Der Rostocker Gordan Harbrecht ist Vizeeuropameister im Surfski

Die spanische Küstenstadt Vila Joiosa war Gastgeberin der diesjährigen Ausgabe der ECA Ocean Racing European Championships. Rund 180 Athleten aus zehn europäischen Ländern hatten sich an der Costa Blanca versammelt. Der Start des Rennens erfolgte in Vila Joiosa und endete in Altea, etwas mehr als 20 Kilometer entfernt. Unter den favorisierten Spaniern und Franzosen schlug sich auch der Rostocker Gordan Harbrecht hervorragend. 

Silber für Gordan Harbrecht bei der Surfski-EM

Als Gordan Harbrecht seine Saison plante, stellte der Rostocker schnell fest, dass die Surfski-EM sein Saisonhöhepunkt ist.  Sein Ziel war es bei der Europameisterschaft auf den Punkt topfit zu sein. Für den Rostocker Gordan Harbrecht waren die Bedingungen am Renntag nicht optimal, um nicht zusagen ein Worst-Case-Szenario. „Es war eine sehr technische Strecke mit viel rebounds und backwashs.“ so Harbrecht auf seinem Instagram Profil. Das Rennen begann gut für Harbrecht. Zusammen mit dem Franzosen Hector Henot (U23) erreichte er die erste Boje auf Platz eins. Im Zuge des Rennens bauten sich die Wellen auf und es wurde leicht Fehler zu machen. Der Spanier Esteban Medina Ojeda und der Franzose David Szlachta überholten die Führungsgruppe mit dem Rostocker und gaben ab sofort das Tempo vor. Die letzten 3 km gingen durch die geschützte Bucht von Altea. Hier war es schwer für die Sportler eine Welle zu „fangen“. Harbrecht holte alles aus sich raus, um sich von Henot und Szlachta abzusetzen. Schaffte das auch, konnte aber nicht mehr zur Spitze aufschließen und kam nur 8 Sekunden hinter dem Europameister Esteban Medina Ojeda aus Spanien ins Ziel. Auf Platz Drei kam der Franzose Szlachta.

Der Rostocker Gordan Harbrecht bei der Siegerehrung. (Quelle: Gordan Harbrecht)

Das Interessante an Ocean Racing ist, dass jeder verschiedene günstige Bedingungen hat und an einem anderen Tag und auf einer anderen Strecke das Ergebnis nicht das gleiche sein wird. Wir als Athleten müssen konkurrenzfähig sein, egal ob Seitenwind, Gegenwind oder Rückenwind. Es gibt immer Raum für Verbesserungen. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und Hut ab!

So der Rostocker Gordan Harbrecht nach dem Rennen.




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