Kaufberatung
Bootswagen für Kajak, Kanadier und Faltboot
- Vier Klassen: Kompaktwagen ab 50 €, Kajakwagen ab 99 €, Kanuwagen ab 129 €, Faltbootwagen ab 207 €
- Die Tragfähigkeit reicht von 35 bis über 80 kg und macht den Preis, nicht die Optik
- Fünf Modelle im Detail, dazu die geprüften Preise der Alternativen
Eckla Canyon 260, Eckla Atlantic 260, Eckla Kanuwagen 400, Eckla Foldy und Eckla Beach Rolly im Vergleich
Dieselben Merkmale nebeneinander, aus denselben Quellen wie die Einzelseiten. Die Preise sind der jeweils günstigste Shop aus unserem täglichen Abgleich. Ein leeres Feld heisst, dass dazu gerade kein geprüfter Preis vorliegt, nicht dass das Produkt nichts kostet.
| Merkmal |
Eckla Canyon 260
Bootswagen
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Eckla Atlantic 260
Bootswagen
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Eckla Kanuwagen 400
Bootswagen
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Eckla Foldy
Bootswagen
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Eckla Beach Rolly
Bootswagen
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|---|---|---|---|---|---|
| Preis | 111,60 € günstigster von 3 Shops: Sport Schröer Variables Produkt, 111,60 bis 118,80 € je nach Bereifung | 99,00 € bei Denk Outdoor Luftbereifung, 15 % unter UVP von 116,00 €. Pannensicher und Weiß je 109,00 € | 149,00 € bei Denk Outdoor Luftbereifung. Pannensicher 154,00 €, blaues Gestell 157,00 € | 207,00 € günstigster von 2 Shops: Sport Schröer Variables Produkt, 207,00 bis 210,60 € je nach Bereifung | 145,00 € bei Denk Outdoor Luftbereifung. Pannensicher 149,00 €, mit Sonnendach 176,00 € |
| Bauart | Kajakwagen, zusammenklappbar, Räder abnehmbar | Seekajakwagen, klappbar, ohne durchgehende Achse | Kanuwagen, klappbar, Räder abnehmbar | Faltbootwagen, komplett ohne Werkzeug faltbar | Transportwagen, klappbar, mit Sitzfunktion |
| Gewicht | 3,4 kg | 3,8 kg | 5,8 kg | 4,9 kg | k. A. |
| Packmaß | 68 × 32 × 8 cm | k. A. | 80 × 39 × 8 cm | 68 × 32 × 8 cm | k. A. |
| Material | Aluminium, eloxiert | Aluminium, eloxiert, seewasserbeständig | Aluminium | Aluminium, silber eloxiert | Aluminium, Sitzbezug Polyester und PVC |
| Radgröße | Ø 26 cm (260 × 85 mm) | Ø 26 cm (260 × 85 mm) | Ø 40 cm | Ø 26 cm | Ø 26 cm (260 × 85 mm) |
| Tragfähigkeit | 80 kg | 40 kg | über 80 kg | ca. 60 kg | 80 kg im Transport, 120 kg als Sitz |
| Maße aufgeklappt | 68 × 38 × 36 cm | 53 × 26 × 29 cm | 78 × 50 × 53 cm | 50 × 68 × 100 cm | 70 × 68 × 110 cm |
| Bereifung | Luftreifen oder pannensichere EVA-Reifen | Luftreifen oder pannensichere EVA-Reifen | Luftreifen oder pannensichere EVA-Reifen | Luftreifen oder pannensichere Schaumräder | Luftreifen oder pannensichere EVA-Reifen |
| Zubehör dabei | Transportbeutel, Standstütze | Transportbeutel, Standstütze | Standstütze | k. A. | Bespannung mit Sitzpolster, Stütze |
| Herkunft | Eckla GmbH, Bretzfeld-Schwabbach | Eckla GmbH, Bretzfeld-Schwabbach | Eckla GmbH, Bretzfeld-Schwabbach | Eckla GmbH, Bretzfeld-Schwabbach | Eckla GmbH, Bretzfeld-Schwabbach |
| Zur Seite | Eckla Canyon 260 ansehen | Eckla Atlantic 260 ansehen | Eckla Kanuwagen 400 ansehen | Eckla Foldy ansehen | Eckla Beach Rolly ansehen |
k. A. heisst: Zu diesem Merkmal liegt uns für das Produkt keine Angabe vor. Es heisst nicht, dass das Produkt die Eigenschaft nicht hat.
Passendes Zubehör
Das brauchst du zusätzlich
Ohne diese Teile kommst du nicht aufs Wasser. Sie gehören nicht zum Lieferumfang.
Spanngurte
Ein Bootswagen ohne Gurte ist ein Gestell. Zwei Spanngurte halten das Boot auf dem Wagen, und sie sind fast nie dabei.
Denk Outdoor
NRS Spanngurte - Iconic Blue, 4,5 m (Paar)
17,00 €
−29 %
Sinnvoll, aber nicht nötig
Das hier macht die Sache leichter. Losfahren kannst du auch ohne.
Ersatzschlauch
Bei Luftbereifung der Unterschied zwischen einer Umtragestelle und einem abgebrochenen Tag. Bei pannensicheren EVA-Reifen entfällt er.
Packsack
Der zerlegte Wagen kommt ins Boot. Ein Sack hält die Teile zusammen und schützt den Bootsrumpf vor den Achsenden.
Denk Outdoor
Ortlieb Packsack PS10 Ultraleicht - Orange, 1.5 L
16,20 €
Diebstahlsicherung
Ein Bootswagen steht oft stundenlang unbeaufsichtigt am Einstieg. Eckla bietet dafür ein Stahlseil an.
Denk Outdoor
Eckla Stahlseil Diebstahlschutz - 4 m
21,00 €
Werbung Affiliate-Links: was das heisst
Die drei Fragen, und nur die dritte ist eine Preisfrage
Bootswagen sehen einander ähnlich und unterscheiden sich in drei Punkten, die man in dieser Reihenfolge klären sollte.
Erstens: Wie schwer wird die Ladung? Ein leeres Freizeitkajak wiegt 20 bis 25 Kilogramm, ein Seekajak 22 bis 30, ein Kanadier 25 bis 40, und ein beladenes Tourenboot mit Wasser, Zelt und Verpflegung liegt schnell bei 60. Die Tragfähigkeit des Wagens muss darüber liegen, nicht knapp darunter.
Zweitens: Was liegt zwischen Auto und Wasser? Asphalt verzeiht kleine Räder, Sand und Wiese nicht. Der Raddurchmesser ist die Zahl, die den Alltag entscheidet, und er steht selten im Titel.
Drittens: Muss der Wagen mit ins Boot? Das ist die Frage, die den Preis nach oben treibt und am häufigsten übersehen wird. Wer an einer Umtragestelle steht und den Wagen nicht dabeihat, trägt.
Erst danach lohnt der Blick auf den Preis. Wer die drei Fragen beantwortet hat, hat meist nur noch zwei Modelle zur Auswahl.
- Ladung Bootsgewicht plus Gepäck, mit Reserve nach oben
- Untergrund Asphalt reicht 20 cm Rad, Sand und Wiese brauchen 26 bis 40
- Mitnahme nur eine Bauart ohne durchgehende Achse passt in die Stauluke
Was du für 50, 100, 150 und 219 Euro bekommst
Die Preisklassen sind bei Bootswagen ungewöhnlich klar getrennt, weil sie an der Tragfähigkeit hängen.
Bis 90 Euro: der Kompaktwagen. Aluminium oder Alu mit Kunststoff, pannensichere Räder, 35 bis 55 Kilogramm Tragfähigkeit. Decathlon führt vier davon: den eigenen ultrakompakten Wagen für 49,99 Euro, der zusammengelegt nur 25 × 36 × 15 Zentimeter misst und 1,47 Kilogramm wiegt, den Aquadesign Towy für 52,99 mit 35 Kilogramm, den Surf System für 69,99 mit 55 Kilogramm und den Aquadesign Trail für 80,99 mit 50 Kilogramm und doppelter Standstütze. Für ein leeres Freizeitkajak auf einem Weg reicht das.
99 bis 130 Euro: der Kajakwagen. Eloxiertes Aluminium, 26-Zentimeter-Räder, Transportbeutel, 40 bis 80 Kilogramm. Hier liegen der Atlantic 260 für 99,00 Euro und der Canyon 260 für 115,00. Das ist die Klasse, in der die meisten Paddler richtig aufgehoben sind.
129 bis 190 Euro: Kanuwagen und Edelstahl. Größere Räder, breitere Auflagen, über 80 Kilogramm. Der Kanuwagen 400 kostet 149,00 Euro, der Eckla Kanuwagen 260 EXP 129,00, der Prijon Bootswagen V-Shape S aus Edelstahl 139,00, der Prijon Crossover 179,00 und der Prijon Steel S 186,00. Edelstahl rostet nicht und wiegt mehr; eloxiertes Aluminium rostet auch nicht und wiegt weniger.
207 bis 219 Euro: der Faltbootwagen. Der Eckla Foldy faltet sich ohne Werkzeug vollständig zusammen und fährt als einziger Wagen auch das noch verpackte Boot. Sport Schröer verlangt ab 207,00 Euro, Denk Outdoor 219,00.
Quer dazu steht der Beach Rolly für 145,00 Euro, der kein Bootswagen im engeren Sinn ist, sondern ein Strandwagen mit Sitzfunktion.
Tragfähigkeit: die Zahl, die den Preis macht
Wenn man die Datenblätter nebeneinanderlegt, fällt auf, wie streng der Zusammenhang ist.
Unter hundert Euro nennt kein Hersteller mehr als 55 Kilogramm. Der Aquadesign Towy trägt 35, der Trail 50, der Surf System 55. Über hundert Euro nennt fast jeder 80: Eckla Canyon 260, Eckla Kanuwagen 400, Eckla Kanuwagen 260 EXP.
Der Grund ist keine Willkür, sondern Material. Achse, Steckverbindungen und Auflage müssen die Last aufnehmen, ohne sich zu verwinden, und Steifigkeit kostet Aluminium oder Edelstahl.
Die praktische Rechnung: Ein leeres Seekajak wiegt 22 bis 30 Kilogramm. Mit zwanzig Litern Wasser, Zelt, Schlafsack und Verpflegung liegt es bei 55 bis 65. Ein Wagen mit 35 Kilogramm Tragfähigkeit ist damit für die Tour, für die man ihn am dringendsten braucht, zu schwach.
Die Ausnahme von der Regel ist der Atlantic 260. Er kostet 99 Euro, gehört aber zur teureren Bauart und trägt trotzdem nur 40 Kilogramm. Der Grund steht im nächsten Abschnitt.
Die durchgehende Achse: der Preis für die Stauluke
Es gibt zwei Bauarten, und der Unterschied entscheidet, ob der Wagen mitfährt oder am Auto bleibt.
Ein Wagen mit durchgehender Achse hat ein Rohr, das quer unter der Auflage von Rad zu Rad läuft. Es verteilt die Last und macht den Wagen steif. Genau dieses Rohr ist aber ein sperriges, gerades Teil, das in keine Stauluke will.
Ein Wagen ohne durchgehende Achse hängt jedes Rad an einen eigenen kurzen Ausleger. Er lässt sich flacher zusammenlegen und passt durch eine Lukenöffnung. Er ist dafür weicher, und weich heißt bei einem Wagen: weniger Tragfähigkeit.
Der Vergleich innerhalb einer Marke macht es deutlich. Der Canyon 260 hat eine durchgehende Achse, wiegt 3,4 Kilogramm und trägt 80. Der Atlantic 260 hat keine, wiegt 3,8 Kilogramm und trägt 40. Der Wagen ohne Achse ist also der schwerere und der schwächere. Er ist trotzdem der richtige, wenn die Tour eine Umtragestelle hat.
Der Prijon Crossover geht einen dritten Weg: voll zerlegbar, laut Hersteller auch für das Heck von Seekajaks gedacht, dafür 179,00 Euro.
- Wagen bleibt am Auto durchgehende Achse, mehr Tragfähigkeit fürs Geld
- Wagen fährt im Boot mit ohne Achse, dafür weniger Tragfähigkeit
- Packmaß allein sagt nichts, die Bauart entscheidet
Radgröße: zwanzig, sechsundzwanzig oder vierzig Zentimeter
Ein Rad rollt über ein Hindernis, wenn es hoch genug ist, und sinkt in weichen Untergrund ein, wenn es zu klein ist. Beides hängt am Durchmesser.
20 Zentimeter reichen für Asphalt, Beton und feste Wege. Eckla baut den Atlantic auch in dieser Größe, für 105,00 Euro.
26 Zentimeter sind der Standard für alles, was danach kommt: Schotter, Waldweg, feuchte Wiese. Canyon 260 und Atlantic 260 fahren darauf.
40 Zentimeter braucht, wer über trockenen Sand, tiefen Kies oder eine ungemähte Wiese muss. Der Kanuwagen 400 ist der einzige der Reihe mit diesen Rädern, und er wiegt dafür 5,8 statt 3,4 Kilogramm.
Auf Asphalt merkt man von der Radgröße fast nichts. Im Sand merkt man fast nur sie.
Luftreifen oder pannensicher
Fast jeder Wagen ist in zwei Bereifungen zu haben, und der Aufpreis liegt bei fünf bis zehn Euro.
Luftreifen rollen weicher, federn Wurzeln und Steine ab und schonen den Bootsrumpf. Sie brauchen Druck, und sie können platt gehen.
Pannensichere EVA- oder PU-Reifen sind aus Vollmaterial und können nicht platzen. Sie rollen härter und geben jeden Stein an den Rahmen weiter. Dafür braucht man nie eine Pumpe.
Im Billigsegment ist die Frage schon entschieden: Decathlon, Aquadesign und Surf System liefern durchweg pannensicher. Erst ab hundert Euro hat man die Wahl.
Die Faustregel: Wer den Wagen an Umtragestellen braucht, nimmt pannensicher. Wer über grobes Gelände fährt und ein schweres Boot zieht, nimmt Luft.
Was fehlt: Gurte, und warum das kein Detail ist
Kaum ein Bootswagen wird mit Spanngurten geliefert, und ohne sie ist er ein Gestell, auf dem ein Boot liegt.
Bei Eckla fehlen sie durchweg. Denk Outdoor führt sie ab 6,50 Euro für 2,5 Meter, 7,50 für 3,5 Meter. Zwei Gurte sind das Minimum, drei sind bequemer.
Bei den Decathlon-Wagen liegen sie teils bei: Der Aquadesign Towy und der KOL Outdoor SUP Trolley nennen Spannriemen im Lieferumfang.
Der zweite Punkt, den niemand vor der ersten Tour bedenkt: Wer den Wagen an der Umtragestelle stehen lässt, während er paddelt, sollte ihn anschließen. Eckla bietet dafür ein Stahlseil für 28,60 Euro an.
Und der dritte: Bei Luftbereifung gehört ein Ersatzschlauch ins Gepäck, sonst ist die pannensichere Ausführung im Nachhinein die billigere gewesen.
Was es an Tests wirklich gibt
Zu Bootswagen gibt es keinen redaktionellen Test, den wir gefunden hätten. testberichte.de führt weder zu Eckla noch zu Prijon oder Aquadesign Modellseiten, und die Kanumagazine prüfen Boote und Paddel.
Was es gibt, sind geprüfte Kundenbewertungen im Handel, und die sind hier ergiebiger als sonst, weil ein Bootswagen entweder funktioniert oder auf dem Weg zum Wasser auseinanderfällt.
Der Beach Rolly steht bei Denk Outdoor bei 4,9 von 5 aus 39 Bewertungen, dem größten Stimmenfeld auf allen unseren Produktseiten. Der Canyon 260 bei 4,91 aus 11.
Bei Globetrotter steht derselbe Canyon 260 dagegen bei 2,75 von 5 aus vier Stimmen. Der Widerspruch löst sich über die Datumsangaben: Die beiden Ein-Stern-Stimmen sind von 2013 und 2014 und betreffen eine Radbefestigung, die Eckla danach zurückgenommen hat. Wie das ausgegangen ist, steht ausführlich auf der Canyon 260-Seite.
Wir übernehmen Kundenschnitte erst ab zehn Stimmen in den Testspiegel. Darunter nennen wir sie, ohne sie als Note zu führen.
Vier Fehler, die Geld kosten
Sie sind uns beim Prüfen der Datenblätter und der Bewertungen begegnet, und sie wiederholen sich.
- Tragfähigkeit knapp kalkuliert. Das Bootsgewicht steht im Katalog, das Gepäck nicht. Zwanzig Liter Wasser sind zwanzig Kilogramm.
- Packmaß mit Lukentauglichkeit verwechselt. Ein flacher Wagen mit 68 Zentimeter langer Achse passt in keine runde Luke, so klein das Packmaß auch klingt.
- Luftbereifung ohne Ersatzschlauch. Zehn Euro Aufpreis für pannensicher gegen einen abgebrochenen Tag.
- Gurte vergessen. Sie liegen fast nie bei und kosten weniger als zehn Euro. Ohne sie rutscht das Boot beim ersten Bordstein.
Pflege: Salz und Sand sind die Feinde
Ein Bootswagen aus eloxiertem Aluminium oder Edelstahl hält Jahrzehnte, wenn zwei Stellen sauber bleiben.
- Nach Salzwasser abspülen, besonders Achse und Steckverbindungen
- Sand aus den Steckhülsen spülen, sonst klemmt der Wagen beim Zerlegen
- Bei Luftreifen den Druck vor der Saison prüfen, nicht am Einstieg
- Die Räder nicht monatelang belastet stehen lassen, das gibt Standplatten
- Gurte trocken lagern, nasse Gurtbänder verrotten schneller als das Gestell
Häufige Fragen zu Bootswagen
Was kostet ein guter Bootswagen?
Für ein leeres Freizeitkajak auf festem Weg reichen 50 bis 80 Euro, dafür bekommt man 35 bis 55 Kilogramm Tragfähigkeit. Wer ein beladenes Boot oder einen Kanadier bewegt, zahlt 99 bis 150 Euro und bekommt 80 Kilogramm. Über 190 Euro geht es nur noch um Sonderfälle wie Faltboote.
Kajakwagen oder Bootswagen: wo ist der Unterschied?
Es sind zwei Wörter für dieselbe Sache. „Kajakwagen“ betont das Boot, „Bootswagen“ den Zweck; Hersteller benutzen beide durcheinander. Eckla nennt den Canyon 260 Kajakwagen und den 400er Kanuwagen, obwohl beide dasselbe tun, nur in verschiedenen Größen.
Wie viel muss ein Bootswagen tragen?
Bootsgewicht plus Gepäck, mit Reserve. Ein leeres Seekajak wiegt 22 bis 30 Kilogramm, mit Wasser, Zelt und Verpflegung liegt es bei 55 bis 65. Ein Wagen mit 35 Kilogramm Tragfähigkeit ist damit genau für die Tour zu schwach, für die man ihn braucht.
Passt ein Bootswagen ins Kajak?
Nur, wenn er ohne durchgehende Achse gebaut ist. Ein kleines Packmaß allein genügt nicht: Der Eckla Canyon 260 misst zusammengelegt 68 × 32 × 8 cm und passt trotzdem durch kaum eine Luke, weil die Achse 68 Zentimeter am Stück lang ist. Der Atlantic 260 hat keine und passt.
Luftreifen oder pannensichere Reifen?
Pannensicher, wenn der Wagen an Umtragestellen zuverlässig rollen muss und keine Pumpe dabei ist. Luft, wenn es über Wurzeln und groben Schotter geht und der Bootsrumpf geschont werden soll. Der Aufpreis liegt bei fünf bis zehn Euro.
Welche Radgröße brauche ich?
20 Zentimeter reichen für Asphalt und feste Wege, 26 sind der Standard für Schotter und Wiese, 40 braucht man für trockenen Sand, tiefen Kies und ungemähtes Gras. Größere Räder kosten Gewicht und Packmaß, sonst nichts.
Sind Spanngurte dabei?
Bei Eckla nicht, bei einigen der günstigen Modelle von Aquadesign und KOL Outdoor schon. Zwei Gurte kosten unter zehn Euro, und ohne sie ist der Wagen nur ein Gestell, auf dem ein Boot liegt.
Gibt es einen Test von Bootswagen?
Keinen redaktionellen, den wir gefunden hätten. testberichte.de führt zu keiner der Marken Modellseiten, und die Kanumagazine testen Boote und Paddel. Was es gibt, sind geprüfte Kundenbewertungen im Handel; die stärkste Datenlage hat der Eckla Beach Rolly mit 39 Stimmen.
Welcher Bootswagen für den Kanadier?
Einer mit über 80 Kilogramm Tragfähigkeit und großen Rädern, weil Kanadier selten am Steg liegen. Der Eckla Kanuwagen 400 mit 40-Zentimeter-Rädern kostet 149,00 Euro, der Kanuwagen 260 EXP 129,00. Der Prijon Crossover für 179,00 Euro ist laut Hersteller vom Seekajak bis zum Kanadier universell.
Welcher Bootswagen für das Faltboot?
Einer, der auch das verpackte Boot fährt, denn die Strecke vom Parkplatz zum Aufbauplatz ist die, die man sonst schleppt. Der Eckla Foldy kann das als einziger und kostet 207,00 Euro bei Sport Schröer, 219,00 bei Denk Outdoor. Er trägt allerdings nur ca. 60 Kilogramm.
Wie geht es weiter?
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