Was heißt SUP?
SUP heißt Stand Up Paddling, auf Deutsch Stehpaddeln. Mehr steckt nicht hinter der Abkürzung. Du stehst aufrecht auf einem schwimmfähigen Board und bewegst dich mit einem Stechpaddel vorwärts, also mit einem Paddel, das nur ein Blatt hat.
Leicht erlernbar ist es für die einen ein Zeitvertreib auf dem heimischen Gewässer, für die Familie mit Kindern eine Badeinsel und für die anderen ein Sportgerät zum Yoga oder zum wettkampforientierten Vergleich.
Auf dieser Seite geht es um die Abkürzung, die Aussprache und die Schreibweise. Wie Board und Paddel aufgebaut sind, welche Bauformen es gibt und wie die Technik funktioniert, steht im Grundkurs Stand-up-Paddling.
Das Wichtigste in Kürze
- Was die Abkürzung heißt: SUP steht für Stand Up Paddling, auf Deutsch Stehpaddeln.
- Wie man es schreibt: im Deutschen mit Bindestrichen, also Stand-up-Paddling.
- Was es ist: Stehend auf einem Board paddeln, mit einem einblättrigen Stechpaddel.
- Wie man es ausspricht: wie das englische „supp“, nicht buchstabiert.
- Woher es kommt: die Ursprünge liegen auf Tahiti und Hawaii.
- Wie man anfängt: mit einem breiten, kippstabilen Board und am besten mit einem Kurs.
Was die Abkürzung SUP bedeutet
SUP ist die Kurzform von Stand Up Paddling, und mehr steckt nicht dahinter. Das Kürzel hat sich durchgesetzt, weil die ausgeschriebene Form lang ist und im Deutschen ständig falsch geschrieben wird.
Die korrekte deutsche Schreibweise lautet Stand-up-Paddling, mit Bindestrichen, weil es ein zusammengesetztes Substantiv ist. Üblich sind trotzdem auch Stand Up Paddling, Standup Paddling und das eingedeutschte Stehpaddeln. Wer vom Tun spricht, sagt in der Szene meistens einfach „supen“.
Ausgesprochen wird SUP als ein Wort, etwa wie das englische „supp“. Die Buchstaben einzeln zu nennen, also „es-u-pe“, hört man kaum.
Wer „sup“ im Chat liest, hat es meist nicht mit Wassersport zu tun. Dort ist es die verkürzte englische Begrüßung „what’s up“. Mit dem Paddelsport hat das nichts zu tun, es erklärt aber, warum die Suche nach „was heißt sup“ nicht immer bei uns landet.
SUP hat viele Disziplinen
So hat sich SUP inzwischen von der einfachen Kombination Board mit Paddel hin zu einer vielschichtigen Trend-Sportart entwickelt. SUP begeistert Menschen auf der ganzen Welt! Mit seinen Ursprüngen auf Tahiti und Hawaii ist es in den letzten Jahren zum Freizeitsport für jederman*frau geworden. Internationale Wettbewerbe, wie Weltmeisterschaften gibt es in den Disziplinen Wave und Race. Besonders spektakulär ist Stand Up Paddling mit einer Sicherheitsausstattung im Wildwasser auf speziell designten Boards. Auch SUP-Foils werden inzwischen in der Welle eingesetzt.
Welche Bauform zu welcher Disziplin gehört, vom breiten Allroundboard bis zum schmalen Raceboard, steht im Stand-up-Paddle-Board.
Raus auf das Wasser und den Alltag hinter sich lassen
Sich in der Natur auf dem Wasser zu bewegen ist für uns Entspannung und Aktivierung zugleich. Stand Up Paddling bietet von der Entschleunigung bis zum Ganzkörper-Workout ein breites Spektrum je nach Einsatzgebiet und Material.
Richtig supen lernen
Es bietet sich an, einen qualifizierten Einsteiger-Kurs in einer SUP-Schule oder einem Verein zu belegen. Gerade am Anfang ist das Erlernen des komplexen Bewegungsablaufs zum Erzeugen des Vortriebs und das Steuern des Boards von Vorteil. Darüber hinaus vermitteln qualifizierte SUP-Schulen alle sicherheitsrelevanten Aspekte, die vor dem SUPen und auf dem Wasser zu beachten sind. So wird Stand Up Paddling auf dem Gewässer vor der Tür, auf dem Meer oder in Übersee unter Beachtung der lokalen Regeln ein positives unvergessliches Erlebnis, denn Stand Up Paddling hat ein hohes Suchtpotential im positiven Sinn.
Einen Verein in der Nähe findest du über Kanuverein in deiner Nähe. Was vor der ersten Fahrt an Sicherheit dazugehört, steht in SUP-Sicherheit, die Checkliste, und warum die Schwimmweste auf dem Board kein Zubehör ist, sondern Ausrüstung, erklären wir dort ebenfalls.
Das richtige Material für den Anfang
Zum Erlernen eignen sich breite und voluminöse, kippstabile Boards mit genügend Auftrieb, die Sicherheit vermitteln. Das in der Länge verstellbare Paddel aus Aluminium oder Carbon sollte der Körpergröße und gegebenenfalls dem Alter angepasst werden, für Kinder gibt es spezielle Paddel, denn nur richtiges Paddeln macht richtig Spaß!
Welche Boards dafür in Frage kommen, haben wir unter Stand-up-Paddle für Anfänger zusammengestellt. Wie du die passende Paddellänge und Blattgröße findest, steht beim Stand-up-Paddel.
Wenn die Saison vorbei ist
Ein aufblasbares Board hält viele Jahre, wenn es richtig verstaut wird. Aufgeblasen oder gerollt, Keller oder Garage: Die Antworten stehen in SUP und Kajak richtig lagern. Alles andere rund um Technik, Ausrüstung und Sicherheit findest du im Paddel-Ratgeber.
Und wenn du tiefer einsteigen willst, von den Bauformen über das Material bis zur Technik: Dafür gibt es unseren Grundkurs Stand-up-Paddling.
Häufige Fragen zu Stand-up-Paddling
Was heißt SUP?
Was bedeutet SUP im Chat?
Wie spricht man SUP aus?
Wie schreibt man Stand-up-Paddling richtig?
Ist Stand-up-Paddling schwer zu lernen?
Welches Board passt für den Anfang?
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