Kanu-Rennsport WM 2017 in Racice – Das war der 2. Finaltag

Heute stand der zweite Finaltag bei der Kanu-Rennsport WM in Racice auf dem Programm. Der Herren Kajak Vierer 1.000m hat aus Sicht des Deutschen Kanu-Verbands den letzten Tag bei der WM gleich mal ordentlich eingeläutet.

Solides Bronze im Herren K4 1.000m

Nach dem Tamas Gescö, Kostja Stroinski, Lukas Rauschenbach und Kai Spenner bei der Kanu-Rennsport Europameisterschaft in Plovdiv vor sechs Wochen noch als fünfte die Ziellinie überquerten, sollte heute bei der Weltmeisterschaft alles anders sein. Insgesamt kann man von einem grundsoliden Rennen sprechen.  Der Deutsche K4 schoß jeweils als dritt Platzierte durch die 250m-, 500m-, 750m- und letztendlich auch durch die 1.000m- Marke. Für uns eine kleine Überraschung. Toll! Nach diesem bronzenen Start in den Tag, ging es weltmeisterlich Schlag auf Schlag weiter.

WELTMEISTER im C4 1.000m

Auf unsere Canadier Herren ist Verlass! Insbesondere auf Conrad Scheibner, Stefan Kiray, Jan Vandrey und Sebastian Brendel, der nun schon seine zweite Goldmedaille bei der Kanu-Rennsport WM 2017 in Racice abholt. Die Jungs haben gezeigt, dass sie fit sind und machten von beginn an keinen Hehl daraus, dass Sie hier als Weltmeister vom Wasser gehen wollen. Von Anfang an kontrollierten sie das Rennen. Durchquerten die 250m Marke als erste. Ließen bei 500m den polnischen Vierer mal kurz Führungsluft schnuppern und machten dann mit den schnellsten 500m im Feld alles klar. Super Geil! Großen Respekt auch an den Berliner Conrad Scheibner, der in seinen jungen Jahren als Schlagmann seinen Job klasse gemacht hat. Ja und goldig geht es weiter.

Peter Kretschmer und Yul Oeltze werden durch Endspurt Weltmeister

Was für eine Saison für den Magdeburger Yul Oeltze und den Leipziger Peter Kretschmer. Zu erst die kraftraubenden Siege bei den nationalen Ausscheidungsrennen gegen die amtierenden Olympiasieger Sebastian Brendel und Jan Vandrey, Kanu-Rennsport Europameister in Plovdiv und nun am Saisonhöhepunkt Weltmeister. WOW! Die beiden Canadier Herren machten es aber spannend. Die ersten 250m absolvierten sie noch als dritt Platzierte. Die 500m- und 750m- Marke sogar auf dem vierten Platz. Wie gestern beim 1. Finaltag der Weltmeisterschaft ist der Endspurt der Rennsportler des DKV auch heute wieder Gold wert. Mit 52.5 sec. auf den letzten 250m sicherten sich die beiden Deutschen knapp vor dem Boot aus Cuba den Weltmeistertitel. Hammer Rennen! Nun hatte die Kajak Fraktion des DKV wieder einiges aufzuholen … das machten sie auch!

Damen K4 500m holt knappes Silber

Nachdem die Herren-Canadier nun zwei Weltmeistertitel vorgelegt hatten, mussten die Kajak-Damen nachziehen. Das der K4 mit Sabrina Hering auf Schlag, Franziska Weber, Steffi Kriegerstein und Tina Dietze ein Medaille holt, war den Kanu-Rennsport Kennern klar. Nur ob es Bronze, Silber oder gar Gold werden würde, stand noch in den Sternen. Die Mädels starteten ausgezeichnet in das Rennen und führten das Feld vor Neuseeland und den Ungarinnen an. Auf der Strecke musste das Deutsche Boot den Ungarinnen aber den Vortritt lassen, die mit einem brutalen Hammer auf der Kelle an den Deutschen vorbei fuhren. Auch die Neuseeländerinnen um Lisa Carrington (zu diesem Zeitpunkt schon 2 x Weltmeisterin und 1x Vize) ließen nicht locker. Unsere Mädels hatten nur eine kleinen Vorsprung von 0,056 sec. auf der Strecke. Da durfte also kein Fehler passieren, sonst wäre Silber weg. Nun zählten die Deutschen und auch die Neuseeländerinnen den Endspurt an, aber Sabrina, Franzi, Steffi und Tina hat das stärkere Finish und kamen als Zweite hinter den Ungarinnen 0,3 sec. hinter den Ungarinnen und 0,13 sec. vor dem Boot aus Neuseeland durch das Ziel. Geiles Rennen! Wer nun dachte, es reicht doch jetzt mit Medaillen, der wurde enttäuscht, den am 500m Start standen noch die Herren Kajak Vierer.

Gold auch für Herren K4 über die 500m

Das letze Finale der Kanu-Rennsport WM 2017 in Racice war der Herren K4 über die 500m. Im Laufe der Saison hatten die Jungs, Max Rendschmidt, Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke schon gezeigt, was sie drauf haben und fuhren beim Weltcup in Szeged bereits Weltrekord. Dementsprechend waren auch die Erwartungen groß. Die Jungs sind gut ins Rennen gestartet. Bei der 250m Marke führte noch der Herren Vierer aus Spanien, aber dann ging es los. Ronald Rauhe, Max Lemke und Tom Liebscher konnten ihre Sprintqualitäten zeigen und fuhren an den Spaniern vorbei. Wahnsinn!!! Was für eine WM!!!

Unser Fazit zur Kanu-Rennsport WM 2017 in Racice

Dieses Wochenende war für Kanu-Rennsport Freunde ein echter Blockbuster. Mit 5 Weltmeistertiteln, 3 x Silber und 1 x Bronze ein super starker Deutscher Kanu-Verband bei sau spannenden Rennen. Danke für dieses geile Wochenende!!!

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