Kanu-Polo Champions League 2019: WSF Liblar mit einem starken 2. Platz

Die Sieger der Kanu-Polo Champions League 2019.

Der Deutsche Meister im Kanu-Polo 2019 vom WSF Liblar präsentierte sich auch bei der Champions League vom 21. bis 22. September in Catania (Sizilien) stark. Der Erfolg ist umso höher zu bewerten, da die Mannschaft aus Liblar auf zwei Leistungsträger verzichten musste. Der französische Torwart Christoph Belat spielte auf der Champions League für seinen Heimverein aus Montpellier. Auch Mats Pel, der den WSF Liblar auf der Deutschen Meisterschaft ebenfalls unterstützte, entschied sich in Sizilien für seinen niederländischen Heimatverein. Nachdem der WSF Liblar im Turnierverlauf schon beinahe ausgeschieden war, kam er durch ein starkes Spiel gegen den KSV Havelbrüder, das zweite Deutsche Team in der Champions League, sowie einen Patzer der Mannschaft aus Montpellier schließlich doch in das Halbfinale und setzte sich hier gegen den Finalisten der italienischen Meisterschaft, Canottieri Catania durch. Auch die Havelbrüder, für die es in dieser Saison die erste Teilnahme an einer Champions League war, verkauften sich gut und überraschten als junge Mannschaft das ein oder andere etablierte Top-Team in Europa. Die Berliner schafften es nach einer starken Vor- und Zwischenrunde in das Halbfinale. Hier trafen sie auf den italienischen Meister und späteren Turniersieger Chiavari. Im Turnierverlauf hatten sie bereits gegen die Mannschaft gespielt, für die unter anderem der Torwart der deutschen Nationalmannschaft, Robert Pest, aufläuft – die Teams trennten sich 3:3. Im Halbfinale war das erfahrene italienische Team aber zu stark und die Havelbrüder mussten sich geschlagen geben. Im Finale entwickelte sich dann eine spannende Partie, in der Liblar immer wieder in Führung ging, schließlich aber den Ausgleich hinnehmen musste. Das Finale wurde erst in der Verlängerung entschieden, schließlich setzte sich der Vorjahressieger Chiavari durch.

ACCerinnen mit Platz 3 in der Kanu-Polo Champions League 2019

In der Damenklasse gingen die deutschen Teams KRM Essen und der ACC Hamburg an den Start. KRM Essen beendete die Champions League auf einem beachtlichen 5. Platz, einige Spielerinnen waren angeschlagen in das Turnier gegangen. Sie verpassten das Halbfinale denkbar knapp – nur durch ein schlechteres Torverhältnis. Schließlich konnten sie im abschließenden Platzierungsspiel den Vorjahressieger FOA Liverpool schlagen. Die Hamburgerinnen zeigten am Samstag durchwachsene Leistungen, sicherten sich aber dennoch einen Platz in der oberen Zwischenrunde. Die ACCerinnen fanden zurück zu ihrem Spiel und konnten den englischen (FOA Liverpool) und den italienischen Meister (Catania) schlagen und auch die Partie gegen den französischen Finalisten Montpellier gewinnen. Schließlich scheiterten die Damen aus Hamburg aber im Halbfinale am niederländischen Meister KV Keistad, sicherten sich aber gegen Avranches den 3. Platz.

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