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Der Kanu zum Frühstück Packlisten-Generator für deine Kanutour

Egal, ob Kajak, Canadier oder SUP – sag uns, womit und wie lange du unterwegs bist, und wir stellen deine persönliche Packliste inklusive Gewicht und Packsäcken zusammen. Teile deine Auswahl ganz einfach per Link mit deinen Mitpaddlern. Da die Liste ein flexibler Vorschlag ist, kannst du sie je nach Wetter und Jahreszeit an deine Bedürfnisse anpassen. Los geht’s!

Deine Tour

Womit bist du unterwegs?
Bauart
Wie lange?
Wo übernachtest du?
Wie warm ist das Wasser?
Auf welchem Wasser?
Was sagt der Wetterbericht?

Was jede Person einzeln braucht, zählt der Generator entsprechend hoch.

Sonst noch etwas dabei?

Von vorn anfangen

34 kg Gesamtgewicht mit Boot
12 kg Zuladung von 35 kg
33 l mindestens 2 × 30-Liter-Packsack

Das ist mehr, als in dieses Boot gehört, ohne dass es unangenehm wird. Ein überladenes Boot liegt tief, reagiert träge und nimmt bei Wellen Wasser über. Streiche zuerst das, was du an Land nachkaufen kannst – Wasser und Verpflegung.

Gesamtgewicht mit Boot ist alles, was du zum Wasser bringen musst – Boot plus Ausrüstung. Das ist die Zahl für die Frage: Trage ich das allein, oder brauche ich den Bootswagen?

Zuladung ist dasselbe ohne das Boot. Das ist die Zahl für die Frage: Verträgt mein Boot das noch? Die Grenze dahinter ist ein Erfahrungswert für bepacktes Fahren, keine Herstellerangabe – die meint die Grenze zum Sinken, nicht die zum Fahrspaß. Das Gewicht der Paddler zählt dabei nicht mit.

Punkte, die jede Person einzeln braucht, rechnet der Generator mit der Zahl der Paddler hoch – eine Schwimmweste je Person, aber nur ein Wasserfilter für die Gruppe. Am deutlichsten siehst du das beim Trinkwasser: Es wiegt ein Kilo je Liter, und aus zwei Litern werden zu viert acht.

Per WhatsApp schicken Drucken oder als PDF sichern Per E-Mail schicken

Boot und Antrieb

24 kg

Was schwimmt und was antreibt.

  • 22 kg

    Länge macht Geschwindigkeit, Breite macht Ruhe. Für Gepäcktouren zählt vor allem trockener Stauraum.

    Gerade −37 %: Verano Watersports Colorado - Ausstellungsboot 499,99 € bei Denk Outdoor

  • 950 g

    Zwei Zentimeter zu lang kosten dich am Ende des Tages die Schultern.

    Im Sortiment ab: Prijon Doppelpaddel Bora Padd Lock Teilung - mango, 230-240 cm 169,00 € bei Denk Outdoor

  • 700 g

    Hält Wellen und Regen draußen – und im Zweifel die Wärme drin.

    Gerade −19 %: Level Six Spritzdecke King, X-Large | S 149,99 € bei Denk Outdoor

  • 250 g

    Flicken und Kleber beim aufblasbaren Boot, Klebeband und Kabelbinder beim Festrumpf.

  • 400 g

    Ein Kajak ohne Schotten läuft beim Kentern voll. Dann trägt nur noch das, was vorher hineingesteckt wurde – ein volles Boot lässt sich nicht mehr lenzen.

Sicherheit

1,9 kg

Der Teil der Liste, an dem nicht gespart wird.

  • 900 g

    Getragen, nicht verstaut. Im Gepäckraum hat noch keine Weste jemanden über Wasser gehalten.

    Gerade −45 %: Palm Peyto Schwimmweste - Chilli, XS/S 99,00 € bei Denk Outdoor

  • 20 g

    Drei kurze Töne heißen Notfall. Rufen hört auf dem Wasser niemand.

  • 400 g

    Wiedereinstieg allein, ohne Ufer in Reichweite.

    Gerade −60 %: NRS Vapor PFD - Red, XL/XXL 39,99 € bei Denk Outdoor

  • 500 g

    Ein volles Kajak lässt sich nicht mehr fahren, nur noch abschleppen.

    Gerade −16 %: NRS Lenzpumpe 21,00 € bei Denk Outdoor

  • 100 g

    Für den Rest, den die Pumpe nicht mehr erwischt.

Kleidung am Körper

1,3 kg

Was du auf dem Wasser anhast.

  • 180 g

    Baumwolle kühlt aus, sobald sie nass ist. Auf dem Wasser ist sie deshalb die schlechteste Wahl.

    Gerade −50 %: UV-Shirt Surf-Top Herren für Komfort beim Paddeln schwarz/rot 19,99 € bei Decathlon

  • 120 g
  • 90 g

    Mit Band. Ohne Band ist er beim ersten Windstoß weg.

  • 40 g

    Ohne Band liegt sie beim ersten Kentern auf dem Grund.

  • 500 g

    Feste Sohle: Ein- und Ausstiege sind steinig, scherbig oder beides.

  • 350 g

    Der Wetterbericht am Morgen ist eine Prognose, keine Zusage.

  • 300 g

    Klingt nach Stadtausflug, ist aber an Land das Dach über dem Kocher – und bei Rückenwind ein brauchbares Segel.

Trockene Wechselsachen

1,5 kg

Gehört wasserdicht verpackt, sonst ist es keine Wechselkleidung.

  • 300 g

    Trocken heißt wasserdicht verpackt – sonst ist es nur ein zweiter Satz nasser Kleidung.

  • 400 g
  • 120 g

    Nasse Füße sind abends das, was die Stimmung kippen lässt.

  • 500 g

    Am Wasser wird es abends kälter, als der Tag vermuten lässt.

  • 150 g

    Mikrofaser: klein zusammengelegt und über Nacht wieder trocken.

Navigation

240 g

Wissen, wo man ist – auch wenn der Akku leer ist.

  • 120 g

    Papier braucht keinen Akku. Auf dem Wasser ist das kein nostalgisches Argument, sondern ein praktisches.

  • 80 g

    Aufs Deck geschnallt, damit du im Fahren lesen kannst.

  • 40 g

    Bei Nebel oder auf offener Fläche die einzige Angabe, die nicht ausfällt.

  • 500 g

    Für Seezeichen, Vögel und die Frage, ob das da vorn ein Steg ist.

  • 250 g

    Ergänzt die Karte, ersetzt sie nicht. Akkus sind auf dem Wasser die unzuverlässigste Ausrüstung, die man dabeihat.

  • 60 g

    Für Schleusenzeiten, Telefonnummern und die Stelle, an der man wieder anlanden will.

  • 0 g

    Wiegt nichts und entscheidet mehr als jedes Ausrüstungsstück. Auf große Seen und die Küste gehört zusätzlich die Windvorhersage.

Essen und Trinken

2,6 kg

Wasser wiegt ein Kilo je Liter. Das ist der Posten, der Listen sprengt.

  • 1,2 kg

    Ein Liter gefüllt. Sie gehört ins Cockpit, nicht in den Packsack.

  • 600 g

    Griffbereit im Cockpit, nicht unter dem Gepäck.

  • 200 g

    Für den Tag, der länger wird als geplant.

  • 400 g

    Etwas Heißes am Nachmittag wärmt mehr als jede Jacke.

  • 350 g

    Am Vorabend gemacht und griffbereit verpackt. Wer im Boot erst schnippeln muss, isst gar nicht.

  • 300 g

    Bringt Flüssigkeit mit, die man nicht extra trinken muss.

  • 550 g

    Bei Hitze verlierst du mit dem Schweiß auch Salz. Wasser allein gleicht das nicht aus.

Hygiene und Erste Hilfe

750 g
  • 400 g

    Wasserdicht verpackt und griffbereit, nicht ganz unten im Heck.

  • 100 g

    Dazu eine Notiz über Allergien – für den Fall, dass du sie nicht selbst nennen kannst.

  • 150 g

    Auf dem Wasser kommt die Sonne zweimal an: von oben und als Reflexion.

  • 10 g

    Wind und Salz setzen den Lippen mehr zu als die Sonne.

  • 40 g

    Was mitkommt, kommt wieder mit. Auch das, was andere liegen gelassen haben.

  • 50 g

Technik und Strom

340 g
  • 250 g

    Wasserdicht verpackt und geladen. Notfallnummern vorher speichern.

  • 90 g

    Beide Hände frei – beim Zeltaufbau im Dunkeln der ganze Unterschied.

  • 60 g

Papiere und Geld

65 g
  • 20 g
  • 30 g

    Campingplätze, Fähren und Umtragehilfen rechnen selten mit Karte ab.

  • 5 g
  • 5 g

    Bei Touren jenseits der Grenze zusätzlich den Nachweis der Auslandskrankenversicherung.

  • 5 g

    Wasserrettung 112, dazu die Nummer des nächsten Bootsverleihs oder Campingplatzes. Ein nasses Handy kennt keine Nummern mehr.

  • 10 g

    Öffnet die Kanustationen des Verbands und bringt an vielen Zeltplätzen einen Nachlass.

Packen und Transport

1,3 kg
  • 100 g

    Für Papiere, Handy und alles, was zwingend trocken bleiben muss.

    Im Sortiment ab: Ortlieb Packsack PS10 Ultraleicht - Orange, 1.5 L 16,20 € bei Denk Outdoor

  • 40 g

    Die billige Hülle rettet das teure Gerät.

  • 3,5 kg

    Sobald eine Umtragestelle im Tourenplan steht, ist er kein Luxus mehr.

    Im Sortiment ab: Prijon Bootswagen V-Shape, Mini 129,00 € bei Denk Outdoor

  • 400 g

    Für den Transport auf dem Dach – und im Boot für alles, was rutschen kann.

  • 300 g

    Zum Anlanden, Festmachen und Sichern.

  • 250 g

    Der aus dem Möbelhaus. Trägt in einem Gang zum Boot, wofür man sonst dreimal läuft, und ist umgedreht eine trockene Sitzgelegenheit am Ufer.

  • 200 g

    Zange, Schraubendreher, Dosenöffner – drei Werkzeuge in einem Gewicht.

Was noch mitmuss

Die Kaffeemühle, das Ersatzteil für genau dein Boot, das Buch für den Abend: Alles, was hier fehlt, kannst du ergänzen. Es zählt beim Gewicht mit und steht auch in der geteilten Liste.

Hinweise zum Packen

Schwer nach unten, schwer in die Mitte

Das Gewicht gehört tief und nah an die Bootsmitte, nicht in die Spitzen. Ein Boot mit schwerem Bug und schwerem Heck stampft in der Welle, statt sie zu nehmen, und lässt sich kaum noch drehen.

Eisen nach achtern

Ein Kompass reagiert auf jedes Stück Metall in seiner Nähe. Heringe, Kochgeschirr, Werkzeug und Konservendosen gehören deshalb nach hinten. Nach vorn kommt, was leicht, sperrig und unmagnetisch ist: Isomatte, Schlafsack und Wäsche.

Was du unterwegs brauchst, gehört ins Cockpit

Trinkflasche, Snack, Sonnencreme und Karte kommen in Reichweite – ins Cockpit oder in die Decktasche. Alles, wofür du anlanden müsstest, wirst du unterwegs nicht benutzen.

Was nass werden darf, entscheidest du vorher

Auf dem Wasser gibt es kein Vielleicht: Was nicht wasserdicht verpackt ist, wird irgendwann nass. Handy, Papiere und Ersatzkleidung gehören in dichte Packsäcke oder Hüllen, bevor du ablegst – nicht, wenn es anfängt zu regnen.

Sag jemandem, wo du fährst

Einstieg, geplanter Ausstieg und ungefähre Rückkehr bei einer Person an Land hinterlegen. Das kostet eine Nachricht und ist im Ernstfall der Unterschied zwischen einer Suche und einer gezielten Hilfe.

Der Müll fährt mit

Ein Müllbeutel gehört auf jede Liste, auch für den Tagesausflug. Alles, was mitkommt, kommt auch wieder mit – an vielen Rastplätzen gibt es keine Tonne, und was liegen bleibt, bleibt lange liegen.

Liste ins Postfach

Wir schicken dir genau diese Liste per Mail – mit allen Haken, wie du sie gesetzt hast. Praktisch für den Abend vor der Tour, wenn das Boot schon auf dem Dach liegt.

Wir schicken dir zuerst eine Mail mit einem Bestätigungslink; erst danach geht die Liste heraus. Deine Adresse verarbeiten wir ausschließlich dafür und für den Newsletter, und du kannst dich in jeder Mail mit einem Klick wieder abmelden.

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Dein Klick, unser Rückenwind! Diese Seite enthält unter anderem Affiliate Links. Kaufst du über diese Links, zahlt der Shop eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis auf den Cent genau gleich. Du unterstützt Kanu zum Frühstück damit direkt und hältst unsere unabhängigen Testberichte sowie Tourentipps kostenlos auf Kurs!

Die Gewichte sind Durchschnittswerte für gängige Ausrüstung und ersetzen keine Waage. Was am Ende ins Boot passt, hängt von Trimm, Wellengang und Können ab – im Zweifel gilt: lieber eine Nummer weniger.

Kanutour – der ausführliche Ratgeber

Warum die Packliste über deine Kanutour entscheidet

Eine Kanutour scheitert selten am Können. Sie scheitert daran, dass die Wechselkleidung im selben Sack lag wie die nasse Paddeljacke, dass das Trinkwasser unter drei Packsäcken begraben war oder dass der Kocher nicht durch die Lukenöffnung passte. Genau deshalb ist die Packliste für die Kanutour kein bürokratischer Zettel, sondern das Werkzeug, mit dem du dir den Tag auf dem Wasser angenehm machst. Wer zweimal überlegt, bevor er etwas ins Boot legt, paddelt abends entspannter an – und muss unterwegs nichts improvisieren.

Die gute Nachricht: Es gibt nicht die eine richtige Liste. Es gibt nur die, die zu deinem Boot, deinem Gewässer und deinem Wetter passt. Ein sonniger Nachmittag auf einem märkischen See verlangt anderes als eine Woche im Herbst auf der Ostsee. Deshalb findest du auf dieser Seite keinen starren Zettel zum Abhaken, sondern eine Liste, die sich nach deinen Angaben richtet.

Inhalt

  1. Warum die Packliste über deine Kanutour entscheidet
  2. Erst die Kanutour planen, dann packen
  3. Welche Kanu-Ausrüstung wirklich mitmuss
  4. So funktioniert unser interaktiver Packlisten-Generator
  5. Essen auf die Kanutour mitnehmen
  6. Die Packliste für die Kanutour als PDF
  7. Mehrtägig und im Ausland

Erst die Kanutour planen, dann packen

Bevor du den ersten Packsack füllst, steht die Route. Beim Kanutour planen entscheidest du drei Dinge, die anschließend die halbe Liste bestimmen: Wie lange bist du unterwegs, wo schläfst du, und auf welchem Wasser fährst du? Ein Tagesausflug braucht weder Zelt noch Kocher, dafür griffbereite Verpflegung. Eine Woche mit Übernachtung im Zelt verdoppelt das Gepäckgewicht, und ab da wird jedes Kilo zu einer Entscheidung.

Wenn du gerade erst anfängst, suchst du vermutlich nach Kanufahrten in der Nähe oder nach Kajakfahren in der Nähe – der einfachste Einstieg ist ein Leihboot vor der Haustür. In unserer Übersicht der Kanuverleihe findest du Stationen quer durch Deutschland; für den Norden lohnt der Blick in unseren Kanuverleih in Hamburg. Kanufahren in Hamburg ist dabei unterschätzt: Alster, Bille und die Vier- und Marschlande ergeben eine Kanutour in Hamburg, die sich vor mancher Seenplatte nicht verstecken muss. Wer es fließender mag, fährt ins Mittelgebirge – Kanufahren auf der Lahn gilt zu Recht als eines der freundlichsten Einsteigerreviere, mit ruhiger Strömung, vielen Ausstiegen und Umtragestellen an den Wehren, die du im Tourenplan haben solltest.

Für den Anfang gilt: Nimm dir weniger vor, als du glaubst zu schaffen. Zwanzig Kilometer klingen wenig, sind gegen den Wind aber ein langer Tag. Und plane die schweren Strecken auf den Vormittag – nachmittags frischt es fast immer auf.

Welche Kanu-Ausrüstung wirklich mitmuss

Die Kanu-Ausrüstung teilt sich in drei Gruppen, und nur eine davon ist nicht verhandelbar. Die Sicherheitsausrüstung wird getragen, nicht verstaut: Schwimmweste, Signalpfeife an der Weste, ein wasserdicht verpacktes Erste-Hilfe-Set und ein geladenes Handy in wasserdichter Hülle. Auf fließendem Wasser kommen Wurfsack und Helm dazu, im Kajak Lenzpumpe und Schwamm, auf offenem Wasser ein Paddelfloat für den Wiedereinstieg. Auf längeren Strecken gehört außerdem ein zerlegbares Ersatzpaddel unter Deck – ein gebrochenes Paddel beendet die Tour sonst dort, wo sie gerade ist.

Die zweite Gruppe ist das, was dich trocken und warm hält: schnelltrocknende Funktionskleidung statt Baumwolle, eine winddichte Paddeljacke, eine Kopfbedeckung mit Band und ein kompletter Satz Wechselkleidung – in wasserdichten Packsäcken verpackt, sonst ist es nur ein zweiter Satz nasser Sachen. Entscheidend ist die Wassertemperatur, nicht die Lufttemperatur. Was das für die einzelnen Schichten bedeutet, haben wir in Was muss ich im Kajak anziehen? ausführlich aufgeschrieben.

Die dritte Gruppe ist Komfort, und hier darfst du streichen. Wenn du deine Ausstattung ergänzen willst, lohnt der Blick auf unsere Paddel-Deals: Wir lesen die Sale-Bereiche unserer Partnershops täglich aus, sortiert nach Sicherheit, Bekleidung, Zubehör und Outdoor. Was ausläuft, verschwindet dort von selbst. Worauf du beim Kauf achten solltest, haben wir außerdem im Ratgeber Kanu-Ausrüstung online finden aufgeschrieben.

So funktioniert unser interaktiver Packlisten-Generator

Statt dir eine Liste vorzusetzen, die zu drei Vierteln nicht passt, stellst du sie dir oben auf dieser Seite selbst zusammen – in etwa dreißig Sekunden. Du beantwortest acht Fragen: Womit fährst du, Festrumpf oder aufblasbar, wie lange, wo schläfst du, wie kalt ist das Wasser, auf welchem Gewässer, was sagt der Wetterbericht und wie viele Personen seid ihr. Dazu kannst du Hund, Kinder, Angeln oder Fotoausrüstung angeben. Aus diesen Angaben baut der Generator die Liste aus rund 160 Ausrüstungspunkten zusammen und blendet aus, was für dich keine Rolle spielt – der Trockenanzug erscheint nur bei kaltem Wasser, der Wurfsack nur am Fluss. Jeder Punkt trägt ein Durchschnittsgewicht, und darüber siehst du in Echtzeit, was dein Gepäck wiegt, wie viel davon Zuladung ist und ob dein Boot das noch verträgt. Dazu sagt dir der Generator, wie viele Packsäcke du brauchst. Du kannst jeden Punkt abwählen und eigene ergänzen – schreibst du „Kaffeemühle“ hinein, sucht die Seite dir sogar ein passendes Produkt heraus, sofern es eines gibt. Und das Beste: Deine gesamte Auswahl steht in der Adresse dieser Seite. Ein Klick auf „Link kopieren“, und deine Mitpaddler sehen genau dieselbe Liste – praktisch, um vorher abzusprechen, wer das Zelt mitbringt und wer den Kocher.

Essen auf die Kanutour mitnehmen

Beim Thema Kanutour Essen mitnehmen machen die meisten denselben Fehler: Sie packen gut und verstauen es schlecht. Was du unterwegs essen willst, gehört ins Cockpit oder in die Decktasche, nicht unter drei Packsäcke. Für den Tag reichen Müsliriegel, Nüsse und Trockenfrüchte, dazu vorbereitete Sandwiches oder Wraps und Obst. Zu trinken gehören mindestens zwei Liter je Person, bei Hitze deutlich mehr – auf dem Wasser merkst du das Schwitzen nicht, weil der Fahrtwind es wegtrocknet.

Für mehrere Tage funktionieren Instantgerichte am besten: Couscous, Reis oder Nudeln, die nur heißes Wasser brauchen. Das spart Brennstoff, Zeit und Spülwasser. Dazu Haltbares wie Käse und Salami, ein paar Gewürze und ein Brühwürfel – das ist der Unterschied zwischen Sattwerden und Essen. Kaffee oder Tee für den Morgen am Fluss gehören für uns dazu. Achte bei der Auswahl auf die Verpackung: Der Müll fährt bis zur nächsten Entsorgungsmöglichkeit mit, und alles, was mitkommt, kommt auch wieder mit.

Die Packliste für die Kanutour als PDF

Viele suchen nach einer Packliste für die Kanutour als PDF – verständlich, denn am Steg willst du keinen Browser bedienen. Deshalb hat der Generator eine eigene Druckansicht: Sie passt auf ein bis zwei Blätter, hat Kästchen zum Abhaken und lässt die Werbung weg. Über den Druckdialog deines Browsers machst du daraus mit zwei Klicks ein PDF. Wenn du magst, schicken wir dir dieselbe Liste auch per E-Mail, dann liegt sie am Abend vor der Abfahrt im Postfach.

Mehrtägig und im Ausland

Sobald du länger unterwegs bist, ändert sich weniger an der Art der Ausrüstung als an der Menge. Eine Kanutour in Schweden ist dafür das Musterbeispiel: Das Wasser bleibt auch im Hochsommer kühl, die Mücken sind ab der Dämmerung ernst zu nehmen, und zwischen zwei Einkaufsmöglichkeiten liegen schnell mehrere Tage. Verpflegung, ein Wasserfilter und eine Karte, die nicht vom Akku abhängt, gehören deshalb ins Gepäck. Das Jedermannsrecht erlaubt dir, eine Nacht zu zelten – und verpflichtet dich, den Platz so zu hinterlassen, wie du ihn vorgefunden hast.

Und wenn du am Ende vor dem gepackten Boot stehst und dir unsicher bist, ob das alles mitmuss: Es muss nicht. Diese Liste ist ein Vorschlag, keine Vorschrift. Weglassen kann man immer.

Häufige Fragen

Was sollte man für eine Kanutour mitnehmen?

Das hängt davon ab, wie lange du unterwegs bist und wo. Für eine Tagestour reichen Schwimmweste, Paddel, wasserdichter Packsack, Wechselkleidung, Verpflegung und Sonnenschutz. Sobald du draußen übernachtest, kommen Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher und Verpflegung für jede Nacht dazu – und damit schnell zwanzig Kilo Gepäck. Der Generator auf dieser Seite stellt dir die Liste aus deinen Angaben zusammen und rechnet aus, was das Ganze wiegt.

Was zieht man bei einer Kanutour an?

Alles, nur keine Baumwolle: Sie saugt sich voll, kühlt aus und trocknet nicht. Richtig ist schnelltrocknende Funktionskleidung, dazu eine winddichte Paddeljacke und eine Kopfbedeckung mit Band. Entscheidend ist die Wassertemperatur, nicht die Lufttemperatur – unter zwölf Grad Wassertemperatur gehören Neopren oder Trockenanzug dazu, weil nach dem Kentern die erste Minute zählt. Ein kompletter Satz trockener Wechselkleidung gehört immer mit, wasserdicht verpackt.

Welche Tipps gibt es für das Kanufahren?

Drei Dinge machen den Unterschied. Erstens die Gewichtsverteilung: schwer nach unten und in die Bootsmitte, nicht in die Spitzen. Zweitens der Wetterbericht, besonders die Windvorhersage – auf offener Fläche entscheidet der Wind über den Tag, und nachmittags frischt es fast immer auf. Drittens die Erreichbarkeit: Was du unterwegs brauchst, gehört ins Cockpit oder in die Decktasche, alles andere unter Deck. Vor der ersten Mehrtagestour lohnt sich ein Probepacken im Garten.

Welche Ausrüstung brauche ich für eine sichere Kanutour?

Die Schwimmweste ist die Grundlage, und sie wird getragen und nicht verstaut. Dazu gehören eine Signalpfeife an der Weste, ein Erste-Hilfe-Set wasserdicht verpackt und ein geladenes Handy in wasserdichter Hülle. Auf fließendem Wasser kommen Wurfsack und Helm hinzu, im Kajak Lenzpumpe, Schwamm und auf offenem Wasser ein Paddelfloat für den Wiedereinstieg. Ein Boot ohne Schotten braucht zusätzlich Auftriebskörper in Bug und Heck, sonst läuft es beim Kentern voll.

Welches Essen soll ich auf eine Kanutour mitnehmen?

Für den Tag: Müsliriegel, Nüsse und Trockenfrüchte, dazu vorbereitete Sandwiches oder Wraps und Obst. Wichtig ist, dass alles griffbereit liegt – was unter dem Gepäck steckt, isst niemand. Zu trinken gehören mindestens zwei Liter je Person, bei Hitze mehr. Für Mehrtagestouren eignen sich Instantgerichte mit heißem Wasser, Haltbares wie Käse und Salami sowie Kaffee oder Tee für den Morgen. Achte auf das Gewicht und auf die Verpackung: Der Müll fährt bis zur nächsten Entsorgung mit.

Wo bekomme ich eine Kanutour Packliste als PDF?

Direkt hier. Stelle dir oben deine Liste zusammen und wähle „Drucken oder als PDF sichern“ – daraus macht jeder Browser über den Druckdialog ein PDF, das auf ein bis zwei Blätter passt und Kästchen zum Abhaken hat. Auf Wunsch schicken wir dir dieselbe Liste auch per E-Mail, dann hast du sie am Abend vor der Tour im Postfach.

Wo finde ich eine Packliste für eine Kanutour in Schweden?

Der Generator auf dieser Seite deckt Schweden ab – stelle Mehrtagestour, Zelt und für die großen Seen „Küste und Meer“ ein. Vier Dinge sind dort besonders: Das Wasser bleibt auch im Hochsommer kühl, weshalb Neopren oder Trockenanzug ins Gepäck gehören. Die Mücken sind ab der Dämmerung ernst zu nehmen. Zwischen zwei Einkaufsmöglichkeiten liegen oft mehrere Tage, also plane Verpflegung und einen Wasserfilter ein. Und das Jedermannsrecht erlaubt das Zelten für eine Nacht, verpflichtet aber dazu, den Platz so zu hinterlassen, wie du ihn vorgefunden hast.

Was für Schuhe trägt man beim Kanufahren?

Geschlossene Schuhe mit fester Sohle, die nass werden dürfen: Neoprenschuhe oder Wasserschuhe. Ein- und Ausstiege sind steinig, schlammig oder scherbig, und barfuß oder in Badelatschen ist das eine Verletzung, die die Tour beendet. Für an Land gehört ein zweites, trockenes Paar ins Gepäck – nach acht Stunden im nassen Schuh will der Fuß etwas anderes.

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Hannes Wagner
Hannes Wagner
Gründer bei Kanu zum Frühstück
Hannes Wagner ist seit 1998 dem Kanusport verfallen. Egal, ob Kajak, Kanadier, Drachenboot oder SUP. Hannes brennt für das Paddeln. Früher war er im Leistungssport unterwegs und sammelte nationale und internationale Erfolge. Heute siehst du ihn in seinem Nelo Viper 46 oder im ARES Outrigger Einer von Kai Wa´a jeden Morgen auf der Alster rumschippern. Abseits des Wassers interessiert sich Hannes Wagner für das Online Marketing. Klar, dass es irgendwann zu einem Online Magazin im Kanusport kommen musste. Im Februar 2017 wurde Kanu zum Frühstück geboren.
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