Faltbares Hybridkajak
Nortik Scubi 1 XL: Das Hybridboot im Check
Für dich ausgewertet: 3 Testberichte Quellen ansehen
- Durchgehende Alu-Kielstange: guter Geradeauslauf ganz ohne Finne
- 12 kg und Packmaß rund 90 × 55 × 22 cm. Passt in den mitgelieferten Rucksack
- Gemessen 6 km/h auf Tour, 8 km/h im Sprint
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Das sagen andere Tests
Wir haben dieses Produkt nicht selbst gefahren. Was hier steht, ist zusammengetragen. Jede Quelle steht mit dem, was sie ist, und mit dem Weg zum Nachlesen. Wo eine Note vergeben wurde, steht die Skala daneben.
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Testbericht
flussfahrer.de (eigener Praxistest, mehrere intensive Fahrten)
Stand April 2026Bei zügiger Tourenfahrt komme ich auf dauerhaft 6 km/h, im Sprint bin ich auf 8 km/h gekommen. Man kann sich sehr weit herauslehnen, bevor es kritisch wird. Kritik: Das Scubi verträgt keinen harten Grundkontakt — die Kielstange kann sich bei Schlägen gegen Steine verbiegen.
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Testbericht
Paddleventure (eigener Praxistest, ein Tag bzw. zwei halbe Touren)
Guter Geradeauslauf auch ohne Steueranlage oder Finne. Hohe Kippstabilität durch die Seitenschläuche, klare Kaufempfehlung. Kritik: Spritzwasser dringt schnell ins offene Cockpit, keine Möglichkeit Gepäck zu sichern, hohe Anschaffungskosten.
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Testbericht
KANU-Magazin und kajak-Magazin (über testberichte.de, Tests von 2016)
Stand Oktober 2016Schneller, unkomplizierter Aufbau, niedriges Gewicht, minimales Packmaß, angenehme Fahreigenschaften, robuste Materialien in sauberer Verarbeitung. Ein Hybridboot der Premiumklasse — vom kajak-Magazin als Kauf-Tipp ausgezeichnet.
Technische Daten im Überblick
| Merkmal | Nortik Scubi 1 XL | Üblich bei faltbaren Einer-Kajaks |
|---|---|---|
| Bauart Die Mischform ist der Kern dieses Bootes | Hybrid: Luftschläuche mit Aluminiumgerüst | reines Faltboot oder reines Luftboot |
| Material | PVC/PU-Haut, eloxiertes Aluminium | Nitrilon oder PVC bei Luftbooten |
| Länge × Breite | 380 × 80 cm | 318 bis 520 × 62 bis 85 cm |
| Eigengewicht So leicht wie die leichtesten Luftboote | 12 kg | 12 bis 28 kg |
| Traglast Herstellerangabe | 130 kg | 120 bis 160 kg |
| Personen | 1 | 1 |
| Betriebsdruck Höher als bei reinen Schlauchbooten | 0,35 bar | 0,2 bar bei Luftbooten |
| Kiel Ersetzt die Finne. Und ist zugleich die empfindliche Stelle | durchgehende Alu-Kielstange | Finne |
| Aufbauzeit | 5 bis 10 Minuten | 10 Min. Luftboot, 45 Min. Faltboot |
| Packmaß Die Vorgängerversion, die Denk Outdoor führt, packt sich auf 85 × 55 × 22 cm | 90 × 55 × 22 cm (Modell 2026) | 50 × 25 cm bis 115 × 40 × 25 cm |
Im Lieferumfang enthalten: Bootshaut mit Luftschläuchen, Eloxiertes Aluminiumgerüst mit durchgehender Kielstange, Sitz mit Rückenlehne und Oberschenkelgurten, Pumpe mit Manometer, Transportrucksack mit abnehmbaren Schultergurten, Reparaturset
Nortik Scubi 1 XL im Vergleich mit Nortik Scubi 1 und Nortik Scubi Lite
Dieselben Merkmale nebeneinander, aus denselben Quellen wie die Einzelseiten. Die Preise sind der jeweils günstigste Shop aus unserem täglichen Abgleich. Ein leeres Feld heisst, dass dazu gerade kein geprüfter Preis vorliegt, nicht dass das Produkt nichts kostet.
| Merkmal |
Nortik Scubi 1 XL
Diese Seite
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Nortik Scubi 1
Faltbares Hybridkajak
|
Nortik Scubi Lite
Faltbares Hybridkajak
|
|---|---|---|---|
| Preis | 1.499,00 € günstigster von 3 Shops: Globetrotter Modell 2026, nahtlose Schläuche, 4 D-Ringe mehr | 798,95 € bei Globetrotter Rot/Schwarz | 1.199,00 € günstigster von 2 Shops: Globetrotter Rot/Schwarz |
| Bauart | Hybrid: Luftschläuche mit Aluminiumgerüst | Hybrid mit geschlossenem Deck | Hybrid: Luftschläuche mit Aluminiumgerüst |
| Länge × Breite | 380 × 80 cm | 320 × 75 cm | 320 × 73 cm |
| Eigengewicht | 12 kg | 10,5 kg | 8,25 kg |
| Personen | 1 | 1 | 1 |
| Traglast | 130 kg | 110 kg | 110 kg |
| Packmaß | 90 × 55 × 22 cm (Modell 2026) | 88 × 18 × 37 cm | 90 × 25 × 35 cm |
| Material | PVC/PU-Haut, eloxiertes Aluminium | PVC-Haut, Aluminiumgestänge | PVC-Haut, Aluminiumgestänge |
| Aufbauzeit | 5 bis 10 Minuten | 10 bis 30 Minuten | 8 bis 10 Minuten |
| Geschwindigkeit | k. A. | 5,5 km/h, Spitze 7,5 km/h | 5 bis 6 km/h |
| Zur Seite | Du bist hier | Nortik Scubi 1 ansehen | Nortik Scubi Lite ansehen |
k. A. heisst: Zu diesem Merkmal liegt uns für das Produkt keine Angabe vor. Es heisst nicht, dass das Produkt die Eigenschaft nicht hat.
Pro & Contra im Überblick
Dafür spricht
- Guter Geradeauslauf ohne Finne, die durchgehende Alu-Kielstange bildet einen echten Kiel
- Gemessen 6 km/h auf Tour und 8 km/h im Sprint, so flussfahrer.de
- „Man kann sich sehr weit herauslehnen, bevor es kritisch wird“, hohe Kippstabilität
- 12 kg, Packmaß rund 90 cm, Transportrucksack dabei
- Aufbau in fünf bis zehn Minuten, deutlich schneller als ein klassisches Faltboot
- Pumpe mit Manometer im Lieferumfang, und bei 0,35 bar braucht es die auch
- Vom kajak-Magazin als „Hybridboot der Premiumklasse“ und Kauf-Tipp ausgezeichnet
Das musst du wissen
- „Das Scubi verträgt keinen harten Grundkontakt. Die Kielstange kann sich bei Schlägen gegen Steine verbiegen“
- Spritzwasser dringt schnell ins offene Cockpit, so Paddleventure. Eine Spritzdecke kostet extra
- Beim Modell bis 2025 fehlen Zurrpunkte fürs Gepäck; das Modell 2026 hat dafür vier D-Ringe im Heck bekommen
- Der Aufbau ist aufwendiger als bei einem reinen Luftboot
- Hohe Anschaffungskosten, 1.499 € für einen Einer, ohne Paddel
- Die beiden Fachtests auf testberichte.de stammen aus dem Jahr 2016
Unsere Einschätzung: Das Scubi 1 XL löst ein Problem, das Faltboote und Luftboote je für sich nicht lösen: Es ist in fünf bis zehn Minuten aufgebaut wie ein Schlauchboot und läuft dank durchgehender Kielstange geradeaus wie ein Faltboot. Drei unabhängige Quellen loben genau das, und flussfahrer.de hat mit 6 km/h auf Tour Werte gemessen, die für ein packbares Boot bemerkenswert sind. Der Preis dafür steht ebenfalls in den Quellen: Die Kielstange, die den Geradeauslauf macht, ist zugleich die empfindliche Stelle. Hartes Aufsetzen auf Steinen kann sie verbiegen. Wer über Kies schrammt, ist mit einem Nitrilon-Luftboot besser bedient.
Zusammengetragen aus zwei eigenen Praxistests (flussfahrer.de, Paddleventure), zwei Fachtests über testberichte.de sowie den Angaben von Globetrotter und Denk Outdoor, geprüft am 5. September 2026. Die Tests betreffen die Fassung vor der Überarbeitung von 2026. Wir sind dieses Boot nicht selbst gefahren.
Passendes Zubehör
Das brauchst du zusätzlich
Ohne diese Teile kommst du nicht aufs Wasser. Sie gehören nicht zum Lieferumfang.
Doppelpaddel
Nicht im Lieferumfang. Bei 80 cm Bootsbreite reicht ein Paddel ab etwa 220 cm.
Decathlon
SUP Paddel 2-in-1 Kajak Paddel Verstellbar 160-225cm Doppelpaddel TSUNAMI
21,99 €
−41 %
Spritzdecke
Paddleventure kritisiert, dass Spritzwasser schnell ins offene Cockpit dringt. Die Spritzdecke ist die Antwort darauf und nicht im Lieferumfang.
Outdoorcenter.de
Spritzdecke GRIP, Modell 2009
40,00 €
−55 %
Schwimmweste
Im Einer bist du allein unterwegs. Auf Seen und Flüssen gehört sie an, nicht ins Boot.
Denk Outdoor
NRS Vapor PFD
39,99 €
−60 %
Wasserdichte Packsäcke
Das Modell bis 2025 hat im Heck keine Zurrpunkte, Paddleventure führt das als Kritik. Säcke mit Zurrschlaufen sind hier die Antwort; beim Modell 2026 halten sie an den vier neuen D-Ringen.
Outdoorcenter.de
Packsack RUGGED, 60 l blau
35,00 €
−30 %
Sinnvoll, aber nicht nötig
Das hier macht die Sache leichter. Losfahren kannst du auch ohne.
Bootswagen
12 Kilo sind wenig, aber ein Paket von rund 90 × 55 × 22 cm ist sperrig. Auf längeren Wegen lohnt er sich.
Outdoorcenter.de
Bootswagen CADDY
99,00 €
−49 %
Neoprenschuhe
Das offene Cockpit nimmt laut Test schnell Spritzwasser auf. Nasse Füße sind eingeplant.
Decathlon
Neoprenschuhe Kajak/SUP 1,5 mm
15,99 €
−20 %
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Was ein Hybridboot ist. Und warum es das Scubi gibt
Aufblasbare Kajaks sind schnell aufgebaut und robust, laufen aber schlecht geradeaus. Faltboote laufen hervorragend, brauchen dafür aber eine Dreiviertelstunde Aufbau und ein sperriges Gestänge. Das Scubi versucht, aus beidem das Beste zu nehmen.
Der Aufbau ist der eines Schlauchboots: Haut ausrollen, Luftschläuche füllen. Hinzu kommt ein eloxiertes Aluminiumgerüst mit durchgehender Kielstange, und die ändert alles. Paddleventure beschreibt den Effekt: guter Geradeauslauf „auch ohne Steueranlage oder Finne“. Der Kiel ist kein Anbauteil, sondern Teil der Konstruktion.
flussfahrer.de hat gemessen, was dabei herauskommt: „Bei zügiger Tourenfahrt komme ich auf dauerhaft 6 km/h, im Sprint bin ich auf 8 km/h gekommen.“ Zum Vergleich: Ein Gumotex Solar liegt bei 5 bis 6 km/h.
- Aufbau wie ein Luftboot 5 bis 10 Minuten
- Geradeauslauf wie ein Faltboot durch echten Kiel, ohne Finne
- Gewicht wie ein Luftboot 12 kg
- Preis wie ein Faltboot 1.499 €
Modell 2026 oder Vorgänger. Der Unterschied kostet nichts
Beim Scubi 1 XL lohnt der Blick auf den Modellstand, denn die beiden Shops führen zwei verschiedene, zum identischen Preis von 1.499 Euro.
Globetrotter verkauft das überarbeitete Modell 2026. Nortik hat daran zwei Dinge geändert: Die Luftschläuche sind jetzt nahtlos, „sodass sich kein Spritzwasser in überstehenden Nahtverbindungen sammeln kann“, und das Boot hat im Heck vier zusätzliche D-Ringe zum Festzurren von Gepäck bekommen.
Denk Outdoor führt die Vorgängerversion, erkennbar am angegebenen Packmaß von 85 statt 90 Zentimetern und an der fehlenden Erwähnung beider Neuerungen.
Bemerkenswert daran ist, welche zwei Punkte Nortik geändert hat: Es sind genau die beiden, die Paddleventure im Test kritisiert hatte, eindringendes Spritzwasser und fehlende Möglichkeit, Gepäck zu sichern. Wer das 2026er nimmt, kauft ein Boot, an dem die bekannten Schwächen angegangen wurden.
Bei gleichem Preis gibt es deshalb wenig Grund, zur älteren Fassung zu greifen. Achte beim Bestellen darauf, dass die Jahresangabe im Artikelnamen steht.
Die Kielstange ist die empfindliche Stelle
Der wichtigste Satz aus dem Praxistest steht bei flussfahrer.de und findet sich in keinem Datenblatt: „Das Scubi verträgt keinen harten Grundkontakt. Die Kielstange kann sich bei Schlägen gegen Steine verbiegen.“
Das ist die logische Kehrseite der Konstruktion. Bei einem reinen Luftboot gibt der Boden nach, wenn er auf einen Stein trifft; bei einem Nitrilon-Boot wie dem Gumotex Solar darf man sogar über Kies ziehen. Beim Scubi läuft eine Aluminiumstange durch die Bootsmitte, und Aluminium gibt nicht nach, es verbiegt sich.
Praktisch heißt das: An flachen Stellen aussteigen statt durchschrammen, beim Anlanden tragen statt ziehen, und in steinigen Flüssen vorsichtig sein. Für Seen, ruhige Flüsse und Küsten, die Reviere, für die das Boot gedacht ist, spielt es keine Rolle.
Was im offenen Cockpit fehlt
Zwei Kritikpunkte von Paddleventure betreffen dasselbe Bauteil, das es nicht gibt: ein Deck.
„Spritzwasser dringt schnell ins offene Cockpit“. Bei Wellen, Wind oder Regen wird es im Boot nass. Eine Spritzdecke gibt es als Zubehör; wer viel bei Wetter unterwegs ist, sollte sie einplanen.
„Keine Möglichkeit, Gepäck zu sichern“, der Fassung bis 2025 fehlen Zurrpunkte im Heck. Genau das hat Nortik beim Modell 2026 nachgerüstet: vier zusätzliche D-Ringe. Wer die ältere Fassung kauft, hilft sich mit Packsäcken, die eigene Zurrschlaufen mitbringen.
Nortik bietet für das Scubi ein umfangreiches Zubehörprogramm an: Drop-Stitch-Bodeneinsatz, Verdeck, Spritzdecke, Fußstütze, hohe Rückenlehne, Steueranlage, Segel und Seesack. Das ist Teil des Konzepts. Kostet aber jeweils extra.
Aufbauen, pflegen und lagern
flussfahrer.de nennt den Aufbau „alles in rund 5 Minuten zu schaffen, gemütlich ist das Boot in 10 Minuten aufgebaut“. Paddleventure kommt auf rund zehn Minuten mit Übung und merkt an, dass einzelne Schritte „erhebliche Kraft“ erfordern. Gemeint ist das Spannen des Gerüsts in der Haut.
Die 0,35 bar sind mehr als bei den meisten Schlauchbooten. Die mitgelieferte Pumpe hat deshalb ein Manometer. Den Druck zu treffen ist bei diesem Boot keine Feinheit, sondern die Voraussetzung für die Steifigkeit, auf der Geradeauslauf und Tempo beruhen.
Für die Lagerung gilt das Übliche, plus ein Punkt fürs Gerüst: Aluminium und Salzwasser vertragen sich schlecht. Nach Fahrten am Meer die Stangen abspülen und trocknen, bevor alles in den Rucksack kommt.
- Immer mit Manometer pumpen. 0,35 bar sind Pflicht
- Gerüst nach Salzwasser abspülen und trocknen
- Beim Anlanden tragen statt ziehen
- Haut vollständig trocknen lassen, locker rollen
Scubi, TrekRaft oder Argo. Welches Nortik passt?
Nortik beantwortet dieselbe Frage, ein vollwertiges Boot ohne Dachträger und ohne Garage, auf drei sehr verschiedene Arten. Die Entscheidung fällt weniger über das Wasser als über den Weg dorthin.
Das Scubi 1 XL ist der Kompromiss: 3,80 m, 12 kg, rund 6 km/h. Es fährt wie ein Kajak und passt trotzdem in ein Paket von 85 cm, für die meisten die vernünftige Wahl.
Das TrekRaft Expedition ist die radikale Lösung: 3,4 kg im Rucksackformat, dafür nur 3,5 bis 4 km/h. Man wandert damit ins Gelände und paddelt zurück.
Das Argo 1 ist das Gegenteil: 5,20 m Faltkajak für lange Strecken, 19 kg, 2.799 €. Schnell und geradeauslaufend, aber sperrig und teuer.
Kurz: Für Bergtouren das TrekRaft, für Streckentouren das Argo, für alles dazwischen das Scubi.
- Scubi 1 XL 380 × 80 cm, 12 kg, ca. 6 km/h, 1.499 €
- TrekRaft Expedition 230 × 92 cm, 3,4 kg, 3,5–4 km/h, ab 798,95 €
- Argo 1 520 × 62 cm, 19 kg, Streckenboot, 2.799 €
Häufige Fragen zu Nortik Scubi 1 XL
Was ist ein Hybridboot?
Eine Mischung aus Falt- und Schlauchboot: Die Bootshaut wird über Luftschläuche gespannt, dazu kommt ein Aluminiumgerüst mit durchgehender Kielstange. Der Aufbau geht so schnell wie beim Luftboot, der Geradeauslauf ist so gut wie beim Faltboot, Paddleventure bescheinigt ihn „auch ohne Steueranlage oder Finne“.
Wie schnell ist das Nortik Scubi 1 XL?
flussfahrer.de hat gemessen: „Bei zügiger Tourenfahrt komme ich auf dauerhaft 6 km/h, im Sprint bin ich auf 8 km/h gekommen.“ Das sind Werte, die aufblasbare Kajaks dieser Größe selten erreichen. Verantwortlich ist die durchgehende Kielstange.
Wie lange dauert der Aufbau?
Fünf bis zehn Minuten. flussfahrer.de schreibt „alles in rund 5 Minuten zu schaffen“, Paddleventure nennt rund zehn Minuten mit Übung. Zum Vergleich: Ein klassisches Faltboot wie das Nortik Argo braucht laut Erfahrungsbericht eher 45 Minuten.
Verträgt das Scubi Steinkontakt?
Nur bedingt. Das ist der wichtigste Kritikpunkt. flussfahrer.de schreibt: „Das Scubi verträgt keinen harten Grundkontakt. Die Kielstange kann sich bei Schlägen gegen Steine verbiegen.“ Anders als ein Nitrilon-Luftboot sollte man es nicht über Kies ziehen.
Was ist am Modell 2026 anders?
Zwei Punkte: Die Luftschläuche sind nahtlos, sodass sich kein Spritzwasser mehr in überstehenden Nahtverbindungen sammelt, und im Heck sitzen vier zusätzliche D-Ringe zum Festzurren von Gepäck. Beides greift genau die Kritik aus dem Test von Paddleventure auf. Maße, Gewicht und Zuladung sind unverändert.
Ist beim Scubi 1 XL ein Paddel dabei?
Ein Paddel nicht. Dabei sind Bootshaut mit Gerüst, Sitz mit Oberschenkelgurten, Pumpe mit Manometer, Transportrucksack und Reparaturset. Fehlen also Paddel (ab etwa 220 cm), Spritzdecke und Schwimmweste.
Wie viel Gepäck passt ins Scubi 1 XL?
Die Zuladung beträgt 130 kg. Paddleventure kritisiert allerdings, dass es „keine Möglichkeit gibt, Gepäck zu sichern“, es fehlen Zurrpunkte. Für Tagestouren reicht ein Packsack, für Mehrtagestouren braucht es eine eigene Lösung.
Für wen ist das Scubi 1 XL gebaut?
Für alle, die ein vollwertiges Kajak ohne Dachträger transportieren wollen. Paddleventure nennt als Zielgruppe „große Hobbypaddler“ auf Seen, ruhigen Flüssen und an Küsten. Das XL ist die größere Fassung des Scubi 1, das nur bis 180 cm Körpergröße passt.
Wo kaufe ich das Scubi 1 XL am günstigsten?
Der Preis ist bei Globetrotter und Denk Outdoor gleich: 1.499,00 Euro. Es sind aber zwei Modellstände. Globetrotter führt das Modell 2026 mit nahtlosen Luftschläuchen und vier zusätzlichen D-Ringen, Denk Outdoor die Vorgängerversion zum selben Preis. Sport Schröer verkauft das Boot nur im Jubelpaket für 1.699,00 Euro, also mit Zubehör.
Wie geht es weiter?
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