Kajak: Aufbau, Arten und Material einfach erklärt
Ein Kajak ist ein schmales Paddelboot, in dem du in Fahrtrichtung sitzt und dich mit einem Doppelpaddel fortbewegst. Es gehört zur großen Familie der Kanus und ist meist oben geschlossen, nur die Sitzluke bleibt offen. Ob Wildwasser, Badesee oder Küste: Für fast jedes Gewässer gibt es die passende Bauform.
Das Wichtigste in Kürze
- Doppelpaddel und Sitz am Boden: Daran erkennst du ein Kajak. Im Kanadier kniest oder sitzt du dagegen erhöht und paddelst mit einem Stechpaddel.
- Die Form bestimmt das Fahrgefühl: Lang und schmal ist schnell und spurtreu, kurz und breit ist wendig und stabil.
- Das Material bestimmt Gewicht, Preis und Transport: PE ist robust und günstig, GFK und Carbon fahren am besten, aufblasbare Kajaks und Faltboote passen ohne Dachträger ins Auto.
- Für den Einstieg: ein breites Wander- oder Freizeitkajak, am besten erst geliehen, und immer mit Schwimmweste.
Was ist ein Kajak?
Ein Kajak ist ein Boot, das du sitzend, in Blickrichtung und mit einem Doppelpaddel bewegst. Das Paddel hat an beiden Enden ein Blatt, und du setzt es abwechselnd links und rechts ein. Deine Beine liegen dabei nach vorn ausgestreckt im Boot, die Füße stehen an Fußstützen.
Kajaks gehören zu den Kanus. Das ist der Oberbegriff für alle Boote, die mit einem frei geführten Paddel in Fahrtrichtung bewegt werden. Die zweite große Familie darunter ist der Kanadier, den du offen und mit einem Stechpaddel fährst. Worin sich beide unterscheiden, zeigt unser Ratgeber Kanu, Kajak, Kanadier: Das ist der Unterschied.
Kajak auf Deutsch: der oder das?
Das Wort stammt vom Inuit-Wort „qajaq“ und wurde ins Deutsche übernommen, im Englischen heißt das Boot „kayak“. Beim Artikel hast du die Wahl: Laut Duden sind das Kajak und der Kajak richtig, gebräuchlicher ist das Kajak. Die Tätigkeit heißt Kajak fahren oder einfach paddeln. Viele Paddler sagen auch „kajaken“: „Ich bin dann mal kajaken.“
Wie sieht ein Kajak aus? Der Aufbau
Von oben ist ein Kajak lang, schmal und vorn wie hinten spitz zulaufend. In der Mitte sitzt die Sitzluke, der Rest des Bootes ist mit einem Deck geschlossen. Unter dem Deck liegen bei Tourenkajaks abgetrennte Fächer für Gepäck, die zugleich für Auftrieb sorgen. Die Grafik oben zeigt die wichtigsten Teile, hier sind sie kurz erklärt:
| Begriff | Was es ist |
|---|---|
| Bug und Heck | Die Spitze vorn und das Ende hinten. |
| Deck und Rumpf | Das Deck ist die Oberseite, der Rumpf der Teil, der im Wasser liegt. Seine Form bestimmt, wie das Boot fährt. |
| Sitzluke | Die Öffnung, in der du sitzt, auch Cockpit genannt. |
| Süllrand | Der erhöhte Rand der Sitzluke. Hier wird die Spritzdecke befestigt, die bei Wellen das Wasser draußen hält. |
| Schott | Eine wasserdichte Trennwand im Rumpf. Die Fächer dahinter bleiben beim Kentern trocken und halten das Boot oben. |
| Luken | Deckel über den Staufächern vor und hinter der Sitzluke. |
| Fußstützen | Hier stemmst du die Füße ab. Sie lassen sich auf deine Beinlänge einstellen. |
| Decksleinen | Gummizüge und Leinen auf dem Deck für Karte, Trinkflasche oder das Ersatzpaddel. |
| Tragegriffe | Griffe an Bug und Heck, damit du das Boot zu zweit tragen kannst. |
| Steuer und Skeg | Hilfen für den Geradeauslauf, siehe unten. |
Kajak mit Steuer oder Skeg?
Viele Touren- und Seekajaks haben eine Lenkhilfe. Ein Steuer ist ein kleines Blatt am Heck, das du über Pedale mit den Füßen bewegst. Es hält das Boot bei Seitenwind auf Kurs und hilft beim Lenken. Ein Skeg ist eine Finne, die du unter dem Heck absenkst. Es lenkt nicht, sorgt aber für besseren Geradeauslauf. Wildwasserkajaks haben beides nicht, dort zählt Wendigkeit.
Wie lang ist ein Kajak?
Das hängt ganz von der Bauform ab. Ein Wildwasserkajak misst oft keine drei Meter, ein Wanderkajak zwischen etwa 4 und 5 Metern, ein Seekajak bis knapp 6 Meter und ein Surfski noch mehr. Die Übersicht im nächsten Abschnitt zeigt die typischen Maße aller wichtigen Kajaks.
Welche Kajaks gibt es?
Kajak ist nicht gleich Kajak. Die Bauformen unterscheiden sich vor allem in Länge und Breite, und beides folgt dem Gewässer, für das ein Boot gebaut ist. Dazu kommt die Zahl der Sitze: Die meisten Kajaks gibt es als Einer und als Zweier, im Rennsport auch als Vierer.
| Bauform | Länge | Breite | Wofür |
|---|---|---|---|
| Wildwasserkajak | 1,8 bis 2,8 m | 60 bis 70 cm | Flüsse mit Strömung, Walzen und Felsen |
| Sit-on-Top-Kajak | 2,7 bis 4,0 m | 70 bis 85 cm | Baden, Angeln, warme Sommertage |
| Aufblasbares Kajak | 3,0 bis 4,6 m | 75 bis 95 cm | Seen und ruhige Flüsse, Transport im Kofferraum |
| Wander- und Tourenkajak | 4,0 bis 5,0 m | 55 bis 70 cm | Tagestouren und Wanderfahrten auf Seen und Flüssen |
| Seekajak | 5,0 bis 5,8 m | 52 bis 60 cm | Küste, große Seen, Touren über mehrere Tage |
| Rennkajak (K1) | 5,0 bis 5,2 m | 40 bis 45 cm | Kanu-Rennsport, laut Regelwerk höchstens 5,20 m lang |
| Surfski | 5,5 bis 6,5 m | 40 bis 50 cm | Offenes Meer, Surfen auf der Dünung |
Wander- und Tourenkajak
Der Allrounder für Einsteiger und Genießer, mit Stauraum für Tagesausflüge oder mehrere Tage. Mehr dazu auf unserer Seite zum Wanderkajak.
Seekajak
Lang, schlank und spurtreu, gebaut für Küste und große Seen. Alles Wichtige steht auf unserer Seite zum Seekajak.
Wildwasserkajak
Kurz, breit und extrem wendig. Damit reagierst du in Strömung und Walzen blitzschnell, auf dem See kommst du aber kaum geradeaus.
Aufblasbares Kajak
Passt zusammengelegt in den Kofferraum oder sogar in einen großen Rucksack. Unsere Übersicht: Aufblasbares Kajak.
Rennkajak
Sehr schmal, sehr schnell und nur für Geübte. So funktioniert der Sport dazu: Kanu-Rennsport.
Surfski
Ein offenes, sehr langes Kajak für das Meer, bei dem du obendrauf sitzt. Mehr dazu auf unserer Seite zum Surfski.
Sit-on-Top- und Angelkajak
Offen gebaut, du sitzt auf dem Boot statt darin. Wer kentert, rutscht einfach ins Wasser und steigt wieder auf. Ideal für warme Tage und zum Angeln.
Faltboot
Ein Kajak mit zerlegbarem Gerüst und Bootshaut. Gut zu fahren und in Taschen verstaut, ein Klassiker seit über hundert Jahren.
Lang oder kurz, schmal oder breit: Was die Form bewirkt
Für die Form eines Kajaks gibt es eine einfache Regel: Je länger und schmaler ein Boot ist, desto schneller und spurtreuer fährt es. Bei gleicher Kraft kommst du damit weiter. Dafür ist es kippeliger und lässt sich schwerer drehen. Kurze, breite Kajaks liegen ruhiger im Wasser, sind wendig und verzeihen Fehler, sind aber langsamer.
| Eigenschaft | Lang und schmal | Kurz und breit |
|---|---|---|
| Tempo | schnell | eher langsam |
| Geradeauslauf | sehr gut | braucht mehr Korrektur |
| Stabilität | kippeliger | ruhig und gutmütig |
| Wendigkeit | träge | sehr wendig |
| Passt zu | Strecke, Touren, Sport | Einstieg, Wildwasser, Spielen |
Für Einsteiger ideal ist ein eher langes, aber etwas breiteres Kajak mit hoher Kippstabilität. Viele Hersteller und Shops geben dafür eine Stabilitätsangabe an, oft auf einer Skala. Mit der richtigen Paddeltechnik bist du auch in einem breiteren Boot zügig unterwegs. Welche Größe zu deinem Körper passt, erklärt unser Ratgeber Welche Kajakgröße ist die richtige?.
Offen oder geschlossen?
Die meisten Kajaks sind geschlossen: Du sitzt im Boot, bist vor Spritzwasser, Wind und Kälte geschützt und kannst mit einer Spritzdecke auch bei Wellen trocken bleiben. Enge Sitzluken machen allerdings den Ein- und Ausstieg schwieriger. Offene Kajaks, also Sit-on-Tops, sind das Gegenteil: Du sitzt obendrauf, kommst leicht hinauf und nach einem Kentern sofort wieder aufs Boot. Dafür wirst du nass und bist dem Wind ausgesetzt. Sie sind deshalb eher etwas für warme Monate.
Aus welchem Material ist ein Kajak?
Das Material entscheidet über Gewicht, Haltbarkeit, Preis und darüber, wie du dein Kajak transportierst und lagerst. Die Grafik fasst die sechs wichtigsten Bauarten zusammen, darunter findest du sie im Einzelnen.
| Material | Stärken | Schwächen |
|---|---|---|
| Polyethylen (PE) | Sehr robust, verzeiht Steine und Stöße, günstig | Schwer, auf Dauer weniger steif |
| Glasfaser (GFK) | Steif, glatt, gute Fahreigenschaften, reparierbar | Empfindlicher bei harten Stößen, teurer als PE |
| Carbon und Aramid | Sehr leicht und steif | Teuer |
| Aufblasbar | Einfacher Transport und platzsparende Lagerung | Fährt weniger präzise, windanfälliger |
| Faltboot | Gute Fahreigenschaften, passt in Taschen | Teuer, braucht Pflege und etwas Übung beim Aufbau |
| Teilbar | Hartschalen-Fahrgefühl, zerlegbar für den Transport | Schwer, Teile brauchen trotzdem Platz |
Kajaks mit festem Rumpf
Die meisten Kajaks haben eine harte Schale. Sie besteht aus Polyethylen (PE), ABS, glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), Carbon, Aramid oder Holz. Hartschalenkajaks sind langlebig, fahren hervorragend und gibt es in allen Formen. Ihr einziger echter Nachteil ist die Größe: Du brauchst Dachträger oder einen Anhänger und einen Platz zum Lagern. Für kurze Wege zum Wasser hilft ein Bootswagen.
Eine Zwischenlösung sind teilbare Kajaks. Sie bestehen aus mehreren Hartschalen-Teilen, die für den Transport ineinander geschoben und am Wasser mit einem Verschluss verbunden werden. Durch die geringen Spaltmaße fahren sie trotzdem gut.
Aufblasbare Kajaks
Aufblasbare Kajaks sind aus PVC oder Kautschuk und werden mit einer Pumpe aufgepumpt. Ihr großer Vorteil ist der Transport: Zusammengelegt passen sie in den Kofferraum, viele sogar in einen Rucksack. Ideal also, wenn du in der Stadt ohne Auto wohnst. Je höher der Betriebsdruck und je robuster die Bootshaut, desto steifer ist das Boot und desto besser fährt es. Die Fahreigenschaften eines Hartschalenkajaks erreichen sie aber nicht, im Leistungssport findest du sie deshalb nicht. Welche Modelle wir empfehlen, steht in Die besten aufblasbaren Kajaks.
Der kleine Bruder ist das Packraft: ein sehr leichtes Schlauchboot, das in jeden mittelgroßen Rucksack passt. Damit verbindest du Wandern oder Radfahren mit einer Flussfahrt. Für lange Touren auf dem See ist es weniger geeignet. Mehr dazu im Packraft-Ratgeber.
Faltboote
Faltboote bestehen aus einem Gerüst und einer Bootshaut, die darüber gezogen wird. Das Gerüst gibt dem Kajak Form und Steifigkeit, die Haut sorgt für Auftrieb. Klepper baut sein Gerüst bis heute aus amerikanischer Weißesche und verleimtem Birkenholz, die Haut aus einer Kautschukmischung unten und imprägnierter Baumwolle oben. Andere Hersteller setzen auf Aluminium oder Carbon.
Faltboote sind platzsparend, leicht zu transportieren und weniger windanfällig als aufblasbare Kajaks. Mit etwas Übung baust du sie schneller auf, als du ein aufblasbares Kajak aufgepumpt hast. Dafür sind sie meist teurer, brauchen mehr Pflege und sind im flachen, steinigen Wasser empfindlicher.
Vor- und Nachteile eines Kajaks
Der größte Vorteil des Kajaks: Es gibt für jede Situation das passende Boot, vom ruhigen See bis zum wilden Fluss, vom ersten Paddelschlag bis zum Leistungssport. Im Vergleich zum Kanadier sind Kajaks die schnelleren Boote.
Vorteile
- Vielseitig: Fluss, See oder Meer, Einstieg oder Leistungssport
- Schnell und wendig
- Wenig windanfällig
- Gut für lange Strecken
- Guter Schutz vor Spritzwasser und Wetter
- Aufblasbar, gefaltet oder geteilt auch ohne Auto zu transportieren
Nachteile
- Wenig Platz für Gepäck, das Beladen braucht Übung
- Meist nur für eine oder zwei Personen
- Weniger geeignet für Touren mit der ganzen Familie
- Ein- und Ausstieg ist bei manchen Modellen knifflig
- Zum Baden nur als Sit-on-Top geeignet
Wer viel Gepäck, Kinder oder den Hund mitnehmen will, ist oft im Kanadier besser aufgehoben.
Kajak fahren: So gelingt der Einstieg
Kajak fahren ist schnell gelernt. Das Doppelpaddel sorgt dafür, dass du von Anfang an geradeaus kommst. Mit diesen fünf Schritten startest du sicher:
- Erst ausprobieren, dann kaufen. Bei einem Kanuverleih bekommst du Kajaks für ein paar Stunden, ein Einsteigerkurs bringt dir die Grundlagen bei. Wo das geht, steht in Wo kann ich Kajakfahren lernen?.
- Immer mit Schwimmweste. Auch auf dem ruhigen See. Welche passt, zeigt unser Überblick zur Schwimmweste.
- Passend anziehen. Du wirst nass, auch ohne zu kentern. Tipps im Ratgeber Was muss ich im Kajak anziehen?.
- Die Paddeltechnik lernen. Der Zug kommt aus dem Oberkörper, nicht aus den Armen. So geht es: Die richtige Paddeltechnik im Kajak.
- Das Gewässer kennen. Nicht überall ist Paddeln erlaubt. Was gilt, erklärt Wo darf ich Kanu fahren?.
Wer sich ein eigenes Paddel zulegt, findet eine Auswahl aus den Shops unserer Partner auf der Seite Kajak-Paddel.
Wie sitzt man richtig im Kajak?
Die Sitzposition entscheidet darüber, ob du nach zwei Stunden Rücken hast oder nicht, und sie entscheidet über die Kraft im Schlag. Aufrecht ist richtig, zurückgelehnt ist falsch.
Das Becken steht gerade, nicht nach hinten gekippt, und der Oberkörper sitzt locker darüber. Die Rückenlehne stützt dabei das Becken, nicht den Rücken. Wer sie wie einen Sessel benutzt, kippt das Becken nach hinten und kann sich nicht mehr drehen. Und ohne Drehung kommt der Zug aus den Armen, was nach kurzer Zeit in den Schultern brennt.
Drei Kontaktpunkte halten dich im Boot: der Sitz unter dir, die Hüftpolster an den Seiten und die Fußstützen vorn. Die Fußstützen werden so eingestellt, dass die Beine nicht durchgestreckt sind, sondern die Knie leicht nach außen gebeugt an den Schenkelstützen liegen. Dann kannst du das Boot mit den Beinen führen, statt nur darin zu sitzen.
Zu weit vorn eingestellte Fußstützen erkennst du daran, dass die Knie hoch stehen und das Sitzen unbequem wird. Zu weit hinten daran, dass die Füße kaum Kontakt haben und jede Bewegung im Oberkörper das Boot zum Wackeln bringt. Dazwischen liegt eine kleine Spanne, und sie lohnt die zwei Minuten vor dem Start.
Pflegen, lagern, transportieren
Kajak kaufen: Checkliste und Tipps
Bevor du kaufst, lohnt es sich, ein paar Fragen für dich zu beantworten. Sie grenzen die Auswahl schnell ein:
- Wo willst du paddeln: ruhiger See, Fluss mit Strömung oder Meer?
- Allein oder zu zweit, also Einer oder Zweier?
- Gelegentlich bei Sonnenschein oder regelmäßig bei jedem Wetter?
- Wie transportierst und lagerst du das Boot?
- Welches Material passt zu deinen Wegen und deinem Budget?
- Neu oder gebraucht?
Wenn wir hier von Kajaks sprechen, meinen wir nicht die Boote vom Discounter. Ein gutes Kajak bekommst du im Fachhandel, und dort bekommst du auch eine Beratung, die zu deinem Revier passt.
Eine große Auswahl an Kajaks, vom Einsteigerboot bis zum Seekajak, findest du hier:
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Einen Überblick über Marken und Modelle geben unsere Seiten zu Prijon-Kajaks und zu den Itiwit-Kajaks von Decathlon.
Woher kommt das Kajak?
Das Kajak stammt aus der Arktis. Die Inuit nutzten es seit Jahrhunderten für die Jagd. Der Rahmen bestand aus Holz und Knochen und wurde mit Tierhäuten bespannt. Je nach Region sahen die Boote unterschiedlich aus: In Alaska waren sie eher kurz und breit, in Grönland lang und schmal.
In der Schiffergesellschaft in Lübeck hängt eines der ältesten vollständig erhaltenen Kajaks. Es stammt aus den Jahren 1605 und 1606 und kam vermutlich mit einer dänischen Grönlandexpedition nach Europa.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts tauchten Kajaks auch in Deutschland auf, damals hießen sie „Grönländer“. 1860 wurde in Breslau der erste Grönländer-Club gegründet. Berühmt machte die Boote der Schotte John MacGregor, der 1866 sein Buch „A Thousand Miles in the Rob Roy Canoe“ veröffentlichte. Darin beschreibt er, wie er in einem kleinen Kajak über Themse, Rhein, Main und Donau paddelte. Ab 1907 baute Johann Klepper in Rosenheim Faltboote, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ihre große Zeit hatten.
Heute ist das Kajak olympisch, im Kanu-Slalom ebenso wie im Kanu-Rennsport, und mit dem Kanu-Polo gibt es sogar einen Mannschaftssport im Kajak.
Häufige Fragen zum Kajak
Was ist der Unterschied zwischen Kanu und Kajak?
Welches Kajak eignet sich für Anfänger?
Wie schnell kippt ein Kajak?
Wie viele Kilometer schafft man am Tag im Kajak?
Wer sitzt im Zweierkajak vorne?
Heißt es der oder das Kajak?
Wo kann ich Kajak fahren?
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Kanu-Stationen in Deutschland
An Kanu-Stationen legst du auf Tour an, machst Rast und kannst oft auch übernachten. Die Karte zeigt alle Stationen aus unserem Branchenbuch, mit Anschrift und Kontakt.
Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Schnitzmühle 1, 94234 Viechtach
Schwarzer Regen
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Friederikestraße 23, 13505 Berlin
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Hersteller Straße 51, 37688 Beverungen
Weser
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Kanu-Station
Wiesenweg 14, 23714 Malente
Campingplatz direkt an der Schwentine zwischen Keller- und Dieksee in Malente.
Schwentine
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Kanu-Station
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Fohrenbühlweg 45, 78464 Konstanz
Bodensee
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Hochschulring 1, 28359 Bremen
Stadtwaldsee
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Weißehütte 1, 34399 Oberweser / Weißehütte
Weser
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Kanu-Station
Mindener Straße 18, 54668 Echternacherbrück
Campingplatz mit Freibad an der Sauer gegenüber von Echternach, mit öffentlicher Ein- und Ausstiegsstelle nach der Sauer-Verordnung.
Sauer
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Am Stolpsee 1, 16897 Himmelpfort
Stolpsee
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Kanu-Station
Uferstraße 42, 54308 Langsur
Campingplatz mit Stellplätzen am Sauerufer in Metzdorf, mit Ein- und Ausstiegsstelle auf dem Platz nach der Sauer-Verordnung.
Sauer
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Walter-Diestel-Weg 1, 34346 Hann. Münden
Fulda
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Probsteizella 1, 99826 Frankenroda
Werra
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Ourtalstraße 1a, 54675 Wallendorf
Campingplatz am Zusammenfluss von Sauer und Our in Wallendorf, mit öffentlicher Ein- und Ausstiegsstelle nach der Sauer-Verordnung.
Sauer Our
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Waakhauser Straße 20, 27726 Worpswede
Teufelsmoor
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Riedtorstr. 12c, 99610 Sömmerda
Unstrut
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Wolfswinkel 38, 15859 Storkow (Mark)
Großer Storkower See
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Tönninger Straße 1a, 25840 Friedrichstadt
Eider Treene
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Melkhorndüne, 26465 Langeoog
Nordsee Wattenmeer
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DKV-Kanu-Station
Hilligenley 4, 25863 Langeneß
Nordsee
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DKV-Kanu-Station
Heimweg 13, 21357 Barum
5,0 von 5 bei 1 Bewertung
Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Post an: Badstraße 31, 93413 Cham
Regen
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
An der Mildenitz 10, 19406 Sternberger Burg
Mildenitz
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Weg zum Hölzernen See 1, 15754 Heidesee
Hölzerner See
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Kanu-Station
Ascheberger Straße 76, 24306 Plön
Campingplatz am Großen Plöner See neben der Umtragestelle Spitzenort zum Kleinen Plöner See.
Schwentine Großer Plöner See
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Hauptstraße 1b, 15328 Zechin
Brauergraben
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Schlossbezirk 20, 03222 Lübbenau/Spreewald
Wakenitz
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Wassersportzentrum, Wertwiesen 9, 74081 Heilbronn
Neckar
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Kagerser Hauptstraße 44, 94315 Straubing
Donau
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Westend 20, 26474 Spiekeroog
Nordsee Wattenmeer
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Strelitzer Straße 5b, 17279 Lychen
Wurlsee
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Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Am Neuen Hafen 2, 26757 Borkum
Nordsee Wattenmeer
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Zur Treene 7, 24887 Silberstedt
Zeltplatz direkt an der Treene in Hünning, mit öffentlicher Kanueinsetzstelle, Rollenbahn und Wasserwanderrastplatz.
Treene
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
DKV-Kanu-Station
Jahnufer 50, 89231 Neu-Ulm
Donau Iller
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Burgauer Weg 5, 07745 Jena
Saale
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Lauerscher Weg 70, 04249 Leipzig
Weiße Elster
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Am Kanal 264, 45768 Marl
Lippe
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Eichenweg 40, 83022 Rosenheim
Inn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
An der Muldenwiese 10, 04703 Leisnig
Mulde
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Uentroper Straße 50, 59229 Ahlen
Lippe
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Stadersand-Brunshausen, 21683 Stade
Oste
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Albert-Schweitzer-Straße 18, 32584 Löhne
Weser
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Kirchstraße, 01591 Riesa
Elbe
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Ruhrmühle 3, 44879 Bochum
Ruhr
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Friedrich-Ebert-Brücke 1a, 21335 Lüneburg
Ilmenau
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Victor-Hugo-Ufer, 55116 Mainz
Main
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
An der Schillerwiese 4, 93049 Regensburg
Donau
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Furtweg 14, 56133 Fachbach
Lahn, rechts, km 127,5: Campingplatz mit Sandstrand, Bootsanlegestelle und Gastronomie an der Lahn.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Schleusenweg 16, 65549 Limburg an der Lahn
Lahn, km 75,8: Campingplatz an der Schleuse Limburg mit Bootsanleger und Freibadzugang. Früher Lahn Camping Limburg.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Zum Dammhammer 2, 35094 Lahntal
Campingplatz am Lahnufer im oberen Lahntal mit Zeltplätzen und Sanitäranlagen für Wasserwanderer und Radfahrer.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Auf der Au 6, 56377 Nassau
Lahn, links, km 116,0: Zelt- und Campingplatz direkt am Lahnufer neben dem städtischen Freibad.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Hallgarten 16, 56132 Dausenau
Lahn, links, km 120,9: Campingplatz direkt an der historischen Stadtmauer mit Bootsanleger und Zeltwiese.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
In der Aue 1, 35796 Weinbach
Lahn, links, km 49,0: Campingplatz mit drei eigenen Bootsanlegern, Zeltwiese und Gastronomie.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Strandbadweg 1a, 65582 Diez
Lahn, links, km 82,2: Campingplatz unterhalb von Schloss Oranienstein mit Liegewiese und Bootsanlegestelle.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Auf Ahl 1, 56112 Lahnstein
Lahn, rechts, km 133,1: Campingplatz an der Schleuse Ahl mit Bootssteg und Gaststätte kurz vor der Mündung.
Lahn Rhein
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Dammstraße 52, 35576 Wetzlar
Lahn, links, km 9,6: Campingplatz direkt an der Lahn mit Kanuanlegestelle, Zeltwiese und Sanitäranlagen.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Lahnstraße 5, 56379 Laurenburg
Lahn, rechts, km 102,0: Campingplatz mit Zeltwiese direkt an der Lahn und angeschlossenem Gasthof.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Murpromenade, 8010 Graz
Mur
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Oberes Dorf 7, 93476 Blaibach
Regen
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Nachtweide, 89407 Dillingen a.d.Donau
Donau
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Brockhauser Straße, 58089 Hagen
Ruhr
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Steinweg, 34587 Felsberg
Eder
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Domäne, 34388 Trendelburg
Weser
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
An der Mildenitz 10, 19406 Sternberger Burg
Warnow
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
L 1017, 99817 Eisenach
Werra
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Hofplatz 6a, 19412 Weitendorf
Warnow
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
An der Zwötzener Brücke, 07551 Gera
Weiße Elster
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Seestraße 6, 19406 Borkow
Warnow
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Dorfstraße Wustrow 58, 17255 Wustrow
Mecklenburgische Seenplatte
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Weyerallee, 5163 Mattsee
Salzach
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Havelmühle 1, 17255 Wesenberg
Mecklenburgische Seenplatte
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Wildwasserkehre 1, 04416 Markkleeberg
Weiße Elster
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Am Eiskanal, 86161 Augsburg
Lech
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Rotdornweg 10, 17268 Templin
Templiner Gewässer
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Uferweg, 17252 Mirow
Mecklenburgische Seenplatte
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Seestraße 11, 17252 Mirow
Mecklenburgische Seenplatte
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
An der Autobahn, 23619 Hamberge
Trave
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
An der Clön 1, 17252 Mirow
Mecklenburgische Seenplatte
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
An der B 417, 56379 Obernhof
Lahn, km 111,5: Campingpark auf der Schloss-Halbinsel mit flachem Zugang für Kanuten und Paddler.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Campingplatz 1, 65594 Runkel
Lahn, links, km 66,0: Zeltplatz und Kanustation unterhalb der Burg Runkel mit Tipi-Dorf und Bootstransfer.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Ascher Straße 16, 95028 Hof
Saale
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Elsässer Straße 2, 66119 Saarbrücken
Saar
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Wilkenburger Str. 38, 30519 Hannover
Leine
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Wilkenburger Str. 38, 30519 Hannover
Leine
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Betzenried, 72800 Eningen unter Achalm
Neckar
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
St 2650, 93426 Roding
Regen
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Lahnuferweg, 35638 Leun
Lahn, km 25,0: Jugend- und Gruppenzeltplatz der Stadt Leun direkt am Ufer mit Sanitärgebäude.
Lahn
Noch nicht bewertet
Kanu-Station
Donau-Radwanderweg, 93049 Regensburg
Donau
Noch nicht bewertet
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