Kanu-Polo Trainer in der ganzen Welt

Kanu-Polo Trainer und erfahrene Spieler gehen nach Schweden, Namibia und China, um ihre Erfahrungen an die dortigen Spieler weiterzugeben. Eine weitere Kooperation hat jetzt James Mitchell, einen Spieler und Trainer aus Neuseeland, nach Indien geführt. Hier hat er den Einheimischen den Sport mit nur wenig Equipment näher gebracht.

Kanu-Polo Super League in China

In China hat mit der Super League, die in diesem Jahr zum ersten Mal ausgespielt wurde, auch etwas ganz neues angefangen. Spieler aus ganz Europa sind nach China eingeladen worden, um gemeinsam in gesetzten Teams ein Turnier auszuspielen. Der langjährige Niederländische Nationalspieler Jeroen Dieperink gibt seine Kanu-Polo Erfahrungen darüber hinaus an Spieler in China weiter.

Kanu-Polo Camp in Schweden

Auch in Schweden wird jedes Jahr ein Camp organisiert, bei dem international erfahrene Spieler und Trainer aus Europa und der ganzen Welt eingeladen werden, um ihr Know-how an die Teilnehmer weiterzugeben. Hier nehmen Sportler aller Leistungsklassen teil, vom Anfänger bis zum Nationalspieler. Die Trainingseinheiten sind nach Themen strukturiert und je nach Stärken und Schwächen kann man sich immer wieder neu für ein Niveau eintragen. Auch Schiedsrichter- und Taktikschulungen sind Teil der Trainingslagers.

Aufbau Kanu-Polo in Namibia

Die U21-Kanu-Polo-Spieler der KG List Hannover haben das Projekt „Aufbau Kanu-Polo in Namibia“ ins Leben gerufen. Björn Wende hatte den Kontakt nach Namibia hergestellt. Sie sind im April 2017 nach Windhoek gereist, um hier den Kanustützpunkt am Lake Oanob Resort zu unterstützen. Die Sportler aus Hannover haben vor der Reise eine Spendenaktion gestartet und konnten schließlich 10 Boote und passende Spritzdecken mit nach Namibia nehmen. Diese gibt es hier nämlich nicht zu kaufen. Für ihr Engagement sind die jungen Spieler aus Hannover mit dem „Großen Stern des Sports“ in Bronze ausgezeichnet worden. Dies ist ein Preis, der kreatives, innovatives und soziales Engagement im Breitensport würdigt.
Das Team hat auf ihrer Reise an der Afrika Meisterschaft teilgenommen und konnte sogar gewinnen – allerdings gingen sie außer Konkurrenz an den Start. Dennoch bleibt mit der Medaille eine schöbe Erinnerung an die Zeit in Afrika. Bei dem Turnier ging es für die afrikanischen Mannschaften um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Kanada 2018. Vom 30. März bis 2. April werden dann im nächsten Jahr die Namibia Open ausgetragen.

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