Die Australierin Jessica Fox schreibt Kanugeschichte

Jessica Fox besiegelt die perfekte Weltcup-Saison und schreibt Kanugeschichte. Im Gesamtweltcup bei den Kajak-Damen belegt Ricarda Funk Rang zwei und Sideris Tasiadis wird bei den Kajak-Herren dritter.

Fox gewinnt im Candier-Einer auch den 5. Weltcup

24 Stunden nach dem Gewinn des Gesamtweltcups im Kajak-Einer holte die 24-jährige Australierin auch den C1-Titel. Im Canadier-Einer gewann Sie auch den fünften Weltcup. Damit hat Sie einen perfekten Rekord und schreibt Geschichte. Kein anderer Athlet in der Geschichte des Kanu-Slaloms hat jedes Rennen in einer Saison gewonnen, und kein Mann und auch keine Frau hat jemals sowohl den K1- als auch den C1-Gesamtweltcup gewonnen. „Es ist fantastisch, gestern war das erste Mal, dass ich den K1-Gesamtweltcup gewonnen habe, und heute das Double zu holen ist einfach fantastisch. Aber die Saison ist noch nicht vorbei, wir haben noch die Weltmeisterschaft und die ist das Wichtigste.“, sagte Fox.

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Ricarda Funk gewinnt in La Seu d‘ Urgell

Ricarda Funk hat bei den Kajak-Damen in einem dramatischen Finale nur knapp die dritte Titelverteidigung in Folge verpasst. Funk war gerade so als Zehnte in das Finale eingezogen. Durch einen furiosen Endlauf hatte sie eine Zeit vorgelegt, an der die Konkurrenz nicht mehr vorbei kam. Die 26 Jährige gewann den fünften Kanu-Slalom Weltcup in La SeudUrgell. Für den Sieg im Gesamtweltcup reichte es leider nicht. Funk konnte die führende Australierin Jessica Fox nicht mehr verdrängen. Mit 302 Zählern und mit nur einem Punkt Rückstand zur Australierin wird sie zweite im Gesamtweltcup. „Ich bin froh, wieder ein Finale gewonnen zu haben. Dieses gute Gefühl will ich mit zur WM nach Rio nehmen“, so Ricarda Funk mit Blick auf die anstehende WM in Rio de Janeiro.
<h2>Sideris Tasiadis vergibt Gesamtweltcupsieg</h2>
Spannender kann ein Weltcupfinale kaum sein: Sideris Tasiadis war der Titelverteidiger und nach vier Weltcups auf Platz 1 in der Rangliste. In La Seud
Urgell verpasste Tasiadis um eine Zehntelsekunde als Elfter knapp den Endlauf. Der Augsburger konnte nicht mehr in den Kampf um den Titel mit eingreifen, belegt aber in der Endabrechnung mit 28 Zählern Rückstand zum Sieger Alexander Slafskovsky immerhin noch Rang drei.

Ende September findet die Kanu-Slalom Weltmeisterschaft in Rio statt.

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