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Faltkajak

Nortik Argo: Argo 1 und Argo 2 im Check

Für dich ausgewertet: 2 Testberichte Quellen ansehen

Nortik baut das Argo in zwei Größen: den Einer mit 5,20 Metern und den Zweier mit 6,10 Metern. Das KANU-Magazin bescheinigt dem Einer hohes Tempo bei tadellosem Geradeauslauf. Kaufen kann man bei unseren Partnern allerdings nur ihn.

  • „Nimmt enorm schnell Fahrt auf und hält mühelos ein hohes Tempo“, KANU-Magazin
  • 5,20 m Rumpf bei 19 kg, Packmaß 120 × 45 × 25 cm: Kofferraum statt Dachträger
  • 160 kg Zuladung, genug für Paddler und Gepäck einer Wochentour
Bei Globetrotter ansehen 2.799,00 € Rot/Schwarz
Bei Denk Outdoor ansehen 2.799,00 € Grau/Schwarz, gleicher Preis

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Faltkajak Nortik Argo 1 in Rot-Schwarz

Inhaltsverzeichnis 13 Abschnitte

  • Das sagen andere Tests
  • Technische Daten im Überblick
  • Nortik Argo 1 im Vergleich mit Nortik Navigator und Nortik Scubi 3
  • Pro & Contra im Überblick
  • Passendes Zubehör
  • Was das KANU-Magazin am Argo gefahren hat
  • Argo 1 oder Argo 2?
  • Was 5,20 Meter bedeuten
  • Faltkajak heißt transportabel, nicht leicht
  • Aufbau: Gestänge und Luft
  • 2.799 Euro, bei beiden Shops derselbe Preis
  • Häufige Fragen zu Nortik Argo 1
  • Wie geht es weiter?

Das sagen andere Tests

Wir haben dieses Produkt nicht selbst gefahren. Was hier steht, ist zusammengetragen. Jede Quelle steht mit dem, was sie ist, und mit dem Weg zum Nachlesen. Wo eine Note vergeben wurde, steht die Skala daneben.

  • Testbericht KANU-Magazin (Vergleichsfahrt Argo gegen Navigator, Text: Lars Brinkmann)

    Beide nehmen enorm schnell Fahrt auf und halten mühelos ein hohes Tempo, in einer gelungenen Symbiose mit tadellosem Geradeauslauf. Der Argo bringt zum hohen Tempo eine Portion Gutmütigkeit mit. Aluminium ist etwas anfälliger beim Einsatz im Salzwasser.

    Stand November 2024
  • Testbericht KANU-Magazin (zwei ältere Tests über testberichte.de, 2012 und 2013) Stand September 2013

Technische Daten im Überblick

Merkmal Nortik Argo 1 Üblich bei Faltkajaks
Bauart Faltkajak mit Aluminiumgestänge und Luftschläuchen Faltkajak oder Schlauchkajak
Material UV-beständiger und abriebfester als reines PVC PVC/PU-Mischung, Gestänge aus eloxiertem Aluminium PVC, Hypalon oder Nitrilon
Länge × Breite 520 × 62 cm 450 bis 530 × 60 bis 70 cm
Eigengewicht 19 kg 16 bis 25 kg
Personen 1 1 oder 2
Zuladung 160 kg 120 bis 180 kg
Aufbauzeit Herstellerangabe; Globetrotter nennt 30 bis 45 Minuten nach dem ersten Aufbau ca. 20 Minuten 20 bis 45 Minuten
Packmaß Herstellerangabe; Globetrotter nennt 115 × 40 × 25 cm 120 × 45 × 25 cm 100 bis 130 cm Länge
Preis 2.799 € 1.500 bis 4.000 €

Gut ausgestattet, bis auf Paddel und Pumpe

Für ein Boot dieser Preisklasse ist die Ausstattung ordentlich: Lukendeckel, Deckbeleinung und Schenkelstützen sind dabei, nicht Zubehör. Was fehlt, sind die Teile, mit denen man tatsächlich losfährt.

Das gehört nicht dazu:

  • Doppelpaddel, bei 62 cm Breite mindestens 220 cm lang
  • Luftpumpe
  • Spritzdecke
  • Schwimmweste
  • Steueranlage, bei Nortik für 199 € erhältlich
Passendes Zubehör ansehen

Im Lieferumfang enthalten: Bootshaut mit Luftschläuchen, Gestänge aus eloxiertem Aluminium, Hängesitz, Zwei wasserdicht verschließbare Verdeckluken, Deckbeleinung mit Rundum-Leine, Schenkelstützen und D-Ringe auf dem Deck, Kielstreifen, Packrucksack und Reparaturset

Nortik Argo 1 im Vergleich mit Nortik Navigator und Nortik Scubi 3

Dieselben Merkmale nebeneinander, aus denselben Quellen wie die Einzelseiten. Die Preise sind der jeweils günstigste Shop aus unserem täglichen Abgleich. Ein leeres Feld heisst, dass dazu gerade kein geprüfter Preis vorliegt, nicht dass das Produkt nichts kostet.

Nortik Argo 1 im Vergleich mit Nortik Navigator und Nortik Scubi 3
Merkmal Nortik Argo 1 Nortik Argo 1 Diese Seite Nortik Navigator Nortik Navigator Faltkajak Nortik Scubi 3 Nortik Scubi 3 Faltbares Hybridkajak
Preis 2.799,00 € günstigster von 2 Shops: Globetrotter Rot/Schwarz 3.599,00 € bei Denk Outdoor Rot/Schwarz, Neuware 2.299,00 € bei Globetrotter Hellgrau/Schwarz
Bauart Faltkajak mit Aluminiumgestänge und Luftschläuchen Faltkajak mit Holzgestänge und Luftschläuchen Hybrid: Luftschläuche mit Aluminiumgerüst
Länge × Breite 520 × 62 cm 505 × 58 cm 545 × 98 cm
Eigengewicht 19 kg 22 kg 22 kg
Personen 1 1 3
Zuladung 160 kg 150 kg 325 kg
Packmaß 120 × 45 × 25 cm 115 × 40 × 20 cm 120 × 48 × 30 cm
Material PVC/PU-Mischung, Gestänge aus eloxiertem Aluminium k. A. Reißfestes PVC, Aluminiumgestänge
Aufbauzeit ca. 20 Minuten ca. 15 bis 20 Minuten vom Hersteller nicht genannt
Preis 2.799 € 3.599 € 2.299 €
Zur Seite Du bist hier Nortik Navigator ansehen Nortik Scubi 3 ansehen

k. A. heisst: Zu diesem Merkmal liegt uns für das Produkt keine Angabe vor. Es heisst nicht, dass das Produkt die Eigenschaft nicht hat.

Pro & Contra im Überblick

Dafür spricht

  • ✓ „Nimmt enorm schnell Fahrt auf und hält mühelos ein hohes Tempo, in einer gelungenen Symbiose mit tadellosem Geradeauslauf“, KANU-Magazin
  • ✓ Dazu „eine Portion Gutmütigkeit“: schnell heißt hier nicht kippelig
  • ✓ 19 kg für 5,20 m Rumpflänge sind wenig; ein Hartschalenkajak dieser Länge wiegt mehr
  • ✓ Packmaß 120 × 45 × 25 cm: passt in einen Kombi, kein Dachträger nötig
  • ✓ Ordentlich ausgestattet. Zwei wasserdichte Verdeckluken, Deckbeleinung, Schenkelstützen und Kielstreifen sind dabei
  • ✓ 160 kg Zuladung reichen für Paddler und Gepäck einer Wochentour

Das musst du wissen

  • ✕ „Aluminium ist etwas anfälliger beim Einsatz im Salzwasser“. Nach Küstentouren muss das Gestänge abgespült werden
  • ✕ 2.799 € ohne Paddel, Pumpe und Spritzdecke; die Steueranlage kostet weitere 199 €
  • ✕ 120 cm Packmaß sind kein Rucksackformat: für Bahn und Bus unhandlich
  • ✕ Globetrotter nennt 30 bis 45 Minuten Aufbauzeit, der Hersteller ca. 20, plane die längere Zahl ein
  • ✕ 19 kg trägt man nicht weit; Faltboot heißt transportabel, nicht leicht
  • ✕ Ein 5,20-m-Boot dreht schlecht, für enge Flussläufe die falsche Bauform
  • ✕ Kein Testurteil mit Note: Weder das KANU-Magazin noch testberichte.de vergeben eine

Unsere Einschätzung: Das Argo 1 ist ein Faltkajak für Leute, die Strecke machen und keinen Dachträger haben. 5,20 Meter Rumpf bei 62 Zentimetern Breite ist die klassische Wanderkajak-Bauform, und das KANU-Magazin bestätigt, dass sie hier aufgeht: hohes Tempo bei tadellosem Geradeauslauf, dazu Gutmütigkeit statt Nervosität. Dass so ein Boot am Ende in ein Paket von 120 Zentimetern passt, ist der eigentliche Kunstgriff. Der Preis von 2.799 Euro ist hoch, bei beiden Händlern identisch, und Paddel, Pumpe und Spritzdecke kommen obendrauf. Wer damit ans Meer will, sollte sich das Abspülen des Aluminiumgestänges angewöhnen. Das ist die eine Schwachstelle, die der Test benennt.

Zusammengetragen aus der Vergleichsfahrt des KANU-Magazins vom 18. November 2024, der Testübersicht auf testberichte.de sowie den Angaben des Herstellers, von Globetrotter und Denk Outdoor, geprüft am 5. September 2026. Wir sind dieses Boot nicht selbst gefahren.

Passendes Zubehör

Das brauchst du zusätzlich

Ohne diese Teile kommst du nicht aufs Wasser. Sie gehören nicht zum Lieferumfang.

Doppelpaddel

Nicht im Lieferumfang. Bei 62 cm Rumpfbreite und 5,20 m Länge braucht es ein Paddel ab 220 cm, kürzer schlägt man gegen den Süllrand.

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Luftpumpe

Ebenfalls nicht dabei. Die Luftschläuche spannen die Haut über das Gestänge. Ohne sie wird das Boot nicht steif, und ohne Steifigkeit läuft es nicht geradeaus.

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Schwimmweste

Ein Boot für lange Strecken heißt: Strecken weit vom Ufer. Die Weste gehört an, nicht in die Luke.

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Sinnvoll, aber nicht nötig

Das hier macht die Sache leichter. Losfahren kannst du auch ohne.

Spritzdecke

Der Süllrand ist da, die Spritzdecke nicht. Sie ist der Unterschied zwischen Frühjahrstour und Sommertour.

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Wasserdichte Packsäcke

160 kg Zuladung laden zur Wochentour ein. Die beiden Verdeckluken sind wasserdicht verschließbar, was hinter ihnen liegt, gehört trotzdem in Säcke.

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Paddeljacke

Auf langen Strecken kühlt der Fahrtwind aus, auch wenn kein Wasser ins Boot kommt.

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Was das KANU-Magazin am Argo gefahren hat

Am 18. November 2024 hat das KANU-Magazin das Argo gegen das nortik Navigator gestellt, zwei Faltkajaks desselben Herstellers mit unterschiedlicher Bauidee. Der Text stammt von Lars Brinkmann.

Zum Fahrverhalten heißt es dort über beide Boote: „Beide nehmen enorm schnell Fahrt auf und halten mühelos ein hohes Tempo, in einer gelungenen Symbiose mit tadellosem Geradeauslauf.“ Das Argo hebt der Bericht dabei für seine Gutmütigkeit hervor. Es ist schnell, ohne nervös zu sein.

Die Kritik ist bauartbedingt und betrifft das Material: „Aluminium ist etwas anfälliger beim Einsatz im Salzwasser.“ Wer am Meer paddelt, sollte das Gestänge nach der Tour abspülen und trocknen, bevor alles in den Rucksack kommt.

Eine Note vergibt der Bericht nicht, und auf testberichte.de steht zum Argo: „Aktuell gibt es nicht genug Tests oder Meinungen für eine Note.“ Die dort gelisteten zwei KANU-Magazin-Tests stammen von 2012 und 2013 und unterscheiden nicht zwischen Einer und Zweier, deshalb führen wir sie nur als Verweis.

Der Test von Paddleventure betrifft das Argo 2, also den Zweier mit 28 kg. Er steht hier bewusst nicht als Quelle.

Argo 1 oder Argo 2?

Nortik baut das Argo in zwei Größen, und sie sind verschiedener, als die Zahl vermuten lässt.

Das Argo 1 ist der Einer: 520 × 62 cm, 19 kg, 160 kg Zuladung, Packmaß 120 × 45 × 25 cm. Es ist das Boot, um das es auf dieser Seite in erster Linie geht, weil es das einzige ist, das unsere Partnershops führen.

Das Argo 2 ist der Zweier: 610 × 69 cm, 28 kg, 240 kg Zuladung, Packmaß 120 × 50 × 30 cm. Es ist neunzig Zentimeter länger, neun Kilo schwerer und trägt achtzig Kilo mehr.

Der wichtigste Unterschied steht aber nicht im Datenblatt: Das Argo 2 lässt sich nicht solo fahren. Sein festes Verdeck hat zwei Sitzluken, und eine davon leer zu lassen bringt das Boot aus dem Trimm. Wer auch mal allein losziehen will, braucht den Einer.

Paddleventure hat den Zweier auf einer Messe angetestet und schreibt: „Man ist wirklich schnell mit dem Boot unterwegs. Es ist spurtreu und macht für seine lange und schmale Bauweise einen recht kippstabilen Eindruck.“ Und weiter: „Vom Fahrverhalten hat man schnell den Eindruck, als ob man mit einem Festrumpfkajak unterwegs wäre.“ Kritisiert werden der aufwendige Aufbau, das hohe Gewicht und der Preis.

  • Argo 1 520 × 62 cm, 19 kg, 160 kg, Einer, auch solo, 2.799 €
  • Argo 2 610 × 69 cm, 28 kg, 240 kg, Zweier, nicht solo fahrbar

Das Argo 2 führt zurzeit keiner unserer Partnershops. Deshalb steht hier kein Preis und kein Kaufverweis dazu.

Was 5,20 Meter bedeuten

Die Rumpflänge ist bei einem Kajak die wichtigste Zahl, und 5,20 Meter sind eine Ansage.

Der Vorteil: Ein langer, schmaler Rumpf läuft geradeaus und hält Geschwindigkeit. Physikalisch steigt die Rumpfgeschwindigkeit mit der Wasserlinienlänge. Deshalb sind Seekajaks lang. Bei 62 Zentimetern Breite ist das Argo dazu schlank genug, um die Länge auch auszunutzen. Genau das beschreibt der Test mit „mühelos ein hohes Tempo“.

Der Preis dafür: Es dreht schlecht. Auf einem verwinkelten Flusslauf mit engen Kurven wird ein 5,20-Meter-Boot zur Arbeit. Wer überwiegend auf kleinen Flüssen unterwegs ist, ist mit einem kürzeren Boot glücklicher.

Das Argo ist also ein Boot für Seen, breite Flüsse und Küstennähe, für Touren, bei denen man am Abend woanders ankommen will als am Morgen.

Faltkajak heißt transportabel, nicht leicht

Das ist der Irrtum, den man vor dem Kauf ausräumen sollte.

Das Argo 1 wiegt 19 Kilo und packt sich auf 120 × 45 × 25 Zentimeter. Damit passt es in den Kofferraum eines Kombis und in einen Keller. Es passt nicht in einen Wanderrucksack, und man trägt es nicht drei Kilometer zum Ufer.

Der Gewinn gegenüber einem Hartschalenkajak liegt woanders: kein Dachträger, keine Garage, kein Liegeplatz. Wer in der Stadt wohnt und keinen Platz für ein Fünf-Meter-Boot hat, bekommt hier eines.

Wer dagegen ein Boot sucht, das man wirklich trägt, greift zum TrekRaft Expedition, 3,4 Kilo, Rucksackformat, dafür 3,5 bis 4 km/h statt Wanderkajak-Tempo.

  • Argo 1 19 kg, Paket 120 cm, Kofferraum statt Dachträger
  • Scubi 1 XL 12 kg, Paket 90 cm, noch ein Stück tragbarer
  • TrekRaft Expedition 3,4 kg, Paket 50 cm, echtes Rucksackformat

Aufbau: Gestänge und Luft

Das Argo gehört zu den Hybriden: Ein Gerüst aus eloxiertem Aluminium gibt die Form vor, Luftschläuche an den Seiten spannen die Haut darüber straff.

Diese Bauweise verbindet zwei Dinge. Vom Faltboot kommt die Formstabilität, der Rumpf behält seine Linie, auch wenn Wellen dagegenschlagen. Vom Schlauchboot kommt die Nachgiebigkeit und ein Teil des Auftriebs.

Bei der Zeit gehen die Angaben auseinander. Der Hersteller und das KANU-Magazin nennen ca. 20 Minuten, Globetrotter dagegen 30 bis 45 Minuten, und zwar ausdrücklich nach dem ersten Aufbau. Rechne mit der längeren Zahl, übe die ersten Aufbauten im Trockenen und nicht am Ufer bei Wind.

Eine Pumpe ist nicht dabei. Ohne sie wird das Boot nicht steif, und ohne Steifigkeit läuft es nicht geradeaus. Sie gehört zur Grundausstattung, nicht zum Zubehör.

Nach Fahrten im Salzwasser das Aluminiumgestänge abspülen und trocknen. Das ist der Punkt, den der Test als einzige echte Schwäche nennt.

2.799 Euro, bei beiden Shops derselbe Preis

Beim Argo 1 gibt es beim Preis nichts zu vergleichen: Globetrotter und Denk Outdoor verlangen beide 2.799,00 Euro für dieselbe Ausstattung. Unterschiedlich ist allein die Farbe, Globetrotter führt Rot/Schwarz, Denk Outdoor Grau/Schwarz.

Die Entscheidung fällt also über Farbe, Lieferzeit und Beratung, nicht über den Preis. Beide Shops sind Fachhändler mit Kanu-Sortiment.

Was man mitrechnen sollte: Paddel, Pumpe, Spritzdecke und Weste sind nicht dabei, die Steueranlage kostet 199 Euro extra. Realistisch kommen 300 bis 500 Euro obendrauf, bevor man losfahren kann.

Preise ändern sich. Die Angaben auf dieser Seite kommen aus dem täglichen Feed-Abgleich. Was der Shop im Warenkorb zeigt, gilt.

Häufige Fragen zu Nortik Argo 1

Gibt es einen Test des Nortik Argo 1?

Ja. Das KANU-Magazin hat das Argo am 18. November 2024 gegen das nortik Navigator gefahren und bescheinigt ihm, „enorm schnell Fahrt“ aufzunehmen und „mühelos ein hohes Tempo“ zu halten, „in einer gelungenen Symbiose mit tadellosem Geradeauslauf“. Eine Note gibt es nicht. Der Test von Paddleventure betrifft dagegen das Argo 2, also den Zweier.

Was ist der Unterschied zwischen Argo 1 und Argo 2?

Das Argo 1 ist der Einer mit 520 × 62 cm, 19 kg und 160 kg Zuladung. Das Argo 2 ist der Zweier mit 610 × 69 cm, 28 kg und 240 kg. Entscheidend ist aber etwas anderes: Das Argo 2 hat ein festes Verdeck mit zwei Sitzluken und lässt sich deshalb nicht allein fahren.

Wo bekomme ich das Nortik Argo 2?

Bei unseren Partnershops nicht. Weder Globetrotter noch Denk Outdoor führen es zurzeit, und auch in den übrigen Feeds, die wir auswerten, taucht es nicht auf. Deshalb nennen wir keinen Preis dafür. Das Argo 1 steht bei beiden Händlern für 2.799 Euro.

Wie schnell ist das Argo 1?

Eine Zahl nennt der Test nicht, wohl aber ein Urteil: Das Boot nehme „enorm schnell Fahrt auf“ und halte „mühelos ein hohes Tempo“ bei „tadellosem Geradeauslauf“. Das ist die Bauform: 5,20 m Rumpf bei 62 cm Breite ist ein klassisches Wanderkajak-Maß.

Wie schwer ist das Argo 1?

19 kg. Für ein Boot mit 5,20 m Rumpflänge ist das wenig. Ein Hartschalenkajak dieser Länge wiegt mehr. Tragbar im Sinne von „drei Kilometer zum Ufer“ ist es trotzdem nicht.

Passt das Argo 1 in ein Auto?

Ja. Das Packmaß beträgt laut Hersteller 120 × 45 × 25 cm, Globetrotter nennt 115 × 40 × 25 cm. Beides passt in den Kofferraum eines Kombis. Genau darin liegt der Sinn eines Faltkajaks: kein Dachträger, keine Garage, kein Liegeplatz.

Wie lange dauert der Aufbau?

Da gehen die Angaben auseinander. Hersteller und KANU-Magazin nennen rund 20 Minuten, Globetrotter 30 bis 45 Minuten, und das ausdrücklich nach dem ersten Aufbau. Plane die längere Zahl ein und übe im Trockenen.

Taugt das Argo 1 fürs Meer?

Von der Bauform her ja, Länge und Geradeauslauf sprechen dafür. Das KANU-Magazin nennt aber einen Vorbehalt: „Aluminium ist etwas anfälliger beim Einsatz im Salzwasser.“ Nach Küstentouren gehört das Gestänge abgespült und getrocknet.

Was ist beim Argo 1 dabei?

Bootshaut mit Gestänge, Hängesitz, zwei wasserdicht verschließbare Verdeckluken, Deckbeleinung mit Rundum-Leine, Schenkelstützen, D-Ringe, Kielstreifen, Packrucksack und Reparaturset. Nicht dabei sind Paddel, Pumpe, Spritzdecke und Schwimmweste; die Steueranlage kostet 199 Euro extra.

Wo ist das Argo 1 günstiger?

Nirgends. Globetrotter und Denk Outdoor verlangen beide 2.799,00 Euro für dieselbe Ausstattung. Unterschiedlich ist nur die Farbe: Globetrotter führt Rot/Schwarz, Denk Outdoor Grau/Schwarz.

Taugt das Argo 1 für enge Flüsse?

Eher nicht. 5,20 m Rumpflänge laufen hervorragend geradeaus und halten Tempo, drehen aber schlecht. Auf verwinkelten Flussläufen wird das zur Arbeit. Das Argo ist ein Boot für Seen, breite Flüsse und Küstennähe.

Argo 1 oder Scubi 1 XL?

Das Argo ist mit 5,20 m das deutlich schnellere Streckenboot und kostet 2.799 Euro. Das Scubi 1 XL ist mit 3,80 m kürzer, wendiger, mit 12 kg leichter und kostet 1.499 Euro. Für lange Touren das Argo, für Vielseitigkeit und Transport das Scubi.

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Gründer bei Kanu zum Frühstück
Hannes Wagner ist seit 1998 dem Kanusport verfallen. Egal, ob Kajak, Kanadier, Drachenboot oder SUP. Hannes brennt für das Paddeln. Früher war er im Leistungssport unterwegs und sammelte nationale und internationale Erfolge. Heute siehst du ihn in seinem Nelo Viper 46 oder im ARES Outrigger Einer von Kai Wa´a jeden Morgen auf der Alster rumschippern. Abseits des Wassers interessiert sich Hannes Wagner für das Online Marketing. Klar, dass es irgendwann zu einem Online Magazin im Kanusport kommen musste. Im Februar 2017 wurde Kanu zum Frühstück geboren.
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