Auf der Vollversammlung der deutschen Athletenvertreter am 15. Oktober in Köln wird über die Gründung einer Interessenvertretung der deutschen Spitzensportler mit dem Namen „Athleten Deutschland“ entschieden. Athleten Deutschland soll in Zukunft Voschläge der deutschen Athleten unabhängig vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) stärker vertreten sowie zu einem Netzwerk der olympischen, nichtolympischen und paralympischen Sportarten werden. Die Hauptaufgabe der Interessenvertretung ist der Einsatz für die finanzielle Absicherung der Athleten sowie angemessene Qualifikations- und Nominierungskriterien für internationale Wettkämpfe. Zudem soll die Athletenkommission im DOSB unterstützt werden. Dies impliziert den Kampf gegen Doping und sexualsierte Gewalt im Sport.
Athleten Deutschland bekommt nennenswerte sechsstellige Summe

Die Interessen der deutschen Spitzensportler werden aktuell noch von der Athletenkommission innerhalb des DOSB vertreten. Gegenüber der ARD gaben jedoch die beiden Vorsitzenden der Kommission an, dass sich die Athleten nicht ausreichend vom DOSB repräsentiert fühlen. Athleten Deutschland wird wohl als eingetragener Verein eine Geschäftsstelle sowie einen eigenen Geschäftsführer erhalten. Der Verein soll beispielsweise durch öffentliche und private Zuwendungen, Spenden und Vermarktungserlöse finanziert werden. Zudem sollen nach Informationen der ARD-„Sportschau“ Vertreter des Bundesministerium des Innern bereits eine sechsstellige Summe zugesichert haben, um den Projektstart zu ermöglichen. Auch die Deutsche Sporthilfe und die Anti-Doping-Agentur haben bereits Zustimmung signalisiert.
Hier geht es zum ausführlichen Artikel in der FAZ.
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