Lewandowski holt Silber bei den olympischen Jugendspielen

4.000 junge Sportler aus 206 Ländern im Alter von 15 und 18 Jahren nahmen an den olympischen Jugendspielen (YOG) in Buenos Aires (Argentinien) teil. Insgesamt gab es 241 Wettbewerbe in 32 Sportarten und 36 Disziplinen inklusive den Kanu-Disziplinen. Nun dienen die Jugendspiele nicht nur dem Wettstreit des Nachwuchses, sondern auch der Erprobung neuer Wettkampfformate. So galt es einen Slalomparcours in einem Wildwasserboot zu absolvieren oder/ und im Rennboot im Head to Head Modus einen Kurs in einer „liegenden 8“ möglichst schnell zu paddeln. Natürlich waren auch Athleten vom Deutschen Kanu-Verband (DKV) mit dabei. Neben Zola Lewandowski und Gina Zint wurde auch Tim Bechtold nach Argentinien entsandt.

Zola Lewandowski erkämpft sich Silber

Die Leipziger Kanutin Zola Lewandowski holt zum Abschluss der Kanu-Wettbewerbe Silber im Canadier-Einer im Kanu-Slalom. Bereits im Halbfinale zeigte die 15-jährige Lewandowski, das mit ihr zu rechnen ist. In einem starken Wettkampf schlug sie die Slowakin Emanuel Luknarova, die bereits am Vortag den K1 bei den olympischen Jugendspielen gewonnen hatte. Im Finale musste die deutsche sich dann leider der Französin Doraine Delassus geschlagen geben. 

Platz 4 für Gina Zint im Kajak Sprint

Abgeklärt fuhr die 15-jährige Gina Zint im Kajak-Einer in das Halbfinale des Head to Head Sprint Wettbewerbs der YOG. Hier schwanden der Sportlerin vom KSC Lünen allerdings die Kräfte, sodass S´sie sich der späteren Silbermedaillengewinnerin Katarina Pecsuva aus der Slowakei geschlagen geben musste. Im Kampf um Platz 3 und der erhofften Medaille ging es gegen die Kasachin Stella Sukhanova. Im kleinen Finale ließ die Frequenz der Paddelschläge jedoch entscheidend ab. Am Ende fehlten ca. drei Sekunden zu Bronze. 

Tim Bechtold mit starkem 6.Platz

Für Tim Bechtold von den Rheinbrüdern Karlsruhe war es schon ein riesiger Erfolg, als er die internationale Quali in der Tache hatte. Den Head to Head Sprint schloss der 16-jährige unzufreiden mit einem 12 Platz ab. Nun galt es den Kopf frei zu kriegen, um sich voll auf den Slalomkurs konzentrieren zu können. Und das klappte ziemlich gut! Mental Stark schaffte Bechthold es bis ins Viertelfinale, wo er das Halbfinale nur knapp verpasste. „Das Erlebnis bei den Youth Olympic Games dabei zu sein, ist einfach nur super. Und mit dem sechsten Platz im Slalom hätte ich nie so gerechnet!“.

Die olympischen Jugend-Sommerspiele sollen junge Athletinnen und Athleten darin bestärken, ihren im Leistungssport eingeschlagenen Weg auf der Basis ethischer Werte wie Exzellenz, Freundschaft und Respekt und ohne jegliche Diskriminierung fortzusetzen. Für Lewandowski, Zint und Bechtold waren sie zusätzlich zu dieser Motivation ein Highlight in ihrer noch jungen Kanu-Karriere. 

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