Kanu-Slalom EM: Franz Anton testet die Strecke in Ivrea

Der Leipziger Franz Anton ist ein potenzieller Olympiakandidat, muss sich allerdings bei der Kanu-Slalom EM in knapp einem Monat für die Spiele in Tokio noch qualifizieren. Nationale Konkurrenz bekommt er dabei vom Olympia Zweiten von London 2012, Sideris Tasiadis aus Augsburg. Eine gute Idee des 31-jährigen Canadier-Spezialisten als Einziger vom Deutschen Kanu-Verband die EM Strecke im italienischen Ivrea im Rahmen eines Wettkampfes schon mal zu testen. Die Strecke in Ivrea ist eine Naturstrecke und kein eher gewohnter künstlicher Kanal. Dementsprechend erhofft sich der Leipziger durch seine vier Trainings- und vier Wettkampfläufe leichte Vorteile, auch wenn das Wettkampfergebnis (Rang 12 und Rang 16) nicht gerade seinen Wunschvorstellungen entsprach, „Aber es war gut hierherzufahren“ rekapitulierte Anton.

Franz Anton im roten Kanu-Slalom Canadier-Einer von Vajda.
Franz Anton bei den nationalen Qualifikationswettkämpfen im September 2020. (Quelle: Uta Büttner)

„Es lief nicht alles so rund.“ so der Leipziger weiter. Die fehlende Wettkampfhärte hat sich bemerkbar gemacht, denn Franz Anton musste eine coronabedingte Wettkampfpause einlegen. Insofern war der Wettkampf in Ivrea auch aus diesem Grund ein guter Test bzw. ein gutes Training.

EM wird „coronakonform“ ausgetragen

Franz Anton geht zudem davon aus, dass die Kanu-Slalom EM gut und „coronakonform“ ausgetragen werden kann.  „Die Italiener werden alles daran setzen, dass die EM stattfinden wird, weil sie sich einfach den Heimvorteil natürlich nicht nehmen lassen möchten.“ glaubt der Leipziger „Es gab keine großen Menschenansammlungen. Es war sehr gut organisiert“ so Anton weiter.

Hannes Wagner

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