Slalom-Kanuten des DKV nutzen Ihren Heimvorteil in Markkleeberg

Am Wochenende stand für die Slalom-Kanuten des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) im Kanupark Markkleeberg das erste ICF-Weltranglistenrennen des Jahres auf dem Programm. Insgesamt hatten ca. 270 Sportler aus 13 Nationen gemeldet. Sebastian Schubert im Kajak-Einer, Franz Anton und Jan Benzien im Canadier-Zweier, Lena Stöcklin im Canadier-Einer und nochmal Franz Anton sowie Leon Hanika beide im Canadier-Einer nutzen den Heimvorteil und entschieden vier von fünf Finals für den DKV.

Slalom-Kanuten des DKV nutzen ihren Heimvorteil und entscheiden vier von fünf Finals für sich

Im Kajak-Einer der Herren gewann Sebastian Schubert von der KR Hamm das erste ICF-Weltranglistenrennen. Auf Platz zwei kam der Slowake Jakub Grigar vor dem Polen Dariusz Popiela auf Platz drei. Die anspruchsvolle Strecke im Kanupark Markkleeberg wurde von den beiden Bundestrainern Thomas Apel und Sören Kaufmann gehängt. Sebastian Schubert über sein Rennen:

„Das Rennen in Markkleeberg ist jedes Jahr ein Gradmesser dafür, wie gut man in die Saison startet, deshalb bin ich mit diesem Ergebnis auf einer solch anspruchsvollen Strecke besonders zufrieden“

Die deutschen Canadier-Zweier kämpften nicht „nur“ um den Sieg beim Weltranglistenrennen, sondern auch um die begehrten EM-Tickets. Das Leipziger Duo Franz Anton/Jan Benzien ließen nichts anbrennen und sicherten sich den ersten wichtigen Sieg in der Saison. Den zweiten Platz belegten Robert Behling/Thomas Becker. Auf Platz drei kamen David Schröder/Nico Bethge. Alle drei DKV-Boote fahren zur Kanu-Slalom Europameisterschaft nach Prag.

In den Canadier-Einern sorgten Lena Stöcklin aus Leipzig sowie ihre Vereinskameradin Andrea Herzog bei den Damen und Franz Anton sowie Leon Hanika bei den Herren gleich zweimal für einen Doppelerfolg. Bronze ging bei den Damen an die Tschechin Tereza Fiserova und bei den Herren an den Polen Hedwig Grzeorz. Lena Stöcklin zu Ihrem Endlauf:

„Der letzte Abschnitt war eine besondere Herausforderung, hier musste man nochmal kämpfen und alles daransetzen, die Linie zu treffen“

Ricarda Funk, die Weltcup-Gesamtsiergerin 2017, kam hinter der Polin Natalia Pacierpnik und der Österreicherin Corinna Kuhnle „nur“ auf Platz drei. Der DKV-Kanu-Slalom-Chefcoach Michael Trummer zur wusste den Wettkampf im Kanupark Markkleeberg einzuordnen:

„Wir hatten ein hochklassiges internationales Starterfeld, mit dem wir uns messen konnten. Drei Wochen vor den nationalen Qualifikationen war dieses Rennen die erste Standortbestimmung“

Die ersten beiden von vier Rennen der diesjährigen Qualifikationsserie um die Tickets zur Kanu-Slalom WM steigen am 28. und 29. April auf dem Olympiakurs von 1972 in Augsburg.

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