Kanu-Rennsport Stars kommen zum Auftaktweltcup nach Szeged

Der 1.000m K1 der Männer, die Rennen bei den Frauen und die mit Stars besetzten 5.000m-Felder sind die Topevents, die ihr im Auge behalten solltet, wenn diese Woche in Szeged, die internationale Kanu-Rennsport Saison beginnt. Der erste ICF Kanu-Rennsport Weltcup 2018 beginnt am Donnerstag in Szeged und dauert bis Sonntag.

Kanu-Rennsport Topstars beim 1. Weltcup in Szeged

Einige der Kanu-Rennsport Topstars werden sich beim Eröffnungs-Weltcup auf die Mannschaftsboote konzentrieren, während fast alle der weltbesten Para-Kanu Sportler im Einsatz sein werden.

Im Kajak-Einer der Herren über die 1.000m werden die beiden besten Athleten der letztjährigen Kanu-Rennsport Weltmeisterschaften, Tom Liebscher vom KC Dresden und Fernando Pimenta aus Portugal, sowie die Finalisten Balint Kopasz (Ungarn), Miroslav Kircher (Bulgarien), Rene Poulsen (Dänemark) und Roi Rodrigues (Spanien) an den Start bringen. Der Australier Murray Stewart, Vierter bei den Olympischen Spielen in Rio, verleiht dem Weltklassefeld ebenfalls Tiefe.

Ähnlich verhält es sich bei den Canadier-Frauen, wo das junge Olympia-Event die drei besten Paddlerinnen der letztjährigen Weltmeisterschaften für den C1 200 anzieht. Laurence Vincent-Lapointe aus Kanada, Olesia Romasenko aus Russland und Kincso Takacs aus Ungarn sowie auch Takacs ungarische Teamkollegin Virag Balla werden wohl um die Medaillen kämpfen.

Der 500m Frauen C2 wird ein Rematch zwischen drei der vier besten Boote der WM 2017 erleben, wobei Vincent-Lapointe und Katie Vincent gegen die Silbermedaillengewinnerinnen Romasenko und Irina Andreeva aus Russland sowie die Ungarinnen Balla und Takacs antreten.

Zwei Rio-Goldmedaillengewinner überspringen in Szeged einzelne Rennen, um sich stattdessen auf die Mannschaftsboote zu konzentrieren. Am faszinierendsten ist wohl die Nominierung des Olympiasiegers Liam Heath für den britischen K4 über die 500m Strecke. Sein Londoner Zweier Partner Jonathan Schofield wird ihn im Boot begleiten, während viele andere Nationen vor dem Olympia-Debüt der Kajak-Vierer auf der 500m Strecke in Tokio weiterhin ihre Kombinationen mischen und aufeinander abstimmen.

Wie erwartet, wird Neuseelands zweimalige Olympiasiegerin Lisa Carrington im K1 über die 200m sowie im K1 über die 500m beim ersten Kanu-Rennsport Weltcup in Ungarn an den Start gehen, wobei der Schwerpunkt auf dem K2 200m mit Caitlin Ryan, dem K2 500m mit Kayla Imrie und dem K4 500m liegt.

Weltstars auch auf der Langstrecke

Auf der 5.000m Strecke der Männer und Frauen sind einige der größten Namen im Kanu-Marathon vertreten, darunter die 18-fache Goldmedaillengewinnerin Ungarns, Renata Csay, Teamkollegin Vanda Kiszli, die Irin Jennifer Egan und die Britin Lizzie Broughton bei den Frauen. Die Herren haben unter den nominierten Startern den Ungarn Adrian Boros, den Portugiesen Fernando Pimenta und Joao Ribeiro, den Franzosen Quentin Urban und den Spanier Roi Rodriguez.

Auch die Para-Kanu Weltelite trifft sich in Szeged

Die Einführung von drei va’a-Events im Rahmen der Paralympics 2020 in Tokio hat mehrere Athleten dazu veranlasst, sich in das Outrigger-Kanu-Event zu stürzen. Die Paralympischen Goldmedaillengewinner Curtis McGrath aus Australien und die Briten Jeanette Chippington und Emma Wiggs werden alle gegeneinander antreten.

Zwei weitere Goldmedaillengewinner vom Paralympic-Debüt in Rio 2016 sind diese Woche ebenfalls in Szeged eingetroffen. Der Pole Jakub Tokarz bestreitet den KL1, der Ukrainer Serhii Yemelianov den KL3 über die 200m.

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