kg gelten nur mit Fixpoint- oder Raised-Rail-Fuß; Clamp und Flush Rail tragen 75 kg
- Schwarz kostet bei Globetrotter 60 € mehr als Silber
- Die Träger stehen seitlich über die Füße hinaus; wer das nicht will, braucht die WingBar Edge
- Kein unabhängiger Test der WingBar Evo auffindbar, nur Herstellerangaben
Unsere Einschätzung: Die WingBar Evo ist kein Produkt, das du allein kaufst, sondern die Mitte eines Systems: unten der Fuß für dein Dach, oben der Träger für dein Boot. Ihre Stärke ist die T-Nut, in die fast alle Kajak- und SUP-Träger von Thule ohne Adapter passen, und das leise Flügelprofil, das auf langen Fahrten zum See den Unterschied macht. Wer die Füße richtig wählt, bekommt die volle Zuladung von 100 kg. Wer eine bündige Reling hat und nichts überstehen lassen will, schaut sich die WingBar Edge an.
Zusammengetragen aus den Angaben von Thule und der Produktseite von Globetrotter, geprüft am 4. Oktober 2026. Einen unabhängigen Test der WingBar Evo haben wir nicht gefunden. Wir haben diesen Träger nicht selbst getestet.
Passendes Zubehör
Das brauchst du zusätzlich
Ohne diese Teile kommst du nicht aufs Wasser. Sie gehören nicht zum Lieferumfang.
Lastenträgerfüße
Ohne Füße hält kein Träger auf dem Dach. Welcher Fuß zu deinem Auto passt, entscheidet die Dachform: glattes Dach, Fixpunkte, integrierte oder erhöhte Reling. Prüfe ihn vor dem Kauf im Thule Fahrzeugfinder.
Globetrotter
EVO FIXPOINT 2-PACK
84,95 €
Kajak- oder SUP-Träger
Die WingBar Evo ist nur die Basis. Das Boot liegt auf einem eigenen Träger, der in die T-Nut geschoben wird und das Boot gegen Verrutschen hält.
Globetrotter
HULL-A-PORT XTR
304,95 €
Sinnvoll, aber nicht nötig
Das hier macht die Sache leichter. Losfahren kannst du auch ohne.
Spanngurte
Ein Boot wird mit Gurten über die Träger gesichert, bei langen Booten zusätzlich an Bug und Heck. Zwei Gurte gehören zur Grundausstattung, ein Ersatzpaar schadet nicht.
Denk Outdoor
NRS Spanngurte - Iconic Blue, 4,5 m (Paar)
17,00 €
−29 %
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Fuß, Lastträger, Kit: So hängt die WingBar Evo zusammen
Ein Thule Dachträger besteht aus drei Teilen. Der Fuß passt zur Dachform deines Autos, die WingBar Evo ist der Lastträger quer über dem Dach, und bei vielen Füßen kommt ein fahrzeugspezifisches Kit dazu, das den Fuß an dein Modell anpasst. Erst darauf sitzt der Träger für Kajak, Kanu oder SUP.
Die WingBar Evo kommt als Paar ohne Füße. Welche Länge, welcher Fuß und welches Kit zu deinem Auto passen, sagt dir der Thule Fahrzeugfinder auf thule.com. Den ganzen Weg Schritt für Schritt zeigen wir dir auf unserer Seite Thule Dachträger.
- Evo Clamp Glattes Dach ohne Befestigungspunkte, mit Kit, 75 kg
- Evo Fixpoint Fixpunkte oder T-Profil im Dach, mit Kit, 100 kg
- Evo Flush Rail Integrierte, bündige Reling, mit Kit, 75 kg
- Evo Raised Rail Erhöhte Reling mit Abstand zum Dach, 100 kg
100 kg Zuladung, aber nicht mit jedem Fuß
Thule gibt die WingBar Evo mit 100 kg maximaler Zuladung an. Das ist die Grenze des Trägers, nicht die des ganzen Systems. Es zählt immer das schwächste Teil: Steht die WingBar Evo auf Evo Clamp oder Evo Flush Rail, ist laut Thule bei 75 kg Schluss.
Darüber steht die zulässige Dachlast deines Autos aus dem Fahrzeugschein oder der Bedienungsanleitung. Von ihr gehen das Gewicht von Füßen, Trägern und Bootsträger ab, erst der Rest bleibt für das Boot. Bei 75 kg Dachlast, rund 5 kg Dachträger und einem Kajakträger von 3 bis 6 kg bleiben für das Kajak noch gut 60 kg. Für ein Kajak reicht das meist, für zwei schwere Boote nicht immer.
Was beim Transport sonst gilt, von Überstand bis Kennzeichnung, haben wir in unserem Beitrag Mit dem Kanu im Straßenverkehr zusammengetragen.
Welche Länge brauchst du?
Thule baut die WingBar Evo in 108, 118, 127, 135 und 150 cm. Die Länge ergibt sich aus der Breite des Dachs und den Befestigungspunkten der Füße, sie ist also nicht frei wählbar. Der Fahrzeugfinder nennt sie dir zusammen mit Fuß und Kit.
Wer zwei Kajaks nebeneinander oder ein Kajak neben einem SUP fahren will, greift im Rahmen dessen, was der Fahrzeugfinder für dein Auto zulässt, zur längeren Variante. Bei Globetrotter kosten alle Längen derselben Farbe gleich viel, die Länge ist also eine reine Passfrage.
- 108 cm 2,45 kg
- 118 cm 2,9 kg
- 127 cm 2,86 kg
- 135 cm 3,3 kg
- 150 cm 3,6 kg
WingBar Evo oder WingBar Edge?
Die WingBar Edge ist die flache Schwester. Sie ist vor allem für Autos mit bündig integrierter Reling und mit Fixpunkten gedacht, und sie endet mit den Füßen, statt seitlich überzustehen. Inzwischen gibt es Edge-Füße auch für glattes Dach und erhöhte Reling. Thule verkauft die Edge-Träger einzeln in Längen von 68 bis 113 cm.
Der Preis für den flachen Look ist die Zuladung: Thule nennt für die WingBar Edge und alle Edge-Füße 75 kg, für die WingBar Evo 100 kg. Auf Autos mit Schiebedach kann der geringe Abstand zum Dach laut Thule das Öffnen verhindern. Wer regelmäßig ein schweres Kajak oder zwei Boote fährt, ist mit der WingBar Evo auf Fixpoint- oder Raised-Rail-Füßen besser bedient.
- WingBar Evo Paar, 108 bis 150 cm, 100 kg, steht seitlich über
- WingBar Edge einzeln, 68 bis 113 cm, 75 kg, schließt mit den Füßen ab
Welche Bootsträger auf die WingBar Evo passen
Die T-Nut auf der Oberseite ist der Grund, warum Paddler die WingBar Evo der günstigeren SquareBar Evo vorziehen. Kajak- und SUP-Träger von Thule wie der DockGrip und der Hull-a-Port Aero werden direkt in die Nut geschoben. Auf der Vierkantstange der SquareBar brauchen sie Adapter.
Für ein Kajak liegend oder zwei hochkant ist der Hull-a-Port XTR gebaut, für Kajak und SUP flach der DockGrip, für zwei aufrecht stehende Kajaks der K-Guard. Für den Kanadier baut Thule den Portage. Die Übersicht mit Maßen und Zuladungen steht auf unserer Seite Thule Dachträger.
Häufige Fragen zu Thule WingBar Evo
Sind bei der Thule WingBar Evo Füße dabei?
Nein. Die WingBar Evo kommt als Paar Lastträger ohne Füße. Du brauchst vier Füße passend zu deinem Dach und bei Evo Clamp, Evo Fixpoint und Evo Flush Rail zusätzlich ein fahrzeugspezifisches Kit. Thule verkauft auch komplette Systeme aus Füßen und Trägern.
Welche Länge der WingBar Evo passt zu meinem Auto?
Das legt der Thule Fahrzeugfinder auf thule.com fest. Du gibst Hersteller, Modell, Baujahr und Dachform ein und bekommst Fuß, Kit und Trägerlänge. Zur Wahl stehen 108, 118, 127, 135 und 150 cm.
Wie viel darf ich auf die WingBar Evo laden?
Thule nennt 100 kg für den Träger. Mit den Füßen Evo Clamp und Evo Flush Rail sind es 75 kg. In jedem Fall gilt zuerst die zulässige Dachlast deines Autos, und davon gehen Dachträger und Bootsträger ab.
Was ist der Unterschied zwischen WingBar Evo und WingBar Edge?
Die WingBar Edge ist flacher, endet mit den Füßen und ist vor allem für bündige Reling und Fixpunkte gedacht. Sie trägt laut Thule 75 kg, die WingBar Evo 100 kg. Die Edge wird einzeln verkauft, die Evo als Paar.
WingBar Evo in Schwarz oder Silber?
Technisch sind beide gleich, 100 kg Zuladung, gleiche T-Nut. Bei Globetrotter kostet Schwarz 60 € mehr. Thule gibt die silberne 127 cm mit 3,12 kg an, die schwarze mit 2,86 kg.
Passt die WingBar Evo auf meine alten Thule Füße?
Die WingBar Evo ist für das Thule Evo System gebaut, also für Evo Clamp, Evo Fixpoint, Evo Flush Rail und Evo Raised Rail. Ob ältere Füße passen, zeigt dir der Thule Fahrzeugfinder oder der Händler. Rate hier nicht, ein falsch sitzender Fuß kann sich bei voller Fahrt lösen.
Gibt es einen ADAC- oder Stiftung-Warentest-Test der WingBar Evo?
Wir haben keinen gefunden. Der ADAC testet Dachboxen und Fahrradträger, Stiftung Warentest ebenfalls Dachboxen und Fahrradträger, aber keine Lastträger. Diese Seite stützt sich deshalb auf die Angaben von Thule und Globetrotter.
Brauche ich für Kajakträger einen Adapter?
Auf der WingBar Evo meist nicht. DockGrip und Hull-a-Port Aero werden direkt in die T-Nut geschoben. Adapter brauchen sie auf der SquareBar Evo mit Vierkantprofil.
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